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Thema: Treffpunkt für die Metastasierten

  1. #91
    Registriert seit
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    1.033
    Danke dir, es kann möglich sein das das auf mich zukommt. Fast drei Jahre nach Op und anschließender Bestrahlung ist mein PSA wieder am Steigen. Die nächste Messung habe ich im März.

  2. #92
    Rudi61 Gast
    Hallo Michi,

    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich habe heute das erste Mal einen Link gefunden bei dem ich vermutete das er für mich interessant sein könnte. Es war der über Chemo. Was sagt er mir aus: Eigendlich nichts. Es steht ja nur etwas allgemeines über Krebs was bei Prostatakrebs gemacht wird und ob man die dann selbst bezahlen muss steht nicht im Link.



    1. Du musst normerweise nur die Zuzahlungen leisten. (Außer Du bist Zuzahlungsbefreit)


    2. Chemo-Therapien laufen beim Prostatakrebs genauso ab wie bei anderen Krebsarten
    - Wobei es im Beitrag hauptsächlich um die Kostenfrage ging
    - Die Chemoterapien bei Prostatakrebs werden normlerweise als Infusionslösung gegeben (siehe Link unten)


    3. Das mit der Kostenübernahme steht eigentlich drin Michi :
    Das kommt auf Sie zu
    So ist der Ablauf einer Chemotherapie
    Nebenwirkungen einer Chemotherapie
    - Die Nebenwirkungen können aber sehr verschieden ausfallen, je nach Chemo und Patient. Es gibt auch bei Prostatakrebs verschiedene Chemo-Therapien wie zum Beispiel: Docetaxel (Taxotere) und Cabazitaxel (Jevtana)
    Kosten einer Chemotherapie und Kostenübernahme
    Das müssen Sie außerdem über Zuzahlungen wissen



    Hier aber extra für Dich noch etwas detaillierter, allerdings nur die medizinische Seite:
    Chemotherapie bei Prostatakrebs
    https://www.viomedo.de/prostatakrebs...takrebs#106636



    Wünsche Dir viel Glück und einen sinkenden PSA-Wert


    Rudi

  3. #93
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Chemotherapie


    Hallo Franz (und Danke für die Antwort an Michi),


    bist Du evtl. informiert (bei Deinen doch recht umfangreichen Recherchen) welche Chemotherapien außer:

    Docetaxel (Taxotere)
    Cabazitaxel (Jevtana)

    sonst noch bei Prostatakrebs evtl. möglich sind:

    ? Olaparib (Lynparza)
    ?
    ?

    Sorry noch ein Thema mehr (kommt aber wahrscheinlich auf uns beide irgendwann vielleicht zu)


    Viele Grüße wie immer
    Rudi

  4. #94
    Rudi61 Gast
    ------ Für alle Krebspatienten -----


    Möchte auf die Webseite Viomedo aufmerksam machen
    https://www.viomedo.de/prostatakrebs


    Hier gibt es
    Aktuelle Studien für Prostatakrebs-Patienten
    https://www.viomedo.de/klinische-studien/prostatakrebs



    __________________________________________________ __________________________________________________ ___
    Wem das Thema nicht interessiert oder wer die Thematik schon ausreichend kennt, einfach einen anderen Thread lesen
    Für inhaltliche Kommentare bin ich Dankbar

  5. #95
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    Zitat Zitat von Rudi61 Beitrag anzeigen
    bist Du evtl. informiert (bei Deinen doch recht umfangreichen Recherchen) welche Chemotherapien außer:
    Docetaxel (Taxotere)
    Cabazitaxel (Jevtana)
    sonst noch bei Prostatakrebs evtl. möglich sind:
    ? Olaparib (Lynparza)
    Hallo Rudi,
    beim kastrationsresitenten PK werden Docetaxel und Cabazitaxel im Rahmen der Chemotherapie genannt. Beide sind erprobt und können im Rahmen der Sequenztherapie eingesetzt werden. In einen online-Vortrag über die Behandlung des Rezidivs letzten Sommer erklärte Prof. Heidenreich, dass bei Patienten die Docetaxel beim ersten Mal gut vertragen haben nach einem Abstand von ca. 1 Jahr ein zweiter Einsatz möglich wäre.

