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Thema: Treffpunkt für die Metastasierten

  1. #111
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Rudi,

    der erste Link zu Apalutamid bezog sich auf die Titan Studie. Diese hatte Apalutamid bei metastasierten, nicht resistenten Patienten getestet. Die anderen Links, da muss ich Dir Recht geben, bezogen sich auf dieses merkwürdige Stadium resistent ohne Metastasen.

    Das halte ich für ziemlichen Humbug, woher soll denn der PSA Anstieg kommen, wenn nicht durch Metastasen? Dieses Stadium gibt es nur in den USA und England, wo nur CT und Knochenszinitgramm eingesetzt werden. Irgendwo habe ich mal eine Folie gesehen, da zeigte sich, dass diese Patienten bei einem PSMA PET/CT zu 50% Metastasen aufwiesen. Ich gehe davon aus, dass auch Darolutamid derzeit in einer Studie bei metastasierten Patienten getestet wird.

    Ich denke das Stadium 'resistent ohne Metastasen' ist ideal um kurzfristig neue Medikamente zulassen zu können. Die ADT wirkt nicht mehr und normalerweise werden sehr schnell sichtbare Metastasen auftreten. Mit dem neuen Mittel dann erkennbar später. Das reicht dann für die Zulassung.

    Georg


    Hallo Georg

    wobei die Wirksamkeit von Apalutamid oder Darolutamid nach Abirateron (Zytiga) oder Enzalutamid (Xtandi) wahrscheinlich begrenzt ist.

    Bzw. die Wirksamkeit von Abirateron (Zytiga) oder Enzalutamid (Xtandi) nach Apalutamid oder Darolutamid wahrscheinlich begrenzt ist.

    Rudi
    DIES IST DIE ANSICHT EINES BETROFFENEN LAIEN UND KEINE FACHÄRZTLICHE AUSKUNFT! IRRTUM VORBEHALTEN!
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  2. #112
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    Diese Kreuzresistenzen hat wohl noch niemand getestet. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich zumindest bei einem Medikament eine geringere Kreuzresistenz im Vergleich zu Abirateron und Enzalutamid zeigt und sich damit eine längere Wirksamkeit ergibt.

    Hinsichtlich Darolutamid und Enzalutamid ist diese Hoffnung wohl begründet. So heißt es in dieser Studie:
    "Darolutamide is a nonsteroidal androgen-receptor antagonist that is structurally distinct from other androgen-receptor inhibitors, consisting of two pharmacologically active diastereomers.14 In our trial, darolutamide prolonged metastasis-free survival to 40.4 months, 22 months longer than with placebo. The risk of metastasis or death from any cause was reduced by 59%, and the benefit was consistent across all subgroups, including the subgroup of patients with lower-risk disease."

    Hier heißt es: "Importantly, ODM-201 also blocks the activity of the tested mutant ARs arising in response to antiandrogen therapies, including the F876L mutation that confers resistance to enzalutamide and ARN-509"

  3. #113
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Diese Kreuzresistenzen hat wohl noch niemand getestet. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich zumindest bei einem Medikament eine geringere Kreuzresistenz im Vergleich zu Abirateron und Enzalutamid zeigt und sich damit eine längere Wirksamkeit ergibt.

    Hallo Georg,
    hallo all die Anderen,

    weißt Du (wisst Ihr) ob man nach Absetzen von Zytiga das Medikament später noch einmal einsetzen kann (Und die wichtige Frage: zahlt das dann die Krankenkasse noch)

    Beispiel Therapiesequenz:

    Zytiga > Docetaxel > Lu-177-PSMA-617 > Xtandi > Cabazitaxel > Zytiga

    Rudi
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  4. #114
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    Da die Medikamente für die Anwendung vor und nach einer Chemo zugelassen sind, gehe ich davon aus, dass dies möglich ist.

    Die Therapiesequenz würde ich aber so machen:

    Zytiga > Lu-177-PSMA-617 > Xtandi > Lu-177-PSMA-617 > Zytiga > Lu-177-PSMA-617 > Xtandi > Lu-177-PSMA-617......

    Das dürfte die geringsten Nebenwirkungen haben. Ist nur ein Vorschlag.

  5. #115
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Da die Medikamente für die Anwendung vor und nach einer Chemo zugelassen sind, gehe ich davon aus, dass dies möglich ist.

    Die Therapiesequenz würde ich aber so machen:

    Zytiga > Lu-177-PSMA-617 > Xtandi > Lu-177-PSMA-617 > Zytiga > Lu-177-PSMA-617 > Xtandi > Lu-177-PSMA-617......

