Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 24

Thema: Methadon

  1. #11
    SeppS58 Gast
    Lieber Optimisti,

    ich kenn beide Methadon Arten am eigenen Leib.
    Methadon als Hustenmittel abzutun, finde ich verantwortungslos.
    Ich weiß nicht, woher Du Dein Wissen beziehst, aber fundiert ist das, was Du hier postest, nicht.
    Und es geht auch um den Hoffnungsschimmer, den Methadon Patienten brauchen.

  2. #12
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    1.007
    Lieber Sepp,
    da hast du mich deutlich missverstanden. Methadon als Schmerzmittel habe ich nicht in Frage gestellt. Ich habe lediglich auf die Unterschiede des L- und des D- Methadon hingewiesen.
    D-Methadon ist ein sehr starkes Hustenmittel. L- Methadon ein starkes Schmerzmittel.

    Und das die Forschungen zu Methadon als Krebsmittel noch in den Anfängen sind.

    Franz

  3. #13
    Registriert seit
    19.06.2011
    Ort
    Ostfildern
    Beiträge
    120
    seit gestern nehme ich auch DL Methadon, von einem anthroposophischen Onkologe verschrieben.
    Da ich Zytiga nicht vertrage und Xtandi scheint bei mir nicht zu wirken, versuche ich jetzt auch mit Methadon.

    Ich habe gestern mit 2x3 Tropfen angefangen und ich soll weiter steigen bis ca. 2x20 Tropfen
    Meine Rezept habe ich hier aufgeschrieben:
    https://prostatakrebs-tipps.de/metha...ebsbehandlung/

    Werden Sie Manager Ihrer Krankheit, Werden Sie zum Chef Ihrer Gesundheit


    Meine Internet Seiten:
    Selbsthilfegruppe Bietigheim, Prostatakrebs Ratgeber, Krebs Karzinom,Prostata Beschwerden

    mein PK Verlauf: https://myprostate.de/

  4. #14
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.492
    Vielleicht könntest Du Apalutamid versuchen. Dies ist jetzt zugelassen - allerdings derzeit wohl nur in Härtefallprogrammen verfügbar. Siehe hier bei der Uniklinik Mannheim:
    https://w2.umm.de/studienzentrale-de...-der-prostata/

    Georg

  5. #15
    Registriert seit
    19.06.2011
    Ort
    Ostfildern
    Beiträge
    120
    Hallo Georg,
    Apalutamid ist für nicht metastasierten Prostatakrebs zugelassen. ich habe aktuell ca. 12 Knochenmetastasen.
    Am 18.02.2019 habe ich Termin zur Vorbesprechung für PSMA- Therapie in Heidelberg bei NCT Nationales Centrum für Tumorerkrankungen.
    Vorher noch 2 mal ganzkörper Hyperthermie in Klinik Öschelbronn.
    Erst Ende Februar werde ich mit meinem Urologen sprechen, dann sehe ich wie es weiter geht.
    Zum Glück habe ich noch keine Schmerzen.

    Jacek

    Werden Sie Manager Ihrer Krankheit, Werden Sie zum Chef Ihrer Gesundheit


    Meine Internet Seiten:
    Selbsthilfegruppe Bietigheim, Prostatakrebs Ratgeber, Krebs Karzinom,Prostata Beschwerden

    mein PK Verlauf: https://myprostate.de/

  6. #16
    Rudi61 Gast
    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Jacekw Beitrag anzeigen
    Hallo Georg,
    Apalutamid ist für nicht metastasierten Prostatakrebs zugelassen. ich habe aktuell ca. 12 Knochenmetastasen.
    Am 18.02.2019 habe ich Termin zur Vorbesprechung für PSMA- Therapie in Heidelberg bei NCT Nationales Centrum für Tumorerkrankungen.
    Vorher noch 2 mal ganzkörper Hyperthermie in Klinik Öschelbronn.
    Erst Ende Februar werde ich mit meinem Urologen sprechen, dann sehe ich wie es weiter geht.
    Zum Glück habe ich noch keine Schmerzen.

    Jacek


    Hallo Jacek,

    vor allen Dir wünsche ich das die PSMA - Therapie anspricht
    .


