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Thema: Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung

  1. #1
    Rudi61 Gast

    Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung

    Nachdem ich alle anderen Metastasen und den R1-Befund bestrahlen lasse habe. (ist alles Erledigt)

    Möchte ich noch eine Metastase in der LWS kurativ Bestrahlen lassen. LWK1 Durchmesser ca. 3 mm. Die Frage ist nicht ob die Bestrahlung noch Sinnvoll ist.
    Ich möchte keine palliative Bestrahlung!

    Wie oft (Fraktionierung)?
    Wie stark ?

    Irgendwas beachten?

    Wie kann ich es am besten durchsetzen? Argumente?

    Bei meinen Ärzten komme ich wieder mal nicht weiter
    > Vertrösten und unsinniges blah, blah wie zu klein für eine Bestrahlung
    > läuft wahrscheinlich wieder mal auf eine palliative Behandlung bzw. palliative Bestrahlung heraus; was ich nicht möchte


    Bin Dankbar für Antworten
    - Rudolf -


    https://www.dropbox.com/s/duuu95snar...blase.pdf?dl=0
    https://www.dropbox.com/s/tszo5bdgc0...aeule.pdf?dl=0


    __________________________________________________ ____________________

    Übersicht Therapien


    29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie Leuprone
    29.07.2017 - 27.08.2017 Bicalutamid-ratioparm
    08.08.2017 Beginn Leuprone

    16.10.2017 OP Radikale, retropubische Prostatektomie mit Lymphadenektomie beidseits

    27.11.2017 - 18.12.2017 Reha in Bad Feilenbach

    28.02.2018 Denosumab / XGEVA 120 mg Spritze

    12.03.2018 – 23.03.2018 Bestrahlung Becken Links (10 x 3 Gy) Gesamtdosis 30 Gy

    16.03.2018 Beginn Zytiga 2*500 mg + Prednison 5 mg

    11.04.2018 Denosumab / XGEVA 120 mg Spritze + 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D

    07.06.2018 - 05.07.2018 Bestrahlung Wirbelsäule T1 bis T11 (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
    Bestrahlung einzelner WS-Metastasen (20 * 2,3 Gy) Gesamtdosis 46 Gy
    Aufdosierung in Th5, 10 und 11

    12.09.2018 – 31.10.2018 Bestrahlungen der Prostataloge (33 x 2 Gy) Gesamtdosis 66 Gy
    Bestrahlung der Samenblase (30 x 1,8 Gy) Gesamtdosis 54 Gy
    ( R1- Situation )

    24.09.2018 Denosumab / XGEVA 120 mg Spritze + 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D
    Regelmäßig alle 4 Wochen

    01.11.2018 Beginn Hydromorphon Schmerz-Therapie 4 mg

    03.12.2018 – 07.12.2018 Bestrahlung Gynäkomastie / (5 * 3 Gy) Gesamtdosis 15 Gy je Brustseite


    __________________________________________________ ____________________

    PSA Verlauf:

    24.05.2017 59,64 ng/ml tPSA
    29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie (Leuprone + 30 Tage Bicalutamid)
    21.09.2017 1,90 ng/ml tPSA
    16.10.2017 Radikale, retropubische Prostatektomie (RRP)
    07.11.2017 0,01 ng/ml PSA
    08.02.2018 < 0,07 ng/ml PSA
    12.03.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    12.03.2018 Bestrahlung Becken Links (10 x 3 Gy) Gesamtdosis 30 Gy
    16.03.2018 Beginn Zytiga-Therapie (Abirateron)
    11.04.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    07.05.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    04.06.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    12.06.2018 Bestrahlung Wirbelsäule T1 bis T11 (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
    Bestrahlung einzelner WS-Metastasen (20 * 2,3 Gy) Gesamtdosis 46 Gy
    02.07.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    30.07.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    27.08.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    12.09.2018 Bestrahlungen der Prostataloge (33 x 2 Gy) Gesamtdosis 66 Gy
    Bestrahlung der Samenblase (30 x 1,8 Gy) Gesamtdosis 54 Gy
    24.09.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    22.10.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    19.11.2018 < 0,01 ng/ml PSA
    03.12.2018 Bestrahlung Gynäkomastie (5 x 3 Gy) Gesamtdosis 15 Gy je Brustseite
    17.12.2018 < 0,01 ng/ml PSA

  2. #2
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    Mit einer Cyberknife Bestrahlung hättest Du diese Metastase mit hohen Dosen in wenigen Tagen "erledigt". Allerdings musst Du damit rechnen, dass in ca. einem Jahr wieder neue zu sehen sind.