    Das dürfte die geringsten Nebenwirkungen haben. Ist nur ein Vorschlag.


    Danke für den Vorschlag Georg


    Mein vorläufiger Plan (keine Empfehlung für Irgendwem!)
    wird sich natürlich den Gegebenheiten (Wirksamkeit / Verträglichkeit / Körperliche Verfassung / was will mein Arzt / was zahlt die Kasse) in der Zukunft anpassen müssen. Besonders das Digitoxin ist noch nicht sicher.


    Zytiga
    V
    Docetaxel (Keine Probleme mit der Kasse / und vielleicht noch die Vorteile einer frühen Docetaxel Chemo / und ich denke der ständige Wechsel zwischen Hormon und Chemo setzt den Krebs am meisten zu / kann mich länger bis zur nächsten Chemo erholen)
    V
    in der Pause: Digitoxin bis zum PSA-Anstieg (Falls ich einen Arzt finde der mir das Medikament verschreibt und nichts gesundheitlich dagegen spricht)
    V
    Lu-177-PSMA-617 (evtl. vorher Radium-223-dichlorid bei großen Metastasen)
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Xtandi
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Lu-177-PSMA-617
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Cabazitaxel
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Lu-177-PSMA-617
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Zytiga
    V
    in der Pause: Digitoxin
    V
    Lu-177-PSMA-617
    V
    .......
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  6. #116
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    Hallo Rudi,

    schau mal hier rein.
    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...4xx8N_Hc-MbFGp

    Dr. Tauber, München
    Prostatakrebs (im metastasierten Stadium)
    Medikamentöse Therapie: Auf dem Weg zur individuellen Medizin, 2018..

    auch die
    PSMA-Actinium-Liganden-Therapie u.
    PSMA-Lutetium-Liganden-Therapie
    werden im Rahmen einer Fallstudie behandelt.


    Rudi, du hast am Anfang deines Planes u. a. angesprochen: "Körperliche Verfassung / was will mein Arzt /...."
    Das sind leider 2 große Probleme. Mit jeder Behandlung wird der Körper geschwächt und einen gewünschten Behandlungsschritt bei einem Arzt durchzusetzten, dazu braucht es mitunter große Kraft und Ausdauer.


    Franz

  7. #117
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    Hallo Franz


    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    auch die
    PSMA-Actinium-Liganden-Therapie u.
    PSMA-Lutetium-Liganden-Therapie
    werden im Rahmen einer Fallstudie behandelt.
    Die PSMA-Actinium-Liganden-Therapi versuche ich im mein Therapiekonzept mit einzubauen.


    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Dr. Tauber, München
    Prostatakrebs (im metastasierten Stadium)
    Medikamentöse Therapie: Auf dem Weg zur individuellen Medizin, 2018..
    Das CCC in München (Rechts der Isar) ist eigentlich für mich erreichbar. War dort auch schon mal in einer anderen Abteilung (Augenklinik) vor einigen Jahren zur Behandlung.
    Habe geplant evtl. nach der nächsten Ganzkörper-Sinti Kontakt aufzunehmen.

    Oder ich beginne jetzt schon mit der Docetaxel-Chemotherapie (hat mein Urologe schon beim letzten Mal angesprochen.) Im Sommer will ich, wenn irgendwie möglich keine Chemo machen.
    Das würde aber heißen ich breche die Zytiga-Therapie mit PSA <0,01 ab (Habe mehrere Metastasen (gehabt) aber PSA-Wert war trotzdem bei 0.

    Warte noch ab, bis ich in dieser Frage, für mich eine Antwort gefunden habe.


    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Rudi, du hast am Anfang deines Planes u. a. angesprochen: "Körperliche Verfassung / was will mein Arzt /...."
    Das sind leider 2 große Probleme. Mit jeder Behandlung wird der Körper geschwächt und einen gewünschten Behandlungsschritt bei einem Arzt durchzusetzten, dazu braucht es mitunter große Kraft und Ausdauer.
    Wem sagt Du das.
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  8. #118
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    Zitat Zitat von Rudi61 Beitrag anzeigen
    Die nicht völlig auszuschließende Möglichkeit der Spontanheilung (Ich weiß, nicht sehr realistisch)
    Darüber gibt es zahlreiche Bücher, Fernsehberichte, Erzählungen und jeder hofft insgeheim, dass er der eine von 100000 oder mehr Erkrankten ist.

