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Thema: Erhöhter PSA Wert, gleich Biopsie?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Harry68 Beitrag anzeigen
    Ich sprach den Arzt auf diese Möglichkeit an, was er aber schell abgewiegelt hatte.
    Ich möchte auch ohne Not ungern ein Antibiotikum nehmen, da ich das sehr schlecht vertrage und beim letzten Einsatz vor 3 Jahren eine schwere Hüftgelenksentzündung bekam, die auch Spätfolgen in selbigem hinterlies. Ich habe mir heute mal eine Packung Prosturol Zäpfchen gekauft, die versuche ich mal. Vielleicht tut sich ja was, wenn nicht, dann ist ja nichts kaputt.

    Grüße, Harald
    Hallo Harry,

    nach meinem Dafürhalten (ich bin Laie!) bestehen bei Dir drei Möglichkeiten:

    1. Eine gutartige Prostatavergrößerung ohne Tumor (bzw. mit klinisch insignifikantem Tumor) (wahrscheinlichste Variante),
    2. Prostatavergrößerung in Kombination mit Prostatitis (weniger Wahrscheinlich),
    3. Klinisch signifikanter (behandlungsbedürftiger) Tumor (am wenigsten wahrscheinlich).

    Gegen den Tumor spricht die große Prostata, die den erhöhten PSA-Wert erklären kann, ebenso die Symptome, die auf eine Prostatitis hinweisen können.

    Dennoch: Ob ein Tumor da ist oder nicht, musst Du abklären lassen. Wenn ich Du wäre, würde ich nicht lange warten. Die Möglichkeiten, die Du hast, sind Biopsie und/oder mpMRT. Für ein paar Wochen Antibiotika vorher hast Du Zeit. Dies würde ich an Deiner Stelle - trotz Deiner Bedenken - ernsthaft erwägen, denn ein Antibiotikum umsonst ist sicher nicht toll, aber immer noch besser als das mpMRT-Kontrastmittel und/oder die Nebenwirkungen einer Biopsie.

    Was würde ich an Deiner Stelle machen? Wenn Du noch nie MRT-Kontrastmittel erhalten hast, würde ich ein mpMRT machen. Wenn Du schon einmal Kontrastmittel hattest, dann würde ich erst eine Antibiotika-Therapie machen und eine Biopsie, wenn der PSA-Wert nicht sinkt.

    Da ist aber viel Geschmackssache. Nur Abwarten wäre aus meiner Sicht aber die falsche Lösung. Ich habe bei sowas aber auch keine guten Nerven, wie andere, die ich kenne, die schon seit Jahren mit hohem PSA leben.

    Herzliche Grüße und gute Besserung, Carl.

    P.S. Als pflanzliches Mittel gegen Prostatitis möchte ich noch Pollstimol in den Ring werfen.

  2. #12
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    Hallo Carl,

    danke für Deine Hinweise.
    Pollstimol ist leider seit längerer Zeit nicht mehr zu kaufen. Hast Du da weiter helfende Infos?

    Beste Grüße Harald

  3. #13
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    Guten Tag zusammen,

    ich möchte mich hoffendlich abschliessend noch einmal zu Worte melden.

    Ich hatte gestern meine nächste Blutentnahme nach 6 Wochen. Dabeistellte sich überraschend heraus, dass der Wert auf 4,25 gefallen ist.
    Nun spricht auch der Arzt nur noch davon es weiter zubeobachten und nun alle 3 Monate das PSA zu prüfen.
    Ich vermute, dass die Posturol Zäpfchen tatsächlich eineEntzündung bekämpft haben. Ich werde weiterhin diese nun einnehmen undweiterhin das PSA im Auge behalten.

    Ich hoffe das Thema Krebs ist für mich zumindestmittelfristig erst mal erledigt. Gott seis gedankt.

    Ich wünsche den Forumsteilnehmern, die nicht das Glück hatten,weiterhin viel Kraft und Erfolg bei Eurem Krankheitsverlauf. Ich weiß nunzumindest ansatzweise wie belastend sowas ist und was in einem vorgeht.


    Alles Gute und beste Grüße, Harald


  4. #14
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    berichte aber bitte weiter.

  5. #15
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    Nur auf den PSA Wert würde Ich mich nicht mehr verlassen.
    Hierzu kann Ich nur auf meine Geschichte verweisen.Mein PSA wert schwankt seit 9 Monaten hin und her.
    Im Sept 18 auf 35 dann runter im dez bis auf 7..
    dann im Jan 19 ,1 tag vor Biopsie war er auf 18.
    Und nun ,sehr überaschend, am 7 März wurde 4,11 gemessen.
    Innerhalb von 5 Wochen ist der Wert von 18 auf 4 gefallen.
    Mpmrt hat Pirads 3 und 4 ergeben
    Fusionsbiopsie hat Gleason score 7a ergeben
    Nochmals ,nur aufgrund eines fallenden PSA Wertes hätte Ich mich auf der sicherer Seite gefühlt.
    wünsche dir alles Gute bei deinen Entscheidungen
    gruss Pit

  6. #16
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    Komme gerade aus der Uniklinik. Ich habe mich wegen einer Embolisation vorgestellt.
    Der gehandelne Arzt sah sich meine PSA Werte an. Seiner Meinung nach auf Grundlage der Prostatagröße eher normal.
    Mit Glück bekomme ich die kommenden 2-3 Wochen schon ein Embolisation. In deren Rahmen wird vor dem Eingriff ein MRT gemacht. Somit auch bezüglich Krebs ein weiterer möglicher Ausschluss.

    Wenn es jemanden interssiert, kann ich ja hier nochmal von dem hoffentlich efolgreichen Eingriff berichten.

    Euch erst mal weiterhin alles Gute!!

  7. #17
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    Guten Tag zusammen,

    möchte kurz von den zurückliegenden Monaten berichten, fürdie die es interessiert.
    Anfang April erfolgte die Embolisation meiner Prostata. ImRahmen der Voruntersuchung wurde die Größe meiner Prostata mit 90ml gemessen.
    Es gab Komplikationen mit dem Katheter, der Eingriff mussteeinige Tage verschoben werden und ich nach dem Eingriff 2 Wochen einen Kathetertragen.
    Nach dessen Entnahme war urinieren deutlich einfachermöglich. Leider verschlechterte sich dies aber Woche für Woche.
    Nach 3 Monaten war es wieder so wie vor dem Eingriff.
    Allerdings kam ich dem vermutlichen Grund auf die Spur.
    Ich hatte nach dem Eingriff weiterhin meine Prostata Medikamenteeingenommen, da ein kurzzeitiges Absetzen zu einer spürbaren Verschlechterungführte.
    Diese Medikamente verbessern aber, wie ich vor 2 Wochen erfahren konnte, die Durchblutungder Prostata, so dass ich den Effekt der Embolisation mit den Medikamenten zumTeil wieder aufgehoben hatte. Ich setzte daraufhin diese ab, hatte dann auch 2schwere Tage zu überstehen, anschließend aber wurde es Tag für Tag besser. Esschwankt zwar ein wenig, grundsätzlich geht es mir im Moment aber ohneTabletten besser als noch vor 3 Wochen mit.
    Im Zuge der Untersuchung von vor 2 Wochen hatte ich mein PSAauch wieder messen lassen, der aktuelle Werte war 3,79.
    Ich hoffe nun, dass der Eingriff noch von Erfolg sein wirdund mein leidiges Problem bald der Vergangenheit angehört.

    Euch weiterhin alles Gute!!!


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