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Thema: Chemotherapie ab wann

  1. #1
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    Chemotherapie ab wann

    Hallo

    Wer kann mir etwas über Chemotherapie bei fortgeschr. Prostatakrebs
    sagen? Man Mann (seit 17 Jarhren nach OP PSA Wert nie auf 0) Nach PSMA
    wurde ihm eine Bestrahlung empfohlen. Leider kann er die Voraussetungen
    dafür nicht erfüllen. Verschiedene Kriterien sprechen dagegen (u.a. Parkinson II)
    Nun hat ihm sein Urologe Pamorelin gespritzt. (Früher Eligard, danach Erhaltung
    mit Bicalutamid) Leider Hormonresitenz. Der PSA ist nach dieser ersten Spritze eher
    gestiegen. Mittlerweile 4. Ich frage mich nun, ob in seinem Fall eine Chemo sinnvoll
    wäre? (Knochenmetase und Rezidiv) Natürlich ist das eine wahnsinnige Belastung.
    Er ist mittlerweile 77 Jahre und durch sein Parkinson auch geschwächt. Ich
    mache mir auch Gedanken ob man ausser der Pamorelin Spritze noch andere Möglichkeiten
    hätte? Eligard hatte damals sehr gut geholfen nur er hatte arge Nebenwirkungen, deswegen
    hat er sie abgesetzt und hat sich mit Bicalutamid über Wasser gehalten. Nun diese Resistenz.

    Es wäre nett wenn ihr einer verzweifelten Ehefrau einen Rat geben könntet.

    Danke

  2. #2
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    Bei Hormonresistenz würde man normalerweise mit Zytiga weitermachen und erst bei Resistenz gegen Zytiga eine Chemo. Als Bestrahlung kann man auch eine innere Bestrahlung, eine PSMA Therapie mit Lu177 machen. Man bekommt dann eine Infusion und das Mittel bestrahlt die Prostatakrebszellen von innen.

  3. #3
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    Danke lieber Georg für deine beruhigende Antwort. Mal sehen was der Uro vorschlägt. Vielleicht
    gibt er auch wieder Eligard. Wir müssen abwarten. Über Lu177 habe ich auch schon viel gelesen.
    Ist aber auch mit hochem Risiko verbunden. Aber ich sehe da eine echte Alternative zur herkömmlichen
    Bestrahlung. Wenn unser Uro da nicht offen ist müssen wir eben direkt nach Konstanz und uns beraten
    lassen, denn dort wird es angewandt. Es ist sicher eine Privatbehandlung, aber auch das würden wir
    in Kauf nehmen. Du hast es schon gemacht?
    Danke jedenfalls dass du mir versuchst eine gute Alternative zu vermitteln. Bin schon sehr durcheinander.

  4. #4
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    Die Zytiga Tabletten wird man ergänzend zu Eligard nehmen. Besprecht das doch mit dem Urologen. Vielleicht meint er ja, dass die Resistenz noch nicht eindeutig zu erkennen ist.

    Nein, nach allem was ich sagen kann ist die PSMA Therapie ist nicht mit hohem Risiko verbunden. Jedenfalls mit erheblich weniger Nebenwirkungen als eine Chemo und sie soll sogar besser wirken, wenn sie vor einer Chemo angewendet wird. Ja, ich habe es gemacht, aber bisher noch keine neue Bildgebung aus der sich die Wirkung erkennen ließe. Ich hatte kaum Nebenwirkungen, nur etwas weniger Speichel und leichte Erschöpfung. Nach dieser Erfahrung würde ich sogar versuchen die PSMA Therapie vor Zytiga einzusetzen, aber dazu müssen die Ärzte bereit sein. Vielleicht lassen sie sich mit dem Hinweis, dass eine andere Bestrahlung nicht möglich ist, erweichen.

    Georg

  5. #5
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    Danke Georg. Ich werde das verfolgen und beobachten. Jedenfalls einfach gut zu wissen dass es eine kleine
    Hoffnung gibt. Ich bedanke mich nochmals herzlich, dass du dir die Zeit für die Antwort genommen hast.
    Ein schönes Wochenende

  6. #6
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    Chemotherapie

    Hallo Bluefish,

    hier ein aus meiner Sicht ein guter Beitrag über Chemo und Alternativen bei mCRPC allerdings in English.

    https://www.urotoday.com/journal/eve...fred-saad.html

    Viele Grüße

    J.E.

  7. #7
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    Eine lesbare deutsche Übersetzung des Linkhinweises von ElemanJ über diesen Link:

    https://translate.google.de/translat...ml&prev=search

    Es erscheint der google-Übersetzer, dann anklicken "übersetzen" und der Text erscheint in deutscher Sprache.

    Franz

  8. #8
    Rudi61 Gast
    Oder den Text markieren (mir der Maus oder den ganzen Text mit Strg A)
    kopieren (Strg C)
    und hier einsetzen https://www.deepl.com/translator (Strg V) (bringt normalerweise etwas bessere Ergebnisse als der Google Übersetzer)

    Rudi

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