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Thema: Wie weiter...

  1. #21
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    Danke Schoen!👍

  2. #22
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    Hello, war heute wieder bei meinem Vater.
    Es ist super zu sehen dass er einen Lichtblick sieht sollte dann eine PSMA LU ...Therapie moeglich sein. Es bleibt natuerlich meinerseits die Angst vor Enttaeuschung. Was wenn es nicht moeglich ist? Was wenn es moeglich ist und ausser weiteren Strapazen nichts bringt...hatten wir leider schon mal mit Xofigo. (Moechte Xofigo auf keinen Fall schlecht reden, es hat schlicht in unserem Fall leider nicht funktioniert).
    Mein Vater ist echt schwach geworden, nicht in toller Verfassung. Manchmal frage ich mich schon ob wir hier nicht gegen eine Wand rennen. Sorry fuer meine Zweifel, ich wuensche es ihm sehr und solange er an etwas glaubt sollte ich das auch...mit def Kunst den Funken Lebensqualitaet nicht ausser acht zu lassen. Sicherlich ist die PSMA LU.... eine gute Sache. Kommt immer auf den Fall, Patienten, Stadium etc an wie bei Xofigo und allem anderen auch. Let‘s see.
    Schoener Abend.
    Esther

  3. #23
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    Hi Esther,

    “wie weiter“, ein Weg, für Deinen Vater und für Dich, für Euch Beide.

    Der nächste Schritt, das anstehende PSMA-PET/CT. Danach sieht man, ob Dein Vater auf die PSMA Therapie anspricht.
    Dann käme der Schritt in die Therapie. Die wird die Knochenmetastasen und Schmerzen zurückdrängen.

    Habt Mut und Vertrauen!

    Über Tausend Betroffene verfolgen Eueren Weg!

    „Jeder Anfang wohnt ein Zauber inne“, unser Herman Hesse.

    LG Lothar

  4. #24
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    Esthi, Du hast es richtig gesagt, die Lebensqualität nicht ausser acht zu lassen.

    Ein Leben in Angst vor Enttäuschungen sollte nicht sein (einfacher gesagt …). Es gilt auch vorbereitet zu sein, dass
    ein Abschied früher oder später unvermeidlich sein wird. Dies ist überhaupt keine Katastrophe, sondern von der Natur für uns jeden vorgesehen.

    Viele von uns hier im Forum mit einer unheilbaren Krebsdiagnose werden das wohl auch so sehen. Mit der Einsicht, dass man nur ein Leben hat,
    gelingt es dann vielen, aus der verbleibenden Zeit noch sehr bewusst die verbleibender Zeit zu geniessen, und eventuelle Frustrationen gar nicht erst zuzulassen.
    Dies ist dann unabhängig, ob eine Therapie noch anschlägt oder nicht. Das kann man eh nicht selber beeinflussen.

    Angst oder Enttäuschungen werden eh nur in unserem Kopf gemacht. Also versuchen wir Betroffene so gut es geht diese erst gar nicht aufkommen zu lassen,
    denn hilfreich sind solche Emotionen nicht mehr.

    Tritus

  5. #25
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    Die PSMA Lu177 oder Actinium 225 Therapie schlägt nicht bei jedem an, wird aber überwiegend mit Erfolg derzeit im Stadium Deines Vaters angewendet. Sie hat auch meist weniger Nebenwirkungen als eine Chemo oder Xofigo.

    Wie hätte Xofigo denn wirken sollen? Es zerstört Knochenmetastasen, aber wahrscheinlich nicht alle. Wenn Dein Vater noch anderes Tumorgewebe hat werdet ihr keinen großen Abfall des PSA Wertes feststellen können. Es bleiben Euch aber Knochenbrüche oder andere Komplikationen durch Knochenmetastasen erspart. Das könnt ihr auch nicht feststellen.

