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Thema: Genschere fehlt es nicht nur an Schärfe

  1. #11
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    Hallo Hans-J.,

    Diese Meldung hat mich sehr gewundert
    "Erstaunlich dass sich bisher niemand Gedanken über eine Reaktion des Immunsystems gegen die Genschere im Körper gemacht hat." Zu lesen in:

    https://transkript.de/news/immun-gegen-die-schere.html

    Kurz zusammengefasst:
    Es hat sich herausgestellt dass die Genschere Crispr/Cas9 im menschlichen Körper vom Immunsystem angegriffen wird.
    Für die Wissenschaftler des Berlin-Brandenburger Centrums für Regenerative Therapien (BCRT) war es überraschend, dass sich bisher niemand mit dem Problem der Immunreaktion auf Cas9-Proteine und andere Genscherenprodukte befasst hatte.
    Nahezu alle erwachsenen Menschen zeigten eine Immunreaktion auf Cas9.
    Diese Immunreaktion konnte nicht nur beim Einsatz der Genschere im Körper des Menschen beobachtet werden, sondern auch wenn die Zellen außerhalb des Körpers behandelt und dann zurückgespritzt wurden.
    Cas9-Proteine oder Fragmente davon benötigen einige Zeit um abgebaut zu werden. Mit immunologischen Tests lassen sich selbst kleine Bruchteile von Cas9-Protein noch nachweisen. Aber es dauert mehrere Tage bis alle Cas9-Reste beseitigt sind.
    Diesen Zeitraum überstehen die eingesetzten Zellen, blutbildene Knochenmarkstammzellen nicht und verlieren in dieser Zeit ihre Stammzelleneigenschaften.

    Eine Option wäre das Immunsystem vorübergehend herunterzufahren, dadurch steigt aber das Infektionsrisiko.

    Nicht ganz einfach, es wird noch ein weiter Weg sein.

    Franz


  2. #12
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    Dumm gelaufen:

    https://www.futurezone.de/science/ar...den-Augen.html

    Zitat:

    "Chinesische Wissenschaftler haben angeblich den Überblick über Patienten verloren, die an einer Studie über eine Gentherapie gegen Krebs teilgenommen haben. ....
    Dabei müssten regelmäßige Untersuchungen insbesondere bei Patienten mit Gentherapien unerlässlich sein. Da diese sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, könnten ungewollte Folgen wie Nebenwirkungen auftreten. Das wäre dann in der Studie zu dokumentieren. Unerwartete Gesundheitsprobleme aufgrund der Genmanipulation, wie beispielsweise Autoimmunerkrankungen könnten auch erst im späteren Verlauf des Lebens auftreten deshalb sollten mit Gentherapien behandelte Patienten über ihre Lebensdauer beobachtet werden."

    Anmerkung:
    Es stellt sich die Frage ob die Patienten tatsächlich verloren gegangen sind, oder ob die Ergebnisse dieser Gentherapie gegen Krebs doch nicht ganz so erfolgreich verlaufen sind wie erhofft.

    Franz



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