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Thema: Rezidivbestrahlung mit oder ohne ADT ?

  1. #41
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    Worin liegt der Vorteil eines chirurgischen Hormonentzugs.
    Geringere Nebenwirkungen?
    Längere Wirksamkeit ?

    Lothar

  2. #42
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    Hallo Lothar,


    • die NW dürften dieselben sein wie bei einer chemischen Kastration. Sie entstehen durch den Mangel an Testosteron, nicht unmittelbar durch den Wirkstoff,
    • Längere Wirkungsdauer: In der Tat, nämlich lebenslänglich
    • geringere Kosten, nämlich einmal (bzw. natürlich zweimal) Schnipp gegenüber ständiger Medikation


    Ralf

  3. #43
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    Anmerkung zur chir. Kastration:

    das Unterbinden der Testosteronproduktion ist ja der Sinn dahinter, um damit den Krebszellen den Treibstoff zu nehmen.
    (Klar Testosteron wird auch noch in der Nebenniere gebildet, aber da vernachlässlich wenig. Man spricht ja auch von Kastrationsniveau.)

    Die beabsichtige Testosteron-Blockung hat natürlich die NW wie Schwitzen, Müdigkeit und auch Antriebslosigkeit (kann sich steigern bis hin zur Depression).

    Aber andere NW (stehen auch auf dem Beipackzettel z.B. zu Eligard) wie Muskelkrämpfe oder Gelenkschmerzen bleiben aber aus.

    Meine Überlegung war sehr einfach: Wenn ich schon das Testosteron blocken muss, dann will ich es erst gar nicht erzeugen - und das auf (halbwegs) natürlichem Weg.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass ich (nach der chir. Kastration) Testosteron auch in kleinen Mengen wieder per Creme zuführen kann und die Umwandlung in Dihydrotestosteron (der eigentliche Treibstoff) durch Letrozol und Finasterid blocken kann, was mein psychisches Befinden stark verbesserte. Aber das ist mein experimenteller Ansatz.

    Ich kann die chir. Kastration absolut empfehlen, wenn klar ist, dass man lebenslang ohne "Hormontherapie" nicht mehr auskommen wird.

  4. #44
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    Hallo Sepp,

    ich teile Deine aufgeführten Vorteile.

    Könnte die ausgeschlossene intermittierende Therapie von Nachteil sein (vgl. Schaubild)?

    Grüsse

    Lothar

    https://www.urologielehrbuch.de/pros...rzinom_09.html



  5. #45
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    Hallo Lothar,

    ich schlage ja auch nicht die chir. Kastration gleich zu Anfang an vor. - Sie macht dann Sinn, wenn eben klar ist, dass das Testosteron ein Leben lang geblockt werden muss. - Und ich bin froh, dass ich von dem Eligard, oder wie auch die 1 oder 3 Monatsspritze auch immer heißt, weg bin. - Muss genug anderes meinem Körper zuführen.

    Der Eingriff ginge theoretisch ambulant, nur hat bei mir das Krankenhaus eine Übernachtung zur Bedingung gemacht, denn sonst hätten sie zuwenig daran verdient. - War eine klare Ansage, obwohl sie Bettennotstand hatten auf der Urologischen Statation im MRI.

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