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Thema: pelvine Exentration des Enddarms und Blase

  1. #11
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    Lieber Sepp,
    die Leitlinien geben diesbezüglich auch nichts her, aber die L. haben mich die letzten 6 J. auch nicht so sehr interessiert und wurden von mir in div. Prostatagruppen entsprechend kommentiert. Das ging vor ca. 3 J. so weit, dass mich der Bundesverband auf einen Lehrgang für die Telefonberatung schicken wollte, aber da hat meine Frau nicht mitgespielt. Das ist alles Schnee von gestern.
    Was meine Beihilfestelle und die DKV zur Operationsplanung sagen würde, ist mir natürlich nicht bekannt, aber sie haben mir nie Probleme gemacht. Um die Anlage eines künstlichen Darmausgang werde ich ggfls. nicht herumkommen, dies ist die Meinung aller Experten,ob Gastroenterologen, Urologen und auch der Martiniklinik.
    Plan B rückt immer näher, sowohl in vielen Gesprächen mit meiner Frau als auch in Vorbereitung mit den Schweizer Freunden und dem Medikamentenplan vor Ort. Meine Gedanken gehen im Moment noch dahin,dass stenosierte Rektum und den Analkanal mit einer AP-Anlage anzugehen, nicht auf den Darmverschluss zu warten und nach OP und AHB, abschließend über den Plan B zu entscheiden, wenn ich dann dazu noch in der Lage bin, aber dies müßte möglich sein, denn der Bundesverband Stoma zählt bis heute über 100000 Betroffene.
    Jetzt mache ich Schluss und wünsche Dir -soweit überhaupt möglich - einen schönen 2.Advent.
    klaus

  2. #12
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    Lieber Klaus,
    vielen Dank für Deine wichtigen Klarstellungen.
    Ja, PSMA-Therapie ist für Dich kein Ansatz.
    Die Darm-OP ist jetzt vorrangig und muss angegangen werden.
    Ich habe bei uns im Rheinland (Köln, Bonn, Düsseldorf, Troisdorf) versucht die vielen diagnostischen und therapeutischen Alternativen zu nutzen. Die Mariniklinik ist jedoch eine erste Adresse.
    Dir und Deiner Familie wünsche ich eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.
    Herzliche Grüße aus Ippendorf und viel Erfolg und Genesung.
    Lothar

  3. #13
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    Hier scheint es so, dass eine Operation unumgänglich ist. Die Frage ist dann eben, ob "nur" die Anlage eines künstlichen Darmausganges als "leichteste" OP oder als die vorgeschlagene "große OP". Mit einiger Wahrscheinlichkeit kommt neben einem Passageproblem im Darmbereich auch eines im Bereich des Urinabflusses hinzu, wenn die Erkrankung fortschreitet. Somit ist auch hier eine Lösung erforderlich. Das Schlimme ist, dass man leider immer hinterher erst weiß, was man besser nicht getan hätte. Hier gilt es, gemäß der persönlichen Präferenzen abzuwägen. Es gibt für beide Wege Für und Wider. Eine große Exenteration in einem voroperierten und vorbestahlten Gebiet scheint per se Recht riskant. Aber, bei optimalem Verlauf gibt es auch einiges zu gewinnen... . Wenn "nur" eine Darmverlegung erfolgt, sollte man meiner Meinung nach auch überlegen, ob man in gleicher Sitzung auch eine Lösung findet, welche den Harnabfluß langfristig sichern kann. Das erscheint mir am Wichtigsten, dass man, wenn schon ein Eingriff erfolgt, an Beides denkt. Und wichtig ist u. a. auch, ob das Herz einen großen Eingriff verkraften kann ("höhergradige Mitralinsuffizienz"). Das gilt es mit zu bedenken.

  4. #14
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    Lieber Klaus,

    eine schöne Adventszeit und eine besinnliches Weihnachtsfest passen aber mit einen Plan B nicht zusammen.

