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Thema: Warum steigt der PSA nach RPE und Salvage-RT 9 Jahre später an?

  1. #21
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    Hallo Jürgen,

    wenn Du Dich für ableitende Therapien interessierst, dann lies doch meinen KISP Text: Lokale Therapien beim metastasierten Prostatakrebs

    Die Voraussetzung für diese lokalen Therapien ist allerdings ein gutes PSMA PET/CT oder PET/MRT, wie es in Münster angeboten wird. Bei einem PSA Wert von 0,1 ng/ml würde ich erwarten nur ca. 20% der Metastasen oder Tumorherde zu sehen. Warte also einfach bis der PSA Wert 1,5 bis 2,0 ng/ml erreicht und mache dann die Bildgebung. Ich würde denken, dass Du dafür noch zwei bis drei Jahre warten musst, aber das ist ja positiv zu sehen.

    Dann würde ich aber nicht wieder IMRT machen sondern CyberKnife. Das hat sehr wenig Nebenwirkungen und ist meist in drei Sitzungen erledigt. Erwarten kannst Du davon eine Halbierung des PSA Wertes und eine viel längere PSA Verdopplungszeit. Damit wird eine Hormontherapie vorerst nicht erforderlich.

    Georg

  2. #22
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    Hallo Michi1
    bei mir wurde bei 0,43 PSA PSMA/PET/CT gemacht und es wurde auch was gefunden, aber je höher der PSA-Wert ist um so besser das Ergebnis.
    Meine Urologin hat
    Hormontherapie mit Leuprone angefangen. Nächste Woche erhalte ich den neuen PSA-Wert und sollte dieser wieder bei 0,07 sein werde ich die Hormontherapie aussetzen und erst wieder bei PSA 4-5 anfangen. Bei 10 PSA wie Georg es vorschlägt ist mir doch zu hoch, immerhin ist bei mir schon 0,43 etwas zu sehen gewesen.



  3. #23
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    Carloso, dann will ich Dir eine Alternative aufzeigen: wenn Du die Hormontherapie aussetzt, fang statt dessen mit Bicalutamid 50 mg an. Das senkt nicht den Testosteronwert führt aber zu einer sehr langen Lupron-Pause. Nebenwirkung: Brustvergrößerung.

    Der PSA Wert von 10 ng/ml stammt aus der anerkannten Studie von Crook. Aber das kann jeder halten wie er will, keiner weiß wirklich was richtig ist.

    Georg

  4. #24
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    Hallo zusammen,
    habe heute das Ergebnis meines PSA-Test erhalten 0,10. Also nach Okt.18, Jan.19 und jetzt Jul.19 dreimal der gleiche Wert 0,10.
    Was soll mir das sagen, was für ein Geschehen läuft da gerade ab?
    Hat jemand eine Idee oder Rat wie ich mich verhalten soll? Mein Urologe möchte immer noch eine PSMA-Untersuchung machen, nur bei den niedrigen Werten sehe ich darin keinen Sinn, da die Wahrscheinlichkeit eines "Entdecken" sehr gering ist und die daraus logisch folgende Handlung für mich fragwürdig ist.
    Oder gibt es heute schon bessere Analytik, bzw. versierte Radiologen die das Geschehen richtig interpretieren können?

    Gerne lese ich eure Antworten.

    Danke JürgenK

  5. #25
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    Hallo Jürgen,

    lass es einfach gut sein. Georg hat Dir in #21 schon alles aufgezählt. Bei PSA 0,1 spricht man noch nicht von einem Rezidiv. Du kannst nur weiter warten. Aber in aller Ruhe.

    Viele Grüße

    WernerE

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