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Thema: Systemischetherapie mit Arbiraterone- gleichzeitige Bestrahlung neuer Metastasen

  1. #11
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    Lieber Jürgen, Georg & Leser,

    das diese Einnahme hoch experimentell ist wissen wir beide, wir müssen wissen, dass diese Verstärkung von keiner Studie jemals hinterlegt wird.
    Ich kann dir Wege aufzeigen, aber gehen mußt du schon alleine.

    Sag mal, meinst du ich kann von meinen 500mg Arbiraterone einfach auf 250mg runter?
    Das mußt du entscheiden. Ist die Tumorlast gering oder wird geringer, kann man dies versuchen.
    Ich für mich, mache im PSA Nadir Competition nicht mit und versuche zu intermittieren. Damit mir Abi lange noch erhalten bleibt.
    Einige machen folgendes:
    Sie nehmen 2 x 125 mg Abi/d und versprechen sich viel von der Verstärkung durch das Fett/Öl. Nur einer hat bisher noch die Spritze genommen und jetzt auch ausgesetzt.
    Über die NW von Abi und Prednisolon + Spritze brauche ich nicht weiter auszuführen. Kann jeder einmal ausprobieren von den Leitlinienapostel.
    Und dann über die NW berichten, Embolien, Herzversagen, Leber/Nieren, Hirnschlägen usw.
    Damit will ich keinen erschrecken, aber einmal auf die Situation der Betroffenen hinweisen, denen man solche Therapiesequenz zumutet.

    @Georg
    habe nicht geahnt das dich meine sehr vereinfachte Darstellung so zur Höchstform hat auflaufen lassen. Alles richtig geschrieben und hoffentlich haben das auch alle verstanden.

    Seid gegrüßt
    Hans-J.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Hopeforlife Beitrag anzeigen
    Ja danke Georg, ich bin auch verwundert das ich bei dem Befund gleich 1000mg Abi verschrieben bekomme. Hast du Abi als 250mg Dosis oder schneidest Du deine 500mg? Danke Jürgen
    Jürgen, Deine Beitrag verstehe ich nicht. Ich nehme kein Abiraterone und mache im Moment noch keine ADT. Mein Vorschlag war, das Abi nicht zu reduzieren sondern in Abstimmung mit der Strahlenärztin - unter beklagen der Nebenwirkungen - ganz abzusetzen.

    Georg

  3. #13
    Hopeforlife Gast
    Ja Georg ich will auch absetzen. Mich belasten die derzeit täglichen 500mg, dass ich, bis ich absetzen darf, dabei auch noch reduzieren möchte!

  4. #14
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    Hallo Jürgen,

    ich kann auf Deine PN nicht antworten. Vermutlich, da Du nur als "Gast" registriert bist.

    Da Du jetzt Deine drei Lymphknotenmetastasen mit IMRT bestrahlen lässt, wollte ich Dich auf diese beiden Studien aufmerksam machen. Es interessiert einen ja meist, welche Studien es zu der Behandlung gibt, zu der man sich entschlossen hat:

    Worth a local treatment?
    In Münster wurden 19 Patienten mit Lymphknotenmetastasen behandelt, 11 davon hatten nur eine oder zwei Lymphknotenmetastasen. Dreizehn der Patienten mit Lymphknotenmetastasen machten während der Bestrahlung ADT. Die Bestrahlung der Patienten mit Lymphknotenmetastasen erfolgte mit einer Dosis von 35 bis 66 Gy in Fraktionen von 1,8 Gy. Bei sechs Patienten wurde dann die Dosis erhöht auf 70,2 Gy. Dies offenbar auf die sichtbaren Metastasen. Nach zwei Jahren hatten 58,7% der Patienten wieder neue Metastasen entwickelt. Ich hätte einen größeren Erfolg der Behandlung erwartet, aber die vor der Behandlung bekannten Metastasen sind die Patienten jedenfalls los geworden. Dies müsste ihre Situation etwas verbessern.

    Oligorecurrent Nodal Prostate Cancer
    In dieser Studie waren 53 Patienten mit insgesamt 108 Lymphknotenmetastasen. Also im Schnitt pro Patient zwei Metastasen. Zur Lokalisation der Metastasen wurde kein PSMA PET/CT sondern Cholin PET/CT oder 11C-Acetat PET/CT verwendet. Nach fünf Jahren hatten 43% der Patienten noch keine neuen Metastasen. Ich habe allerdings den Verdacht, dass die Ergebnisse teilweise deshalb so gut waren, da man mit den verwendeten PET/CT Verfahren nicht so viel erkennt wie mit einem PSMA PET/CT. Bestrahlt wurden die Lymphabflusswege mit 45 bis 50.4 Gy und die sichtbaren Metastasen im Mittel mit 64,4 Gy. Im Mittel erhielten die Patienten 6 Monate ADT.

    Georg

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