    Auch zu Cabazitaxel habe ich gefunden dass es u. U. ein 2. Mal angewendet werden kann.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...243#post113243


    Olaparib ist soweit ich weiß bei PK noch nicht zugelassen, es laufen diverse Studien. Zum Thema:

    https://www.aerzteblatt.de/nachricht...bitoren-voraus
    Die britische TOPARP-Studie hat gezeigt, dass der PARP-Inhibitor Olaparib bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom häufig eine Remission erzielt, wenn die Tumore Mutationen im BRCA2-Gen haben.

    und

    https://www.deutschesgesundheitsport...er-erkrankung/
    Olaparid hat für Prostatakrebs noch keine Zulassung, Studien laufen, allerdings mit schweren Nebenwirkungen.
    Sollte sich bei mir eine Kastrationsresistenz abzeichnen, dann vertraue ich auf Docetaxel und Cabazitaxel.

    Momentan arbeite ich daran den gegenwärtigen Status mit Hormonentzug möglichst lange zu halten. In 5 Jahren lässt sich sicher mehr zu Olaparib sagen.

    Franz



  6. #96
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    beim kastrationsresitenten PK werden Docetaxel und Cabazitaxel im Rahmen der Chemotherapie genannt. Beide sind erprobt und können im Rahmen der Sequenztherapie eingesetzt werden. In einen online-Vortrag über die Behandlung des Rezidivs letzten Sommer erklärte Prof. Heidenreich, dass bei Patienten die Docetaxel beim ersten Mal gut vertragen haben nach einem Abstand von ca. 1 Jahr ein zweiter Einsatz möglich wäre.

    Auch zu Cabazitaxel habe ich gefunden dass es u. U. ein 2. Mal angewendet werden kann.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...243#post113243


    Olaparib ist soweit ich weiß bei PK noch nicht zugelassen, es laufen diverse Studien. Zum Thema:

    https://www.aerzteblatt.de/nachricht...bitoren-voraus
    Die britische TOPARP-Studie hat gezeigt, dass der PARP-Inhibitor Olaparib bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom häufig eine Remission erzielt, wenn die Tumore Mutationen im BRCA2-Gen haben.

    und

    https://www.deutschesgesundheitsport...er-erkrankung/
    Olaparid hat für Prostatakrebs noch keine Zulassung, Studien laufen, allerdings mit schweren Nebenwirkungen.
    Sollte sich bei mir eine Kastrationsresistenz abzeichnen, dann vertraue ich auf Docetaxel und Cabazitaxel.
    Danke Franz,

    das deckt sich leider mit meinen Kenntnisstand; hab gehofft das es noch mehr gibt und Du vielleicht was darüber gefunden hast.

    Das mit einer Mutationen im BRCA2-Gen ist ja eher unwahrscheinlich.
    BRCA1, BRCA2 und Krebsentstehung http://www.brustgenberatung.at/info/...sentstehung-2/

    Rudi



    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    In 5 Jahren lässt sich sicher mehr zu Olaparib sagen
    Franz Du bist und bleibst ein echter Optimist

  7. #97
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    Hallo alle Metastasierten,

    wenn jemand ganze Metastasenherde vorzuweisen hat und die RT -egal welche - nicht durchgeführt wird, kann nachfolgender Link einiges Neues bieten.

    Nämlich die Nanoeisenpartikel + Thermischer Magneterhitzung. Lokal auf die Herde. Der Teller des Applikators hat ca. 20 cm im Durchmesser und ist versetzbar.

    Den Tumoren einheizen mit magnetischer Hyperthermie

    Aufgrund ihres Wärmepotenzials eignen sich die Nanopartikel als Werkzeuge für die magnetische Hyperthermie, d.h. die gezielte Überwärmung einzelner Körperregionen oder Organe. Das Wärmepotenzial definiert die freigesetzte Wärmemenge pro Masse- und Zeiteinheit während der Exposition des Materials in einem magnetischen Wechselfeld. Hinsichtlich der Temperaturen unterscheidet man
    • magnetische Hyperthermie, bis 46 °C [30] und
    • magnetische Thermoablation, über 50 °C [31].

