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Thema: PSA sinkt nur langsam

  1. #21
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Ich bin auch erschrocken über die Nebenwirkungen, die Du schilderst und gebe Roland Recht, man sollte erstmal die Beschwerden verheilen lassen bevor man mit Bestrahlung anfängt. Wird so auch im Basiswissen empfohlen. ....
    Georg,
    falls du mit "auch" mich gemeint hast - ich bin über die Nebenwirkungen nicht erschrocken. Diese können leider so vorkommen, zwar selten, aber wenn es einen trifft, ist das eben nicht so schön. Wie man sieht, passieren solche Dinge auch an Unikliniken. Erschrocken kann man eigentlich nur darüber sein, wenn man zuvor keine Aufklärung erfahren hat.
    Ich habe Amadeus gegenüber mein Bedauern zu seinen Begleitumständen mitgeteilt, das ist etwas anderes als erschrocken zu sein.
    Solche Nebenwirkungen können übrigens auch bei einer Strahentherapie auftreten.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  2. #22
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    Ich wollte mit erschrocken auch mein Bedauern ausdrücken. Es sollte NICHT heißen, ich bin erschrocken über diese Nebenwirkungen aber ich bedaure nicht, dass sie eingetreten sind.

  3. #23
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    Hallo MartinWK,

    habe heute ein MRT des Beckens machen lassen. Vor der Untersuchung mit dem Radiologen über den Grund der Untersuchung gesprochen und auch den von dir zitierten Link erwähnt. er sagte mir, daß eine solche Nerschädigung bei dem Beschwerdebild auch seine Idee wäre, aber das MRT da nur bedingt hilfreich sei, z.B. wenn ein grösseres Hämatom oder ein vergrösserter Lymphknoten oder Tumor den Nerv bedrängt.
    Eine vorläufige Betrachtung der Bilder zeigte auch erst einmal nichts was in diese Richtung geht. Vielleicht hilft ein Neurologe weiter.

    Gruss


    Amadeus

  4. #24
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    Wenn Schmerzen da sind ist der Nerv noch da, aber beschädigt. Eine Heilung kann viele Monate dauern, wie ich aus Erfahrung mit einem Nerv am Arm weiß. Bei Schnittverletzungen wachsen die Nerevnenden ohne Mikrochirurgie kaum wieder richtig zusammen und es kommt mindestens zu Mißempfindungen.
    Ein Neuologe ist die richtige Adresse, auch da die Urologen nicht weiter wußten (hätten aber viellicht mal auf den Kollegen verweisen sollen...).

  5. #25
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    Hallo Amadeus,

    wenn auch bei genauerer Betrachtung des MRTs keine Verletzung des Nervs und keine persistierende Kompression auf den Nerv durch Flüssigkeitsansammlungen (Hämatom, Lymphozele) oder andere Gewebestrukturen (Narbenfibrose, vergrösserte Lymphknoten) entdeckt werden kann, so ist es sehr wahrscheinlich, dass es während der OP entweder zu einer Druckschädigung oder einer Überdehnung des N. pudendus gekommen ist.

    Bei Nerven-Läsionen verläuft der Heilungsprozess sehr langsam - das braucht, wie bereits gesagt, ziemlich viel Zeit und Geduld.

    Zur Unterstützung der Nervenregeneration können auch Medikamente (z.B. Vitamin B Präparate - insbesonder B12) in Form von Infusionen oder Tabletten eingesetzt werden.

    Falls die Schmerzen ständig vorhanden, nur schwer erträglich und durch oral verabreichte Schmerzmittel nicht in den Griff zu bekommen sind, müsste man auch eine zeitweilige Betäubung des Pudendusnervs mittels Injektion in Betracht ziehen ( sogenannte Pudendus-Blockade). Dadurch wird die Schmerzleitung unterbrochen und das Risiko einer Chronifizierung des Schmerzes herabgesetzt.

    Ich gehe mal davon aus, das wird dir der Neurologe dann sowieso alles erklären.
    Hoffentlich gelangst du bald an einen Termin. Die Neurologen haben mit die längsten Wartezeiten. Vielleicht lässt sich dies ja auch Uniklinik-intern beschleunigen.

    Gute Besserung
    Roland
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