    Ich Danke Dir herzlich für Deine wunderbare Seite https://prostatakrebs-tipps.de/

    und die vielen nützlichen und unentbehrlichen Informationen über den Prostatakrebs die Du für uns alle bereitgestellt hast.

    Deine Seiten haben mir und auch unzähligen anderen Erkrankten oft weiter geholfen.




    Viel, viel Glück für Deine Therapie

    - Rudolf -




    Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert
    Seneca

  7. #17
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.492
    Hallo Jacek,

    vorab: ich würde in jedem Fall versuchen die PSMA Therapie zu machen, davon verspreche ich mir den größten Erfolg und die wenigsten Nebenwirkungen.

    Du hattest geschrieben: "Da ich Zytiga nicht vertrage und Xtandi scheint bei mir nicht zu wirken, versuche ich jetzt auch mit Methadon." Das hat mich veranlasst Apalutamid anzusprechen. Auch wenn es zugelassen ist, so muss wohl noch die Erstattung durch die Krankenkassen geklärt werden, daher hatte ich das Härtefallprogramm angesprochen. Und da - so denke ich - muss man sich nicht so genau an die Zulassungsvoraussetzungen halten, da dieses Programm eingerichtet wurde bevor diese Zulassungsbedingungen festgelegt wurden.

    Diese Bedingungen wurden aus den USA übernommen und können in Deutschland dazu führen, dass dieses Medikament praktisch nicht angewendet wird. In den USA ist man 'kastrationsresistent ohne Metastasen' wenn man nichts auf dem CT und Knochenszinitgramm sieht. In Deutschland macht man aber ein (in den USA nicht zugelassenes) PSMA PET/CT und da sieht man in diesen Fällen durchaus Metastasen. 'Kastrationsresistent ohne Metastasen' ist eine Frage der angewendeten, bildgebenden Verfahren. Woher soll der PSA Anstieg kommen, wenn nicht durch Metatasen? Reste in der Prostataloge führen sehr selten zur Kastrationsresistenz.

    Georg

  8. #18
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.492
    Die Herstellerfirma hat noch eine weitere Studie durchgeführt, um den Anwendungsbereich von Apalutamid zu vergrößern. Die TITAN Studie untersuchte die Anwendung von Apalutamid bei nicht-resistenten, metastasierten Patienten mit mindestens einer Knochenmetastase. Wie der Hersteller heute bekanntgab, konnten sowohl das progressionsfreie Überleben als auch das Gesamtüberleben der Patienten verbessert werden. Wenn die Anwendung von Apalutamid auf der Basis dieser Studie erweitert wird, so könnte Apalutamid grundsätzlich bei einem M1 Befund eingesetzt werden.

    Georg

  9. #19
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    1.007
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    In Deutschland macht man aber ein (in den USA nicht zugelassenes) PSMA PET/CT und da sieht man in diesen Fällen durchaus Metastasen. 'Kastrationsresistent ohne Metastasen' ist eine Frage der angewendeten, bildgebenden Verfahren. Woher soll der PSA Anstieg kommen, wenn nicht durch Metatasen? Reste in der Prostataloge führen sehr selten zur Kastrationsresistenz. Georg
    Erfunden haben so weit ich weiß, die Amerikaner das PSMA PET/CT. Könnten Kostengründe hinter der Nichtzulassung stehen ?

    Franz

  10. #20
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.492
    Hallo Franz,

    ob man sagen kann, die Amerikaner haben das PSMA PET/CT erfunden, glaube ich nicht. Es wurde in Heidelberg beim DKFZ vom Team um Prof. Haberkorn entwickelt und das erste Mal angewendet. In den USA hat sich noch keine Firma gefunden, die eine FDA Zulassung für dieses Verfahren erreichen wollte. Eine so kostspielige Zulassung macht für eine Firma oder sonstige Organisation nur Sinn, wenn man das Verfahren alleine anbieten kann.

    Das führt am Ende dazu, dass die medizinische Behandlung immer teurer wird. Für neue, preiswerte Medikamente oder Verfahren ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll, eine Zulassung zu beantragen. Auch die von den Leitlinien geforderten randomisierten Studien mit großen Patientenzahlen sind sehr teuer und werden selten für preiswerte Medikamente wie Generika durchgeführt.

    Georg

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •