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Thema: Wer kann mir weiterhelfen

  1. #31
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    Liebe Mitstreiter,

    Wollte keinesfalls wieder eine Diskussion über das PSA Screening anstossen.
    Mir ging es einzig darum zu erläutern, dass Mann bei diesem Biopsiebefund nicht in dauernder Sorge leben muss, schon in kurzer Zeit die sog. "kurative" Therapie zu verpassen.
    Wie von Vorschreibern geschrieben: Erst klare Diagnose (diese ist erst mal wie von Andy's interdisziplinären Ärzteteam festgestellt, ein nicht sofort behandlungsbedürftiger Prostatakrebs). Dann informieren, (hier im Forum, mit den Ärzten), dann eine Entscheidung treffen. Bei dieser Diagnose hat man als Patient eine wirkliche Wahl.

    Eile ist jetzt wirklich keine geboten.

    War gestern abend etwas dünnhäutig. Geht jetzt aber wieder besser.
    Dem einen oder anderen Forumteilnehmer würde allerdings eine etwas höhere Diskussionskultur schon gut bekommen, aber lassen wir das jetzt.
    Andy, in diesem Thread soll es erstmal um Deine Fragestellung gehen.


    Tritus

  2. #32
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von hartmuth
    Ich habe das Risiko dieser Nebenwirkungen immer gescheut, habe es soweit möglich hinausgeschoben und habe vorher anderes versucht. Mein Glück, aber auch gewollt gesteuerter Weg, dass ich damit bislang nach nunmehr nahezu 12 Jahren Erfolg hatte, ohne Nebenwirkungen und obwohl ich kein AS-Kandidat, sondern ein Hochrisiko-Patient war.
    Lieber Hartmut,

    zunächst einmal möchte ich Dir zu Deinem aktuellen PSA gratulieren.

    Unser damaliges kurzes Treffen am Stuttgarter Bahnhof ist für mich unvergeßlich, und ich freue mich, dass Du heute mal wieder im Forum aktiv bist.

    Zur Erinnerung: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...8977#post28977

    Deine PKH weist in den Anfangsstadien teilweise ähnliche Abläufe auf, wie sie bei mir abliefen.

    Aktuell zeichnet sich allerdings bei mir: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=112&page=report der Beginn eines Rezidivs ab. Morgen nachmittag weiß ich mehr.

    Alles Gute für Dich.

    Herzliche Grüße

    Harald

  3. #33
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    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Lieber Hartmut,

    zunächst einmal möchte ich Dir zu Deinem aktuellen PSA gratulieren.

    Unser damaliges kurzes Treffen am Stuttgarter Bahnhof ist für mich unvergeßlich, und ich freue mich, dass Du heute mal wieder im Forum aktiv bist.

    Zur Erinnerung: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...8977#post28977

    Deine PKH weist in den Anfangsstadien teilweise ähnliche Abläufe auf, wie sie bei mir abliefen.

    Aktuell zeichnet sich allerdings bei mir: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=112&page=report der Beginn eines Rezidivs ab. Morgen nachmittag weiß ich mehr.

    Alles Gute für Dich.

    Herzliche Grüße

    Harald
    Was dem Threadersteller nicht weiterhilft!

  4. #34
    Harald_1933 Gast
    Lieber Achim,

    das sehe ich anders. Aus den unter www.myprostate.eu eingestellten Berichten kann der Threadersteller Informationen bekommen, die ihm helfen, die richtige Therapieentscheidung zu treffen.

    Gruß Harald

  5. #35
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    TE = Andy 2362 ...das meinte ich ;-)

  6. #36
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  7. #37
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    Hallo Andy,

    die allermeisten in Deiner Situation reagieren mit ”da muß ich was tun, besser sofort”. Jeder Fall ist anders, und jeder Betroffene ist anders, aber Du bist hier, um die Erfahrungen und Einschätzungen von anderen zu hören, oder?

    Zur Frage Active Surveillance vs. OP oder vs. was-auch-immer hatten wir vor gut 5 Jahren eine sehr ähnliche Diskussion im Falle von Vestus, der mit einer sehr ähnlichen Eingangsdiagnose wie Du hier eingestiegen ist. Ich sehe keine einzige neue medizinische Erkenntnis, die die damalige Diskussion ändern würde. Ja, es sind 11 lange Seiten, aber es lohnt, besonders für jemand mit Deiner Ausgangssituation, die zu lesen.


    https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?7971-PK-und-jetzt


    Damals waren sich selbst die Befürworter von OP oder "besser handeln” ziemlich einig, daß man genug Zeit hat, die weitere PSA-Entwicklung zu bewerten.


    Der beste Ratgeber, nicht nur in diesem Thread, war Hvielemi/Konrad. Es lohnt sich, besonders ihn zu lesen. Er weilt leider nicht mehr unter uns, aber nicht weil er
    (in diesem Fall!) pro Active Surveillance argumentiert hat, sondern weil er schon als Schwerbetroffener hier eingestiegen ist. Sein Therapieverlauf hat mit ziemlicher Sicherheit nichts mit Deinem oder meinem zu tun.

