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Thema: PSMA PET CT ergab heute mehrere Metastasen

  1. #11
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    Hallo Georg,

    ich nehme meine Kritik an deinem Hinweis auf die Studie mit Bedauern zurück.
    Dein Hinweis auf "einen Arzt der erwähnt hat ..." war für mich eine sehr unverbindliche Aussage, die mich zur Kritik provoziert hat.

    Das Abstract liest sich vielversprechend. Bin gespannt auf die vollständige Veröffentlichung, die ich mir sehr genau ansehen werde.
    Was mir keine Ruhe läßt, sind mögliche Strahlenschäden, die durch die Lu177 - Therapie auftreten könnten.

    Es wäre interessant ob bei der Gruppe mit den 18 Patienten die bisher 55 Monate überlebten, Strahlenschäden nachgewiesen wurden.

    Franz

  2. #12
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    Franz,

    ich denke jede Bestrahlung hat wieder andere Strahlenschäden. Bei der Lu177 Therapie kommt es zu einer Belastung der Speicheldrüsen, wohl auch der Tränendrüsen. Man hatte auch eine Belastung der Nieren erwartet, dies hat sich bisher jedoch noch nicht gezeigt. Wenn man den Berichten von Konrad folgt, so zeigt sich eine stärkere Belastung der Speicheldrüsen durch Actinium, weniger durch Lu177. Ich befürchte, dass sich diese Schädigungen kumulieren, auch wenn sich die Speicheldrüsen nach einem Zyklus erstmal wieder erholen. Die stärkste Schädigung führt zu Mundtrockenheit. Sicher sehr unangenehm aber nicht lebensbedrohlich.

    Ob die interne Bestrahlung der Tumorzellen und anderer PSMA exprimierender Zellen ungewollte Schädigungen verursacht ist bisher nicht bekannt. Mehr wird man in 20 Jahren wissen, aber die Ergebnisse sind dann nicht mehr für uns relevant.

    Georg

  3. #13
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    Ich für meinen Teil würde gern in 20 Jahren etwas über Langzeiterfahrungen lesen...oder aus eigener Historie berichten.
    Wir werden sehen..... :-)

    Uwe

  4. #14
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    In einem Video, dass ich gesehen habe, berichtete Dr. van der Poel aus seiner Praxis. Er sagte, er habe früher versucht, die Patienten zu beruhigen, indem er ihnen sagte: mit diesem Tumor leben sie auf jeden Fall noch 10 Jahre. Die Patienten reagierten aber entsetzt. Er meinte, wie lange denken die denn, dass sie normalerweise leben?

  5. #15
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    Passt schon...man muss sich ja Ziele setzen....6 Jahre habe ich seit Entdeckung hinter mir....das sollten schon noch ein paar mehr werden....

  6. #16
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    In einem Video, dass ich gesehen habe, berichtete Dr. van der Poel aus seiner Praxis. Er sagte, er habe früher versucht, die Patienten zu beruhigen, indem er ihnen sagte: mit diesem Tumor leben sie auf jeden Fall noch 10 Jahre. Die Patienten reagierten aber entsetzt. Er meinte, wie lange denken die denn, dass sie normalerweise leben?
    10 Jahre das wäre wirklich Top für einige.

    Wir werden sehen oder auch nicht mehr.... ;-)

    - Rudolf -


    -Die Furcht ist eine Folge der Hoffnung -
    Lucius Annaeus Seneca

    - Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen -
    Hekaton von Rhodos
    DIES IST DIE ANSICHT EINES BETROFFENEN LAIEN UND KEINE FACHÄRZTLICHE AUSKUNFT! IRRTUM VORBEHALTEN!
    Medizinische Daten unter:
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    „Vivere militare est“ - Leben heißt Kämpfen (Seneca)

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