  3. #3
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Mit einer Cyberknife Bestrahlung hättest Du diese Metastase mit hohen Dosen in wenigen Tagen "erledigt". Allerdings musst Du damit rechnen, dass in ca. einem Jahr wieder neue zu sehen sind.
    Danke Gerorg

    Ist nicht nicht Sinn der Sache

    Ich möchte eine kurative Bestrahlung. (Ob das klappt lasse ich mal offen)

    - Rudolf -

  4. #4
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    Moin Rudolf,

    was meinst Du denn mit kurativer Bestrahlung in diesem Fall ? Was Georg schrieb stimmt aus meiner Sicht schon....diese Metastase könntest Du mit CN bestrahlen lassen, dann wäre sie vermutlich weg (= kurativ ?). Nur, an der Wahrscheinlicheit, dass es weitere Metastasen gibt, die bisher nicht sichtbar sind, ändert das leider nichts.....da kannst Du nur abwarten.

    Grüße

    Uwe

  5. #5
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    was meinst Du denn mit kurativer Bestrahlung in diesem Fall ? Was Georg schrieb stimmt aus meiner Sicht schon....diese Metastase könntest Du mit CN bestrahlen lassen, dann wäre sie vermutlich weg (= kurativ ?). Nur, an der Wahrscheinlicheit, dass es weitere Metastasen gibt, die bisher nicht sichtbar sind, ändert das leider nichts.....da kannst Du nur abwarten.


    Moin Uwe,

    habe nur wenige Metastasen über einer Oligo-Metastasierung, und da man eine Heilungschance auch bei einer niedrigen Polymetastasierung nicht ausschließen kann möchte ich eine Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung (auch wenn die Chance noch so klein ist)

    Zumindest ist anzunehmen das die Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung das progressionsfreie Überleben verbessert, bei ähnlicher Lebensqualität und maximal Grad-1-Nebenwirkungen.

    Von einer Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung kombiniert mit einer Hormontherapie, Zytiga-Therapie und Eliminierung des Primärtumors verspreche ich mir eine erhebliche Verlängerung des Überlebens, im aller günstigsten Fall eine lange symptomfreie Zeit bis zur theoretischen Heilung.


    Siehe auch:
    Oligo-Metastasierung- Heilungschance !
    Präzisionsbestrahlung (stereotaktischer Bestrahlung) bietet Heilungschance bei Metastasen - aerztezeitung.de
    https://www.aerztezeitung.de/medizin...etastasen.html
    Krebsheilungschancen trotz Metastasen Punktgenaue Behandlung mit stereotaktischer Strahlentherapie
    https://www.degro.org/krebsheilungsc...ahlentherapie/


    Alle aktuellen Neuerungen wie Frühzeitiger Docetaxel-Einsatz bei Metastasen, Frühzeitiger-Zytiga-Einsatz bei Metastasen, OP trotz Metastasen gehen in die Richtung den Tumor gleich zu Anfang mit allen Mitteln entschlossen anzugehen.


    Grüße
    Rudolf

  6. #6
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    Nun, da sind wir in der Vorgehensweise nicht weit auseinander.....siehe mein Profil....

    Viel Erfolg.

    Uwe

  7. #7
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    Nun, da sind wir in der Vorgehensweise nicht weit auseinander.....siehe mein Profil....

    Viel Erfolg.

    Uwe

    Recht ähnlich,

    wobei Du mit der Betreuung in der Martiniklinik HH deutlich besser dran bist.

    Ich muss hier in der Provinz leider jede einzelne Therapie mit kurativen Ansatz immer irgendwie durchdrücken.

    Dazu muss ich aber ganz genau wissen was ich will.



    Also die Fragestellung bleibt:

    Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung
    Wie oft (Fraktionierung)?
    Wie stark ?
    Irgendwas beachten?
    Wie kann ich es am besten durchsetzen? Argumente?

