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Thema: Bessere Prognose für Verheiratete

  1. #1
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    Bessere Prognose für Verheiratete

    "Männer mit Prostatakrebs hatten ein geringeres Sterberisiko, wenn sie verheiratet waren. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Auffällig war außerdem, dass sich verheiratete Männer häufiger einer Prostatakrebs-Operation unterzogen und seltener mit einem aggressiven Prostatakrebs diagnostiziert wurden."

    https://www.deutschesgesundheitsport...atete-maenner/

    ähnlich eine ältere Studie von 1999 zum Krebs ganz allgemein

    https://link.springer.com/article/10...7558ijbm0602_4

    Also rechtzeitig heiraten, dann hat man(n) eine bessere Prognose und bessere Überlebenschancen.
    Klingt irgendwie logisch, aber wichtig wäre auch zu wissen ob es eine gute/schlechte Ehe oder ob die Ehe nur noch auf dem Papier ...

    Franz

  2. #2
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    "Männer mit Prostatakrebs hatten ein geringeres Sterberisiko, wenn sie verheiratet waren.
    Das Sterberisiko beträgt bei jedem Mann exakt 100 %, egal ob mit oder ohne Prostatakrebs, ob verheiratet oder lebenslang ledig.

    Ralf

  3. #3
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    Ralf,
    die Formulierung habe ich aus dem link zitiert, die Verfasser meinten damit das Risiko an Prostatakrebs zu sterben ist laut Studie bei Verheirateten geringer.

    Wollte mit meinem Kommentar zur Studie sagen dass mir die Qualität einer Beziehung für die Prognose wichtiger erscheint als der Status "Ehe".
    Mit dem entsprechenden Freundeskreis kann ein Lediger ein glücklicheres Leben führen als mit dem Status lebenslang (aber vielleicht unglücklich) verheiratet.

    Andrerseits ....., ich werde nachdenklich, denn wenn meine Freundin und ich vor Jahrzehnten geheiratet hätten, wir sind 40 Jahre ohne Trauschein glücklich, wäre ich dann vom PK verschont geblieben ??

    Franz

  4. #4
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    Hier im Forum kann man beobachten, dass sich oft die Partnerin aktiver um die Therapie kümmert als der Betroffene selbst. Das könnte eine Erklärung für das Ergebnis der Studie sein, denn im "Basiswissen" steht:

    Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Patienten, sich nicht mit ihrer Erkrankung beschäftigen, ihre Behandlung passiv über sich ergehen lassen und gar nicht wissen wollen, was und warum an Diagnostik und Therapie mit ihnen gemacht wird, im Endeffekt ein schlechteres Behandlungsergebnis („Outcome“) aufweisen als Patienten, die sich zu ihrer Erkrankung aktiv informieren, .....
    Man könnte aus diesem Zitat auch schlussfolgern, dass die Teilnehmer in diesem Forum länger leben als die Patienten, die es nicht tun

  5. #5
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    Ich glaube eher das Partnerinnen öfters im Internet sind. Es gibt bestimmt viele Männer die noch nie in einem Forum waren.

  6. #6
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    Sterblichkeit vs. Sterberisiko

    Zitat Zitat von RalfDm Beitrag anzeigen
    Das Sterberisiko beträgt bei jedem Mann exakt 100 %, egal ob mit oder ohne Prostatakrebs, ob verheiratet oder lebenslang ledig.

    Ralf
    Möglicherweise verwechselst Du Sterberisiko mit Sterblichkeit. Diese ist immer 100 % egal wie man's dreht und wendet. Dagegen steigt das Risiko, z.B. an Lungenkrebs zu sterben, mit jeder gerauchten Zigarette, erreicht aber nie 100%.

    Volker
    Mein Beitrag zu myprostate.eu
    http://www.myprostate.eu/?req=user&id=124

  7. #7
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    "After controlling for age, race, and treatment, married patients with cancers of all major primary sites had significantly better survival than single, separated, divorced, or widowed patients." (verlinkte Studie von 1999). Sozialer Status, rauchen, Alkohol, usw. usf. spielten keine Rolle; später wird gesagt, man sollte vielleicht weitere Studien mit Einbeziehung jener Parameter machen.
    Was ist da die Absicht? Soll ich heiraten, weil ich damit PCa vorbeuge? Sollte sowas überhaupt eine Rolle bei dieser Entscheidung spielen? So ein Unsinn. Und bei Einbezug des sozialen Status kommt sicher heraus, dass ein höherer Status besser ist. Das wußten wir spätestens seit der Auseinandersetzung über die Sterilisierung (sollte laut einer super fundierten Studie PCa fördern, bis jemand die übrigen Parameter herausgerechnet hat).

    Schade, dass geistige Energie mit solchen Studien vergeudet wird - beim Hersteller wie beim Leser. Die Länge der Literaturliste bestimmt die Bedeutung des Forschers.

    Die stündliche Zuführung von etlichen kanzerogenen Stoffen (Rauchen) hat offenbar auch Wirkung: https://www.krebsinformationsdienst....bs-rauchen.php
    Das verwundert wohl niemanden.

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