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Thema: Leitlinien: Wie verbindlich sind sie wirklich?

  1. #1
    Rudi61 Gast

    Leitlinien: Wie verbindlich sind sie wirklich?


  2. #2
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    06.03.2017
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    Danke für die Informationen! Sehr gut, dass das hier nochmal klargemacht wurde.

  3. #3
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    Ja, war wieder einmal angesagt, dass diese Thematik aufgefrischt wurde, lieber Rudi.
    Im Laufe der Jahre wurde es schon einmal öfter hier eingestellt und es ist fast immer wieder gelungen, dass Leitlinienapostel die individuelle Entscheidung zur Therapie

    bei Leichtbetroffene und
    bei Schwerbetroffene

    einer standardisierten Normierung unterzogen. Mit fatalen Folgen für den Betroffenen, besonders dann, wenn die Heterogenität des Tumores eine andere Vorgehensweise hätte erfordert.

    Gleiches läßt sich bei den Studien feststellen:
    Da werden Studien initiiert, wo durch das beschönigte Wort "Studiendesign" von vorne herein bestimmte Gruppen ausgeschlossen sind. Nach Veröffentlichung - mit entsprechend medialem Getöse - werden dann die Erfolge postuliert und auch hier vorgetragen. Und das noch in der Rubrik "Für Schwerbetroffene"

    Jedoch diese Kohorte wurde doch von vorne herein ausgeschlossen in der Studie.

    Hier wäre eine klare Abgrenzung und Kenntlichmachung erforderlich. Oder zur Differenzierung die Nutzung anderer Rubriken.
    Schwerbetroffene haben sicherlich andere Probleme als sich mit Studien zu befassen, woraus sie keinen Nutzen ziehen können, weil sie für sie unzutreffend sind.

    Frohe Tage
    Hans-J.

  4. #4
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Im Laufe der Jahre wurde es schon einmal öfter hier eingestellt und es ist fast immer wieder gelungen, dass Leitlinienapostel die individuelle Entscheidung zur Therapie

    bei Leichtbetroffene und
    bei Schwerbetroffene

    einer standardisierten Normierung unterzogen. Mit fatalen Folgen für den Betroffenen, besonders dann, wenn die Heterogenität des Tumores eine andere Vorgehensweise hätte erfordert.

    Danke Hans,

    für den Zuspruch, teile voll Deine Meinung bei den Schwerbetroffenen (bei den Leichtbetroffenen kenne ich mich ehrlich gesagt zu wenig aus um mir ein Urteil zu bilden)


    Ich hatte und habe immer wieder das Problem mit Anfangs über 5 Metastasen (das ist keine Oligometastasierung mehr) das mir von Therapien wegen der Leitlinie oder falschen "Studiendesign" abgeraten wurde.

    Zieht sich durch meine Behandlung wie ein rotes Band von der OP, Zytiga-Therapie, Bestrahlung der Wirbelsäule bis zur R1-Bestrahlung.

    Gott sei Dank gibt es aber das Internet, die nötigen aktuellen Informationen hätte ich sonst nie rechtzeitig bekommen. (Kleiner Running Gag am Rande: Vor Informationen aus den Internet hat mich gleich an Anfang meiner Behandlung meine erste Onkologin gewarnt, das soll ich nicht machen.)
    Danke an alle im Forum die unermüdlich Informationen sammeln und anderen bereitstellen. Das hat mir mehr als einmal bei meinen Therapie Entscheidungen geholfen.

    Frohe Tage (hoffentlich ohne Blutkonserve )

    Rudolf

    PS. Hans ich hoffe Du gewinnst auch weiterhin Deinen Kampf gegen den Krebs - Eigentlich unglaubliche mit welcher Ausdauer und Kraft Du diesen langen Kampf (vor 10 oder 11 Jahren die erste Metastase) führst und bis jetzt gewonnen hast (Dein Profil http://de.myprostate.eu/?req=user&id=96&page=report ist mehr als lesenswert)

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