    Danke,
    aber zum Erfolg brauche ich leider ein Bestrahlungsschema.

    Rudi

  8. #8
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    Hallo Rudi,

    die MArtiniklinik habe ich "nur" zur OP gesehen, Betreuung danach erfolgt durch den Urologen.

    Ob und mit welcher Fraktionierung und welcher Gesamtdosis diese Metastase bestrahlt werden kann, sagt Dir dein Strahlentherapeut. z.B. der, bei dem du die letzten Bestrahlungen hast durchführen lassen.
    Da würde ich nicht auf den Rat aus Foren hören wollen.....

    Argumentation gegenüber der PKV war bei meiner diesjährigen Bestrahlungsrunde (die ja auch nicht leitliniengerecht war) die Vermeidung späterer Komplikationen durch Knochenbrüche o.ä.
    Dem ist die PKV gefolgt, wobei es mir überlassen war, per CN oder IMRT zu bestrahlen (CN war in diesem Fall nicht sinnvoll, da insgesamt 4 Bereiche zu bestrahlen waren)

    Oder suchst Du eine Argumentation gg. Deinem Arzt ?

    Uwe

  9. #9
    Rudi61 Gast
    Hallo Uwe
    Danke für die Antwort,




    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    die MArtiniklinik habe ich "nur" zur OP gesehen, Betreuung danach erfolgt durch den Urologen.
    Der Urologe hat Deinen darauf folgenden entscheidenden Therapieplan erstellt, nicht die hochqualifizierte Martiniklinik?



    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    Ob und mit welcher Fraktionierung und welcher Gesamtdosis diese Metastase bestrahlt werden kann, sagt Dir dein Strahlentherapeut. z.B. der, bei dem du die letzten Bestrahlungen hast durchführen lassen.
    Da würde ich nicht auf den Rat aus Foren hören wollen.....
    Leider bin ich mit meinen Befund gleich zu Beginn als Palliativ-Patient eingestuft worden
    Hier gibt es die palliativ-symtomatischen Strahlentherapie zur reinen Schmerzbekämpfung für eine kleinvolumige nebenwirkungsarme Bestrahlung am „Ort der Beschwerden“.
    (Das will mein Strahlentherapeut)

    Bei einer kurative Behandlung (bzw. Bestrahlung) gilt das erklärtes Prinzip "hit hard and early" (hart und frühzeitig zuschlagen)
    Hier kann bei einer Oligo-Metastasierung die Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung eingesetzt werden um eine Heilung zu erreichen.
    (Das möchte ich)

    Mein zuständiger Strahlentherapeut versucht mich bei jeder Therapieentscheidung von der Sinnlosigkeit einer kurativen Behandlung zu Überzeugen. (Wahrscheinlich aus Haftungsfragen bei Problemen)
    Ich denke anders darüber "mein Leben" "meine Entscheidung"

    Jetzt kann ich natürlich verlangen machen Sie das oder das. Aber dazu muss ich genau wissen was. Kenne mich aber in der Materie nicht gut genug aus um ein Bestrahlungsschema vorzuschlagen oder gar zu verlangen.

    Deshalb benötige ich Information über ein Bestrahlungsschema für eine Fraktionierte Stereotaktische Bestrahlung.




    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    Oder suchst Du eine Argumentation gg. Deinem Arzt ?
    Der Arzt ist gut, aber leider möchte er mich nach Leitlinie behandeln - das heisst palliativ-symtomatischen Strahlentherapie zur reinen Schmerzbekämpfung.



    Rudi

  10. #10
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    Hallo Rudi,

    okay, das lief bei mir etwas anders. Metastasen per PSMA PET festgestellt, mit der Strahlenpraxis besprochen, dass diese zur Vermeidung späterer Komplikationen bestrahlt werden sollen und los ging's. Vorher mit der Versicherung die Kostenübernahme geklärt.
    Aber du hast doch sicher Schmerzen?

    Und ja, die Martiniklinik hat in 2013 operiert. Die weiteren Therapieempfehlungen hat der Urologe ausgesprochen, die MK übernimmt ja I.d.R. nicht die weitere Betreuung eines PK Patienten. Mein Urologe ist ja auch qualifiziert.....

    Grüße

    Uwe

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