    Informativ dazu:

    https://www.krebsinformationsdienst....ng.php#inhalt4

    Ein paar Kernsätze daraus:
    "Oft sind Berichte über Spontanheilungen medizinisch und wissenschaftlich nicht einwandfrei nachvollziehbar, weil die Dokumentation fehlt .

    Spontane Tumorrückbildungen kommen bei Nierenzellkarzinomen, Melanomen, Lymphomen häufiger vor als bei anderen Krebsarten.

    Gelegentlich wird Remission mit Heilung gleichgesetzt.

    Remission
    bedeutet: mit üblichen Methoden sind keine Tumorreste mehr nachweisbar. Eine Remission ist nicht mit endgültiger Heilung gleichzusetzen. Der Tumor kann wieder wachsen.

    Heilung bedeutet: Auch nach mehreren Jahren sind keine erneuten Krankheitszeichen nachweisbar. Rein statistisch wird ein Rückfall mit der Zeit immer unwahrscheinlicher."


    und

    In einer anderen Quelle wird Dr. Kappauf, ein Arzt der sich mit Remissionen beschäftigt, zitiert:

    "Zu einer dauerhaften Heilung kommt es nur bei jedem zehnten der seltenen Fälle, schätzt Kappauf, denn meist werden auch vorübergehende, mindestens vier Wochen andauernde deutliche Besserungen zu den Spontanremissionen gerechnet."

    https://www.augsburger-allgemeine.de...d51458821.html

    Vier Wochen, im Einzelfall sicher eine große Erleichterung, um wichtige letzte Dinge zu erledigen, aber von einer Heilung weit entfernt.


    Franz

  9. #119
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    Zitat Zitat von Rudi61 Beitrag anzeigen

    Die Zulassung für Hirnmetastasen?
    Glioblastom und Hirnmetastasen.
    Trotzdem ist es sehr interessant, die Entwicklung im Rückblick zu betrachten.
    Weiterentwickelt aus der Uspio Diagnostik mit Sinerem (Nanoeisenpartikel) hatte vor ca. 15 Jahren Professor Barentsz aus Nymwegen diese den Metastasierten infundiert und mit seiner Super MRT bildlich hervorragend dargestellt. Tumore, Tumorzellen, Mikrometastasen und Metastasen nehmen gierig diese Eisenpartikel auf.
    Sinerem war plötzlich nicht mehr aus Amerika zu beziehen und seine Diagnostik verkümmerte.

    Dann kam Spio - gleich ähnliches Eisenpartikelprodukt - zur Diagnostik UND Therapie mit Erhitzung. ( Hatte ich oben beschrieben )

    Dann die Patentierung und die Maschine als Nanotherm.

    In Jena wurde geforscht die Nanoeisenpartikel Spio im ganzen Körper zirkulien zu lassen um damit alle CTC's, DCT's, zu erwischen, indem - ähnlich einer Dialyse - das Blut ausgeleitet wurde, erhitzt - wie Nanotherm - um es nach Abkühlung wieder in den Blutkreisauf überzuführen.
    Es soll funktioniert haben bei den CTC's, jedoch war auch das Blutbild nicht mehr brauchbar.

    Trotzdem der Ansatz war gut, hätte weiter verfolgt werden müssen.

    Hans-J.

  10. #120
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    "Oft sind Berichte über Spontanheilungen medizinisch und wissenschaftlich nicht einwandfrei nachvollziehbar, weil die Dokumentation fehlt .

    Spontane Tumorrückbildungen kommen bei Nierenzellkarzinomen, Melanomen, Lymphomen häufiger vor als bei anderen Krebsarten.

    Gelegentlich wird Remission mit Heilung gleichgesetzt.

    Remission
    bedeutet: mit üblichen Methoden sind keine Tumorreste mehr nachweisbar. Eine Remission ist nicht mit endgültiger Heilung gleichzusetzen. Der Tumor kann wieder wachsen.

    Heilung bedeutet: Auch nach mehreren Jahren sind keine erneuten Krankheitszeichen nachweisbar. Rein statistisch wird ein Rückfall mit der Zeit immer unwahrscheinlicher."



    Hallo Franz,

    ganz ehrlich gesagt, ich persönliche halte Spontanheilungen bei mehreren Knochenmetastasen für ziemlich ausgeschlossen, rein gefühlsmäßig so um die 99,999 Prozent. Aber eben nicht für 100 Prozent völlig ausgeschlossen.

    Bei Weichteilmetastasen in der Lunge und in der Leber in äußerst seltenen Fällen halte ich es aber für denkbar. (Gleich zu Deiner nächsten Frage; nein ich habe dafür keine Quelle, ist nur meine unbegründete Meinung)


    Rudi
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