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Thema: Xtandi - wie weit senkt sich da der PSA?

  1. #21
    SeppS58 Gast
    Ups, ein Lichtblick!
    PSA um 0,01 gefallen auf 0,32 - und das nach nur 4 Tagen Xtandi mit 80mg (halbe Dosis).

    Das ist erst mal gut, wenn nur nicht diese blöden neuen Schmerzen im Becken und in der Schulter wären. Und der Kopf ist auch nicht frei.

    P.S.: Fasten tu ich wirklich nicht mehr! Mir schmeckt ja eh fast nichts mehr, was aber auch an den ganzen Schmerzmitteln liegen kann.

  2. #22
    SeppS58 Gast
    Schau an, die Xtandi Reduzierung steht sogar im Internet bei Onmeda!

    https://www.onmeda.de/Medikament/Xta...dosierung.html

    Treten schwere Nebenwirkungen oder Anzeichen einer Überdosierung auf, wird der Arzt die Behandlung für eine Woche unterbrechen oder erst dann wieder fortsetzten, wenn die Nebenwirkungen abgenommen haben. Danach wird er mit der gleichen beziehungsweise einer niedrigeren Dosis (drei oder zwei Weichkapseln täglich) weiterbehandeln.

    Frag mich echt, warum man da immer mit voller Dröhnung einsteigen muss?

  3. #23
    SeppS58 Gast
    8. Okt. 2018: PSA 0.31
    also praktisch gleich (um 0,01 gefallen) bei halber Xtandi Dosis.
    Aber ... Müdigkeit und Schmerzen nehmen zu.
    Was tun?
    Ich werde erst mal so weiter machen, obwohl bei voller Dosis der PSA auf 0,16 gesunken war.

  4. #24
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von SeppS58 Beitrag anzeigen
    Frag mich echt, warum man da immer mit voller Dröhnung einsteigen muss?
    Uns hatte der Onkologe erklärt, dass die Studien auf den 160mg beruhen und daher das die empfohlene Dosis ist. Wir hatten dann auch auf 120mg (also 3 Kapseln) reduziert, was meinem Vater ein wenig Lebensqualität (mehr Appetit) gebracht hat. Insofern es da überhaupt einen Zusammenhang gab.

  5. #25
    SeppS58 Gast
    Hallo Dreispitz,

    danke für Deine Antwort. Ich habe das auch so von Astellas (Hersteller von Xtandi) und von Dr. Tauber erklärt bekommen. Die Zulassungsstudie wurde mit 160 mg gemacht und nur das ist jetzt zugelassen. Alles andere ist experimentell. Aber Atellas hat schon Kenntnis von anderen "Überdosierungen".

    Wie lange nahm Dein Vater Xtandi? Bzw. wie lange hat es bei ihm gewirkt?

  6. #26
    Registriert seit
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    96
    Zitat Zitat von SeppS58 Beitrag anzeigen
    Hallo Dreispitz,

    danke für Deine Antwort. Ich habe das auch so von Astellas (Hersteller von Xtandi) und von Dr. Tauber erklärt bekommen. Die Zulassungsstudie wurde mit 160 mg gemacht und nur das ist jetzt zugelassen. Alles andere ist experimentell. Aber Atellas hat schon Kenntnis von anderen "Überdosierungen".

    Wie lange nahm Dein Vater Xtandi? Bzw. wie lange hat es bei ihm gewirkt?
    Hallo Sepp,

    er hat es ca. 12 Monate genommen.

    Wie lange es gewirkt hat, kann ich nicht sagen. Ich schätze ungefähr 8 Monate. Nach ca. 11 Monaten hat uns der Onkologe kein weiteres Rezept ausgestellt. Wir haben die Restbestände (weil waren irgendwann bei der 3/4 Dosis) aber dann noch weitergenommen.

    Alles Gute!
    Ulrich

  7. #27
    SeppS58 Gast
    PSA gefallen um 0,03 auf 0,28 jetzt am 18. Okt. 2018
    Aber ich schlafe fast nur noch. Schmerzen etwas besser. Dafür nimmt mein Denkvermögen ab.
    Diese Herwarten auf die nächste Stufe ist fast nicht auszuhalten. - Was tun, wenn Xtandi nicht mehr wirkt?

  8. #28
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    08.05.2016
    Beiträge
    93
    Lieber Sepp,
    was soll man hierzu schreiben? Viele Optionen gibt es wohl leider nicht mehr, aber einiges könnte
    vielleicht noch getan werden. Ich gehöre ebenfalls zum Kreis der „Austherapierten“. Final wurden bei mir Mitte
    2014 folgende Werte festgemacht: Gleasen 5+4, Metastasen im Becken, Wirbelsäule ,Lymphknoten und ein PSA in Höhe
    von 65 – also nicht mehr heilbar. Nach einem Jahr wirkte die normale Hormontherapie nicht mehr und eine rechtzeitig,
    in dieser Zeitspanne angetretene Chemotherapie (Docetaxel, normale Dosis), verhalf mir zu einer „Atempause“.
    Seither nehme ich 250mg Zytiga, 0,5mg Dexamethason, 2000mg Metformin und 0,5 mg Avodart. Xofigo (6 Injektionen)
    und PSMA-RLT (3 Einheiten) habe ich ohne nennenswerten Erfolg absolviert und Zytiga will derzeit auch nicht mehr
    so recht wirken. Mein ganzes linkes Becken ist mit Metastasen ausgefüllt (seit der RLT spielt mein PSA-Wert verrückt:
    aktuell 19). Was bleibt? Weitere Chemotherapie, Xtandi falls es noch wirkt und wieder Chemotherapie solange das
    Immunsystem es schafft. Evtl. würde ich auch noch einmal eine RLT machen, dann aber mit Actinium bei zeitnaher
    Erfolgskontrolle. Damit wären wir bei den Optionen die dir evtl. bleiben. Im Gegensatz zur Behandlung mit
    Radium 223 war die RLT mit Lu177 bei mir fast ohne Nebenwirkungen (leichte Müdigkeit) und bei zeitnaher Kontrolle
    eine Möglichkeit in den Genuss weitgehend nebenwirkungsfreier Lebensmonate zu kommen. Hiernach könnten Bicalutamid,
    Zytiga und Xtandi evtl. auch wieder Wirkung für ein paar Monate bringen. Lieber Sepp es ist schwierig in unserer
    Situation, wir können nur Versuche starten.

    LG Horst Günter
    Some days it's hard to find motivation .....
    some days motivation finds you!

  9. #29
    SeppS58 Gast
    Lieber Horst Günter,

    ich reiche Dir mal wieder meine Hand und umarme Dich. - Sag mir bitte, ob und wie ich Dir auch was Gutes tun kann.

    Liebe Grüße,
    Sepp

  10. #30
    SeppS58 Gast
    So, Xtandi wirkt bei mir auch bei halber Dosis. Mein PSA ist bei 0,13

    Aber ich komm mir vor wie ein Zombie ohne Hirn und Lebensfreude. Bin nur noch müde, sinniere vor mich hin und denke an Plan B.

    Morgen bin ich mal wieder bei einem PSMA-PET-CT. Mal schau'n, ob es zu einem Therapiewechsel führt. Mit Xtandi mag ich nicht mehr weiter machen. - Selbst meine Sprache hat sich verlangsamt.

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