    Gegen Schwäche hilft an sich Bewegung. Wenn Dein Vater sich kaum noch bewegt, wird er immer schwächer.

    Georg

  6. #26
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    Hallo Lothar
    Du hast Recht, entschuldige, ich sollte tatsaechlich Mut haben. Kommt schon!
    Lg Esther

  7. #27
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    Hi Georg
    Du hast recht. Xofigo hat nicht nix gebracht das versuche ich meinem Vater auch zu erklaeren. Es ist quasi Gleichstand...okay etwas schlechter und es gab viele bis heute anhaltende Nebenwirkungen. Wie es waere ohne Xofigo wissen wir nicht. Gleichstand ist vermutlich als Erfolg zu werten.
    Wir, vorallem mein Vater haetten sich mehr erhofft, that‘s all. Wir versuchen meinen Vater zu Bewegung zu motivieren. Lange hat er das auch getan. Manchmal kam es einem vor er wolle uns beweisen, dass er ueberhaupt keine Schmerzen hat. Heute sieht es leider anders aus. Der Mann der niemals Schmerzen zweigte...kann nicht mehr anderst. Er kann sich effektiv nur unter grossen Schmerzen und mit viel Muehe bewegen.
    Trotzdem sollte er dran bleiben. Einverstanden:-)
    Lg Esther

  8. #28
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    Hallo Tritus
    Danke vielmals fuer Deine Antwort. Ich finde Du hast das sehr schoen geschrieben. Natuerlich moechte ich meinen Vater noch moeglichst lange bei mir haben...wir haben noch nicht lange einen solch schoenen Kontakt. Vielleicht komisch in Betracht der Umstaende.Trotzdem befasse ich mich mit dem Abschied im Wissen das der so oder so, Krebs hin oder her irgendwann kommen wird. Ich wuenschte wir alle...meine Familie und ich selber haetten nicht so grosse Angst davor sondern koennten vertrauen dass alles gut ist, alles gut wird und dass auch all die Hinterbliebenen gut klar kommen werden.
    Darueber wuerde ich gerne mit meinem Vater sprechen. Dass es okay ist, wann es fuer wen auch immer zuerst kommt.. , das wir oder wer auch immer klar kommen werden damit.Das es normal ist fuer jeden von uns. Nur Schmerzen...das muesste in meinen Augen fuer niemanden sein.
    Angst und Enttaeuschung Du hast Recht sind fuer niemanden einen guten Ratgeber.
    Lg Esther

  9. #29
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    Guten Morgen Esther,

    nachstehend ein Link auf eine kompakte und verständliche Information über die PSMA-Therapie:

    https://prostatakrebs-tipps.de/psma-...prostatakrebs/

    Viel Zuversicht und Erfolg bei den nächsten Schritten.
    Grüß Deinen Vater vom Forum. Wir denken an Euch.

    LG Lothar

  10. #30
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    Hallo Lothar
    Vielen Dank fuer den Link, der ist super!
    Mein Vater hat den Termin fuer den Pet CT erhalten, 22.1. sei total ausgebucht. Besprechung dann am 23.1.
    Der Obkologe habe wieder angerufen und gemeint dass vorsussichtlich erst im Maerz die Zulassung in der Schweiz erreicht sei wenn ueberhaupt. Und .. Worte des Onkologen... soviel Zeit haetten wir nich. Lothar Maerz ist in ein paar Wochen.. was meint der damit?
    Mein Vater soll nun mit der Kasse schauen ob eine Therapie in Deutschland bezahlt werden koennte. Fuer das braucht doch die Kasse aber dringend einen Bericht des Onkologen. Und auch in Deutschland wird es wohl Wartezeiten geben. Ich meinte heute zu meinem Vater...vergiss den Onkologen und vergiss die Kasse, lass uns direkt nach Deutschland gehen auf eigene Faust...war wohl etwas naiv oder?
    Scheiss Spiel im Moment gerade.
    Lg Esther

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