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Thema: Wie weiter...

  1. #11
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    Ja es geht mir wirklich sehr nahe. Vorallem auch weil ich sehe wie sehr er kaempft. Manchmal habe ich Angst er koennte den Kampf schon bald berloren haben, Ich wienschte Ihm so sehr nochmals eine bessere und schmerzfreiere Phase. Tut mir Leid wegen Deiner Schwiegermutter. Ist einfach schon hart. Aber dieses Forum finde ich Klasse! Danke!

  2. #12
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    Hallo Esther,

    Ja, die Schweiz ist bezüglich PSMA Therapie im Vergleich zu Deutschland, Australien unverständlicherweise immer noch Entwicklungsland.
    PSMA PET/CT wurden bei mir letztes Jahr 2x am Unispital Zürich durchgeführt und auch von der KK bezahlt, weil eine gesamtschweizerische Studie lief über den Nutzen dieser Diagnostik.

    In der Schweiz wird man eine PSMA Therapie bis zur offiziellen Zulassung nach den Phase 3 Studien nicht kriegen (so die Aussage meines Urologen am USZ). Sie nimmt auch nicht an der Phase 3
    Studie von Endocyte teil (Ergebnisse nicht vor 2020/2021). Die von Lothar erwähnte Publikation der Lausanner Nuklearmediziner ist wohl eher ein Weckruf, hier in der Schweiz mal endlich vorwärts zu machen.
    @Lothar, danke für den Link.

    Offensichtlich hat euer Onkologe schon mal einen guten Draht nach Deutschland. Es wird sicherlich einen Weg geben, Deinem Vater diese Therapie zu ermöglichen, wenn er dies denn auch möchte.
    Es ist keine Wunderwaffe und garantieren kann sowieso niemand etwas, aber die Chancen stehen so ungefähr 1/3: 1/3 : 1/3 (gutes/mittleres/schlechtes) Ansprechen bei meistens überschaubaren Nebenwirkungen.

    Tritus

  3. #13
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    Zu den Kosten aus dem unterstehenden Thread:

    RLT-Kosten, nun mal aus erster Hand....

    Habe an der Uni Bonn insgesamt 3 Zyklen PRLT mit jeweils 6,3 GBq Lu-177-PSMA-617
    vom 12/2017 - 04/2018 erhalten. Die Kosten für jeden Zyklus betrugen:

    Krankenhauskosten mit Spritze 4.046,14 €
    Unterkunftzuschlag Einbettzimmer 420,00 €
    Blutuntersuchungen 140,30 €
    Nierenfunktionszintigraphi,
    Tumorzintigraphi (Kontrolle Bindung)
    Chefarzthonorar usw. 790,72 €
    ----------
    Gesamt 5.397,16 €

    PSMA-PET-CT zusätzlich 2.860,32 €

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...affe-gegen-PCa

    Liebe Grüße

    Lothar

  4. #14
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    Lothar,

    Da hast Du mich aber erschreckt. Nicht wegen der Kosten, sondern dass Du beginnst mit "RLT-Kosten aus erster Hand". Du bist doch noch lange nicht bei einer PSMA-RLT angelangt, hab ich gedacht.
    Nach weiterer Recherche in dem von Dir verlinkten Thread hab ich dann rausgefunden, dass Du "nur" als zweite Hand schreibst. Stein vom Herzen gefallen.

    Esther, entschuldige bitte, dass ich da reingefunkt habe in Deine Fragestellung. Ich denke aber, dass viele Forumsmitglieder sich Sorgen gemacht hätten, wenn Lothar M jetzt schon über erste Hand PSMA RLT
    berichten würde. Wir würden ihn gerne noch weit über 10 Jahre hier im Forum über seine Berichte und Links informiert bleiben.

    Tritus

  5. #15
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    Hallo Tritus
    Kein Problem. Ich kenne die Teinehmer in diesem Forum noch nicht so genau, aber freut mich natuerlich umsomehr, dass er nicht direkt aus erster Hand diese Kosten kennt. Aber interessant diese mal so zu sehen. Gut einen Anhaltspunkt zu haben und etwas konkreter zu wissen von was man spricht....wenigstens kostentechnisch....
    Lg Esther

  6. #16
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    Guten Morgen Esther,
    guten Morgen Tritus!

    Bei meinem letzten Beitrag war ich zu schnell und habe nicht den Zitiermodus gebraucht.
    Es gibt Poliktiker in Deutschland deren Doktorarbeit dadurch nachträglich für ungültig erklärt wurde.

    Nun Ja, jetzt aber mit Zitat von SeppS58:

    Klar sind die Behandlungen teuer. Eine Monatsdosis Xtandi kostet etwa ca. 3.500 EUR – da sind die 7.000 EUR für eine einmalige LU177 Gabe vergleichsweise billig.“

    Das ist genau die Kostenargumentation gegenüber der Krankenkasse. PSMA-Therapie ist kostengünstiger und wahrscheinlich für Deinen geschwächten Vater auch nebenwirkungsärmer.
    Der Prof. könnte Deinem Vater bestätigen, dass er (jetzt) nicht für eine Chemotherapie in Frage kommt.

    Liebe Grüße

    Lothar

  7. #17
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    Hi Lothar
    Danke fuer all diese Infos. In der Tat koennte uns der Onkologe mit solchen Argumenten gegenueber der Krankenkasse helfen. Morgen sehe ich meinen Vater und werde den direkten Kontakt zum Onkologen erbitten und falls mein Vater einverstanden ist ihn kontaktieren.
    Liebe Gruesse Esther

  8. #18
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    Hi Esther
    Das ist gut. Dein Vater muss sich geborgen fühlen, entlastet werden und wieder Mut fassen.
    Liebe Grüße Lothar

  9. #19
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    Guten Morgen,

    Ich war bei meinem Vater. Sein Onkologe waere sehr interessiert an einer Moeglichkeit der PSMA Therapie fuer meinen Vater. Er waere sofort darauf eingestiegen als mein Vater ihn (Forum sei Dank) mit dieser Moeglichkeit konfrontiert habe. Er habe ihn auch beteits wider angerufen und ihm gesagt, dass er den Prof. Schaefer...so heisst er glaube ich vom Uni Basel bereits kontaktiert habe. Man wuerde alles daran setzen diese Therapie meinem Vater zu ermoeglichen in Deutschland. Denke die Schweiz kann nicht mehr all zu lange damit zurueckhalten...
    Aber erst muss nun das PSMA Pet Ct gemacht werden.

    Nun kann ich etwas genauer sagen was mein Vater schon alles hatte:

    2006 Maerz bis Juni, bestrahlen+Casodex+Lucrin
    2007 Alle 3 Monate Lucrin
    2011 Alle 3 Monate Lucrin und Casodex
    2013 Juli bis Feb 2018, alle 3 Monate Lucrin plus Zytiga
    2018 Maerz bis August, alle 3 Monate Lucrin plus 6 Zyklen Xofigo

    Stand heute, Metastasen ganzes Skelett, bis anhin keine Weichteilmetastasen letztes CT vor 6 Wochen.
    Starke, zunehmende Schmerzen.

    So sicher immer noch nicht sehr professionel aber etwas ausfuehrlicher.

    Mein Vater scheint wieder etwas Mut geschoepft zu haben. Das finde ich sehr schoen. Danke.

    Wuensche ein schoenes Wochenende allerseits.

    Lg Esther

  10. #20
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    Hallo Esther,

    hier er ist ein Link auf eine pdf-Datei über die deutschen PSMA-Kliniken:

    http://www.prostatakrebse.de/informa...A-Kliniken.pdf

    LG Lothar

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