    Durch die manchmal merkwürdig verlaufende Diskussion mußt Du durch...
    Geändert von Rastaman (21.01.2019 um 00:10 Uhr) Grund: Ergänzungen
    Gruß, Rastaman

  8. #38
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    Nachtrag zu #37

    Hallo Andy,

    folg. Zusatz-Info zum genannten Thread

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...1-PK-und-jetzt

    Es ging in der Diskussion hoch her, nicht wundern, daß er in der Mitte etwas zerrissen wirkt. Es wurden einige Beiträge gelöscht – kommt im Forum leider öfter vor.
    Gruß, Rastaman

  9. #39
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von buschreiter
    TE = Andy 2362 ...das meinte ich ;-)
    Achim,

    den Andy hatte ich indirekt einbezogen, wenn es auch wohl wegen meiner Ansprache an Hartmut nicht so gut herübergekommen ist. Ich bitte um Verständnis.

    Zitat Zitat von michele
    abmelden geht aber anders
    Michel,

    sicher hast Du gelesen, dass ich auf Grund ermutigender Hinweise von Forumsusern Ralf gebeten hatte, meinen Account bestehen zu lassen. Ich würde mich freuen, wenn auch Du dem zustimmen könntest. Jeder macht mal Fehler.

    Zitat Zitat von rastaman
    Damals waren sich selbst die Befürworter von OP oder "besser handeln” ziemlich einig, daß man genug Zeit hat, die weitere PSA-Entwicklung zu bewerten.
    Rastaman,

    vielen Dank für Deine sachlichen Erläuterungen. Ich finde es auch gut, dass Du den vestusthread verlinkt hast. Ich habe diese 11 Seiten eben auch noch einmal aufmerksam durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Link, der zu Prof. Schostaks Vortragsfolien führen sollte, nicht mehr funktioniert. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass durch einen unlängst vorgekommenen technischen Fehler beim damaligen Verlinker die ursprüngliche pdf.Datei auf der Strecke geblieben ist. Ist nun eh Vergangenheit.

    Professor Schostak hat aber inzwischen eine neue Broschüre erstellt, die nachfolgend einzusehen ist, und in der auch WATCHFUL WAITING & AKTIVE ÜBERWACHUNG ein wenig erläutert wird:

    http://urologie.med.uni-magdeburg.de..._Juni_2018.pdf

    Ich wünsche dem Andy das Beste auf dem Weg zur endgültigen Entscheidungsfindung.

    Gruß Harald

  10. #40
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    Der Kommentar zu Posting #33
    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Was dem Threadersteller nicht weiterhilft!
    paßt genauso auf #39. Klar, haben doch beide nichts mit dem Anliegen des Threaderstellers zu tun. Es grüßt das immergleiche tägliche Murmeltier, hätte allerdings nicht gedacht, daß es auch mit der Notenverteilerei so schnell gehen würde. Also – alles wie immer. Natürlich hat der große Philosoph und Diagnostiker Dr.House recht mit seiner ewigen Wiederholung: Menschen ändern sich nicht!

    Zurück zu Andy:

    Eine grobe Faustregel besagt, daß man, wenn man sucht, bei 50% der 50jährigen, bei 60% der 60jährigen PCa-Zellen oder Vorstufen davon findet. Die Reihe geht gleichmäßig weiter bis zu den 90jährigen. Tatsächlich startet diese Reihe nicht erst in den mittleren Jahren, sondern sie geht runter bis zu den Twens, zur (damals) großen Überraschung der Mediziner, die während des Vietnamkriegs routinemäßig gefallene Soldaten obduziert haben.
    Daß bei Dir was gefunden wurde, ist also zu ca. 50% das, was zu erwarten war.

    Nun sterben offensichtlich nicht alle alten Männer am PCa, die meisten merken ihr Leben lang nichts davon. Spertel und andere, die pro OP argumentieren, haben ja recht, daß es nach der OP Heraufstufungen gegenüber dem Biopsieergebnis gibt, nur müßte man nach der Logik eigentlich allen Männern, oder zumindest allen, bei denen irgendwas gefunden wurde, zur Entfernung der Prostata raten. Ein paar Tage KH-Aufenthalt und 6-12 Wochen Wundheilung sind unangenehm, aber nicht soo schlimm, wenn, ja wenn es nicht die Risiken für Inkontinenz und Potenz gäbe.

    Es hat lange gedauert, bis die Urologie anerkannt hat, daß das in sehr vielen Fällen Übertherapie bedeuten würde, deswegen das Konzept der AS bei entspr. Ausgangslage. Davon sehen wir hier übrigens wenig, Gleason 3+3=6 ist ein bißchen dünn, übrigens für jede Therapieentscheidung.

    Ich rate nicht zu AS auf Teufel komm raus. Ich rate zu folg.
    1) Besorg den kompletten Biopsiebericht,
    2) Beobachtung des weiteren PSA-Verlaufs
    3) einer Zweitmeinung in einem Prostatakrebs-Zentrum,
    4) wenn OP, dann an einer der “ersten Adressen
    5) wenn AS, dann Zweitbegutachtung des Biopsats.

    Der absolut letzte Grund für eine Entscheidung pro OP sollten Deine aktuellen Schmerzen in der Region sein. Wann war die Blasen-OP? Nierensteine können viehische Schmerzen bereiten, während PCa berüchtigt dafür ist, gerade das eben nicht zu tun.

    Hier ein weiterer Thread (diesmal nur 9 Seiten, von 2014), in dem es um die Frage OP vs. AS und die berüchtigten Risiken und Nebenwirkungen ging, juergen07 hat sich im Gegensatz zu Vestus am Ende für die OP entschieden.

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...it-49-Na-danke
    Gruß, Rastaman

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