    Ich wünsche Dir die richtige Entscheidung.
    Alles Gute für Dich!

    Gruss
    hartmut

  5. #15
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    Hallo Klaus,

    Zitat Zitat von klaus42 Beitrag anzeigen
    .... Um die Anlage eines künstlichen Darmausgang werde ich ggfls. nicht herumkommen, dies ist die Meinung aller Experten,ob Gastroenterologen, Urologen und auch der Martiniklinik. ...
    klaus
    Das hattest Du so nicht geschrieben in Deinem ersten Post!

    Ich hätte Dir auch nie geantwortet, wenn Du nicht auch in meinem "austherapierten" Thread geschrieben hättest. Aber so habe ich Dir, bessten Wissens und Gewissens, geantwortet, ohne Deine ganzen Zusatzinfos zu kennen. Auch ohne zu wissen, dass Du selbst ein "fortgeschrittener" BPS Forumsteilnehmer bist.

    Ich lerne daraus und werde mich mehr zurück halten. Ich bin immer ein Verfechter von Lebensqualität und gegen verstümmelnde OPs, außer sie sind notwendig, bzw. "alternativlos". - Dich hatte ich hier falsch eingeschätzt. Du kannst gut für Dich selbst sorgen und auch entscheiden. Ich wollte vermeiden, dass Du falschen Hoffnungen und Versprechungen (z.B. geheilt werden durch OPs) nachläufst. Ich will mich aber hier nicht weiter zum Affen machen (lassen), und beschräke mich wieder lieber auf meine Threads.

    Und alle Forumsteilnehmer bitte ich, Anfragen mit genauen und umfassenden Daten zu stellen. Sonst entstehen einfach Missverständnisse und keiner ist zu frieden.

  6. #16
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    Hallo Sepp,
    ich bitte dich um Entschuldigung und wollte dich überhaupt nicht verärgern und schon gar nicht "zum Affen machen". Mein erste Darstellung war unvollständig und dies beruht nur aus meiner Unfähigkeit sowohl inhaltliche komplexe Sachverhalte darzustellen. Dies führte dazu, dass ich im nachhinein Zusatzinfos lieferte. Im übrigen bin ich nicht Firm im Umgang mit dem PC und froh, wenn ich eine Antwort zur Absendung bekomme, vielleicht liegt das inzwischen auch an meiner kognitiven Störung.
    Es tut mir leid, vor 20 J. zu Beginn meiner Pension, sind mir derartige Defizite unbekannt gewesen, da wäre ich als ltd.Dir. vom Minister längst in die Wüste geschickt worden.
    Mich als "fortgeschrittener BPS Forumsteilnehmer" zu bezeichnen, das ist Vergangenheit und stimmt mich heute eher traurig. Deine Informationen waren trotz meiner unfähigen Darstellungen richtig und wichtig, das bleibt für mich bestehen.
    Auch dir wünsche ich eine gute Zeit und einen schönen 2. Advent.
    klaus

  7. #17
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    Lieber Klaus,

    mir tut das Missverständnis auch Leid. Wir sind beide schwer krank und brauchen keinen zusätzlichen Ärger. Du brauchst Dich auch nicht zu entschuldigen. Ich lag ja falsch mit meiner Einschätzung.

    Was ich nicht verstand, ist Dein Alter richtig einzuschätzen. Bei mir kann nicht präventiv operiert werden, weil ich zu viele Metastasen haben. Allerdings kann es mir auch passieren, dass eine Metastase einen Wirbel auffrisst und ich dann gelähmt wäre. Dann müsste man schon operieren. Das ist eine große Angst von mir.

    Du willst/musst einem Darmverschluss vorbeugen. Das kann ich gut verstehen. Die Frage ist aber dann, wie weit Du auch andere vorbeugende Massnahmen machen willst. - Ich will da immer so wenig wie möglich, denn niemand kenn die Zukunkft, und meist kommt sie sowieso ganz anders, als man sie erwartet. - Lass uns das Beste hoffen!

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