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Thema: Biologische Lebensmittel sollen Krebswahrscheinlichkeit mindern

  1. #11
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Interessanter Versuch aus der Schweiz.
    Aber dann wurde überlegt warum in Bionahrung trotzdem noch Pestizide sind ? Zitat: "Die müssten doch bei Null sein"-
    Da fehlt es meiner Meinung nach am Grundlagenwissen und logischem Denken.
    Na, ja. Unser Bauernpräsident und Politiker Markus Ritter ist ja selber Biobauer. Warum sollte er sich auch mit Pestiziden auskennen.
    Biobauer ist halt heute bei uns ein neueres Geschäftsmodell, wo sich in wohlhabenderen Ländern höhere Preise und Subventionen generieren lassen, was Michi auch etwa
    so schon geagt hat.

    Ansonsten hat die Studie wohl keinen grösseren Wert, wenn sich 4 Leute einer Konsumentenschützer Sendung mal ein paar Tage so und ein paar Tage anders ernähren.
    MartinWK würde wohl sagen, Evidenzlevel 9 oder noch höher. Interessant war dennoch, dass sich schon nach kurzer Zeit messbare Veränderungen in den Urinproben zeigten.
    Aber der eigentlich relevante Studien-Endpunkt ist ja Krebs durch Pestizide.

    Da dreht ja Michis Erfahrung mit 36 Jahren Bio-Gemüse Verzehr und sogar 2 Krebse, die Schlussfolgerung der ganzen Schweizer Studie wieder ins Gegenteil.
    Sorry, Michi. Hat sich grad so angeboten.

    So jetzt verabschiede ich mich wieder aus diesem Thread und möchte mich LowRoads interessanten Ausführungen (Charles Ryan über die LATITUDE und STAMPEDE Studien zuwenden). Danke LowRoad an dieser Stelle.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...apie-II/page13

    Tritus

  2. #12
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    Die weltweit höchsten Prostatakrebsraten findet man auf Martinique und Guadeloupe. Dort wurde das Pestizid Chlordecon ein endokriner Disruptor (s. o.) noch Jahre nach seinem Verbot angewendet. Es bleibt lange Zeit im Boden und Wasser und kann von den Pflanzen aufgenommen werden.
    Chlordecon scheint das Risiko für Prostatakrebs stark zu erhöhen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Paradies.html
    http://icare.emmc-imae.org/index.php...hen-antillen-2

    Die Bevölkerung auf diesen Inseln ist schlimm dran und dann gibt es auf Guadeloupe auch noch das Problem mit einer Parkinsonähnlichen Erkrankung und dem Verzehr der dort angebauten Graviola.
    Und die Graviola wird exportiert, eines der Wundermittel gegen Krebs. Exportverbote gibt es nur für Wurzelgemüse, da in der Graviola wenig Chlordecon nachgewiesen wurde.
    Schmeckt er noch der Graviola-Saft ?

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...egen-den-Krebs

    Franz


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