    Ursachen der Freisetzung von Wärme sind vornehmlich die Reorientierung der remagnetisierten Nanopartikel während der Exposition in einem magnetischen Wechselfeld und die Reibungsverluste, wenn die Partikel in einem Medium rotieren können.Zur Erwärmung von Gewebe hat man zunächst sog. Multidomänen-Nanopartikel eingesetzt [32, 33], neuerdings auch nadelförmige Nanopartikel [34]. In diesen Fällen hängt das Wärmepotenzial von Remagnetisierungsprozessen ab, welche in komplexer Art durch Größe, Form und Nanostruktur der Nanopartikel definiert sind. Die induktive Erwärmung über Wirbelströme spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Multidomänen-Nanopartikel (ferromagnetische Materialien, MPIOs) sind durch Bereiche gleicher magnetischer Momente gekennzeichnet, die durch eine Domänenwand voneinander getrennt sind. Während der Exposition im magnetischen Wechselfeld wird Energie in das System eingebracht, damit die magnetischen Momente definierte Energiebarrieren überwinden können, was sich in Domänenwandverschiebungen äußert [35]. Dabei wurden Wärmepotenziale bis zu 1 kW/g (Amplitude: 9 kA/m, 410 kHz) erreicht. In letzter Zeit wurde jedoch die Anwendung von SPIOs favorisiert. Die wesentlichen Gründe dafür sind eine bessere Suspendierbarkeit, die Zulassung von Formulierungen durch die FDA und die Möglichkeit von gut reproduzierbaren Applikationen.
    und bitte auch weiterlesen. Komplettlink folgend.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...4/nanopartikel

    Gruss
    Hans-J.

  8. #98
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    2.489
    Rudi,

    es scheint schon so zu sein, dass Patienten mit BRCA oder ATM Mutationen besonders gut auf Olaparib ansprechen. In diesem Bericht heißt es:
    "Lynparza was granted Breakthrough Therapy Designation by the US Food and Drug Administration in 2016 for the treatment of BRCA-mutated or ATM-gene-mutated mCRPC." Die FDA verspricht sich offensichtlich viel davon. Dies basiert auf den Ergebnissen der schon erwähnten TOPARP-Studie.

    Die Nebenwirkungen sind wohl erheblich, es heißt in dem Bericht: "The safety profile of Lynparza and abiraterone was generally manageable". Die Aussage "manageable" ist wohl beschönigend für große Nebenwirkungen.

    Georg

  9. #99
    Rudi61 Gast
    Hallo Hans,


    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    wenn jemand ganze Metastasenherde vorzuweisen hat und die RT -egal welche - nicht durchgeführt wird, kann nachfolgender Link einiges Neues bieten.

    Nämlich die Nanoeisenpartikel + Thermischer Magneterhitzung. Lokal auf die Herde. Der Teller des Applikators hat ca. 20 cm im Durchmesser und ist versetzbar.



    und bitte auch weiterlesen. Komplettlink folgend.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...4/nanopartikel

    Danke für den Blick in eine baldige (?) Zukunft, Prostatakarzinom sind ja schon behandelt worden.

    Hoffe die innovativen therapeutischen und diagnostischen Indikationen finden sich bald in der Praxis wieder.



    Gruss Rudi

  10. #100
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Rudi,

    es scheint schon so zu sein, dass Patienten mit BRCA oder ATM Mutationen besonders gut auf Olaparib ansprechen. In diesem Bericht heißt es:
    "Lynparza was granted Breakthrough Therapy Designation by the US Food and Drug Administration in 2016 for the treatment of BRCA-mutated or ATM-gene-mutated mCRPC." Die FDA verspricht sich offensichtlich viel davon. Dies basiert auf den Ergebnissen der schon erwähnten TOPARP-Studie.

    Die Nebenwirkungen sind wohl erheblich, es heißt in dem Bericht: "The safety profile of Lynparza and abiraterone was generally manageable". Die Aussage "manageable" ist wohl beschönigend für große Nebenwirkungen.

    Georg
    Hallo Georg,

    Olaparib scheint mir eine Medikament der "letzten Möglichlkeit" zu sein. Und auch nur bei Mutationen im BRCA2-Gen.

    Die Nebenwirkungen können recht drastisch sein aber es ist auch eine Remission möglich ebenso eine Lebenszeitverlängerung von durchschnittlich 6,3 Monaten bei „austherapierte“ Patienten!


    Liebäugle immer mehr mit den Einsatz von Digitoxin zwischen zwei Therapien um evtl. viellicht die Metastasen-Ausbreitung einzudämmen (Das ist keine Empfehlung für Irgendwenn!). Wird die Zukunft zeigen muss dazu natürlich auch erst den richtigen Arzt dazu finden.

    Viele Grüße

    Rudi

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