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Thema: Negatives PSMA-PET/CT bei PSA 2,66

  1. #61
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    Georg, vielen Dank für die Links. Ich zitiere mal 2 Sätze aus der Studienbeschreibung:
    "Since 68Ga-RM2 and 68Ga-PSMA-617 target different cell populations, combining these two radiopharmaceuticals in patients could be of additional value."
    Man geht davon aus, dass 68Ga-RM2 eine disjunkte Zellenmenge markiert. Das wäre dann zumindest ein Teil der PSMA-negativen PCa.
    "Another family of radiopharmaceuticals aimed to target the Gastrin-Releasing Peptide Receptor (GRP-R) which is overexpressed in low-grade prostatic carcinomas."
    Bei höherem Grad ist eher 68Ga-PSMA-617 angeraten, und dann wird es ja auch stärker exprimiert.
    (Die Frage ist natürlich, was genau mit "Low Grade" gemeint ist: Gleasongrad oder WHO oder ...? Bin zu faul, das herauszufinden).

    Hier der Link zum PDF der anderen Studie: http://jnm.snmjournals.org/content/e....full.pdf+html
    Leider wurde bei diesen Patienten vorher kein PSMA PET/CT gemacht; diese müssen also nicht PSMA-negativ sein.

  2. #62
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    Hallo,

    nachdem ich gerade die Kommentare im Thread Therapieentscheidung gelesen habe, werde ich wieder ganz unruhig.

    Es geht speziell um die Aussagekraft einer PSMA-PET/CT unter maximaler Androgenblockade.

    Bei meinem Vater scheint es so zu sein, dass bereits im Jahre 2016 diese Therapie zu versagen begann. Er wurde dann ja mit Docetaxel und später Zytiga behandelt. Nun steigt der PSA-Wert ja seit Mitte 2018 erneut, was, wie ich annehme, als Versagen der MAB zu werten ist. Mein Vater hat trotzdem bis zu seiner PSMA-PET/CT am 25.01.19 weiterhin Trenantone gespritzt bekommen und Bicalutamid (100mg/Tag) eingenommen. Ist es denkbar, dass die Einnahme von Bicalutamid zu einem falsch-negativen Ergebnis geführt hat?

    Vielen Dank.

    Anja

  3. #63
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    Zitat Zitat von elenya_82 Beitrag anzeigen
    Ist es denkbar, dass die Einnahme von Bicalutamid zu einem falsch-negativen Ergebnis geführt hat?
    Nein, weder Trenantone noch Bicalutamid führen zu falsch negativen PSMA-PET Befunden.

    Wenn man ev. Metastasen genau lokalisieren möchte, bleibt wohl nichts anderes übrig, als den weiteren Progress abzuwarten und später nochmals eine PSMA-PET Untersuchung oder bei Verdacht auf PSMA neg. Metastasen auf z.B. F18-Cholin PET oder Tc99-Phosphonate (für Knochenmetas) auszuweichen. Diese sind nicht abhängig davon,
    dass die Zellen PSMA tragen, sind aber nicht sehr sensitiv.

    Wenn man nicht so lange warten möchte, könnte man wieder mit Zytiga weitermachen, wie Georg in einem früheren Thread erwähnt hat.

    Tritus

  4. #64
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    @Tritus

    Vielen Dank für die Erläuterung. Mein Vater nimmt jetzt seit einer Woche wieder Zytiga. Am 4.3.19 steht die nächste PSA-Wert-Bestimmung an.

    Anja

  5. #65
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    Die erste PSA-Wert-Bestimmung war diese Woche nach vier Wochen Einnahme von Zytiga. Leider ist der PSA-Wert auf nun 3,85 gestiegen. Hat jemand Erfahrung mit einem Flare zu Beginn der Zytiga-Einnahme? Oder könnte dieser Anstieg vielleicht bedeuten, dass das Medikament einfach nicht mehr wirkt?

    Danke,
    Anja

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