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Thema: Schmerzen nach der OP beim Sitzen

  1. #1
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    Schmerzen nach der OP beim Sitzen

    Hallo

    Eine Frage an die Operierten, die eine offene OP hinter sich haben.
    Wie ist der Schmerzverlauf nach der OP?
    Nach wie vielen Tagen kann man wieder beschwerdefrei sitzen und Autofahren?

    Müsste ca. 4-5 Tage nach der OP mit der Bahn (3 x Umsteigen) 4,5 Stunden nach Hausen reisen, ist das ohne große Schmerzen machbar?

  2. #2
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    Hmm - Schmerzen hatte ich nach offener RPE nicht - von den damals gesparten Ibuprofen zehre ich heute noch! Problematischer erscheint mir die Belastung des einen verbliebenen Schließmuskels: Lt. Test vor Entlassung war ich zwar "dicht" (weniger als 3 Tropfen Urin in der Vorlage bei Treppensteigen, Husten, ...). Doch noch einem Spaziergang von 30min etwa 1 Woche nach Entlassung habe ich es nicht mehr bis nach Hause auf die Toilette geschafft. Und in der Bahn kannst Du nicht jederzeit auf eine Toilette hoffen!

    Viel Glück bei der OP, aber wenn Dich jemand mit dem Auto fahren kann, wäre das trotz meiner Präferenz für den ÖPNV die erste Wahl.

    Viel Glück!

  3. #3
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    Sitzen konnte ich aber ich hätte Probleme mit der Kontinenz gehabt. Du sollst dir auf jeden Fall ein paar Einlagen von Krankenhaus mitgeben lassen. In der Bahn hast du ja die Möglichkeit zu wechseln. Ich musste leider alle Stunde in den ersten Tagen die Einlage wechseln.

  4. #4
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    Moin Moin

    Habe wohl vergessen etwas zu erwähnen. Entlassen werde ich mit einem Katheder & Urinbeutel (wird an der Wade befestigt). Es geht quasi nur um das Sitzen, nach der OP und dann zu Hause. bez. auf dem Weg nach Hause mit der Bahn.

  5. #5
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    Hallo Colombo,

    ich bin glaube ich relativ gut im Nehmen, aber wenn ich mich daran erinnere wie ich 5 Tage nach der offenen OP noch rumgeeiert bin, finde ich eine 4,5-stündige Bahnfahrt mit 3x Umsteigen schon sehr ambitioniert. Ich war damals zu diesem Zeitpunkt froh, nach halbstündigem Aufstehen wieder liegen zu können. Dein Vorhaben mutet etwas abenteuerlich an und erhöht das Komplikationsrisiko nach der OP. Würde mir das noch mal überlegen. Selbst das Abholen und die Fahrt mit einem PKW sind wegen des langen Sitzens sehr anstrengend. Du solltest mindestens die Möglichkeit haben, dich auf der Rückbank auch einmal für eine Weile auszustrecken.

    Alles Gute für die anstehende OP
    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  6. #6
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    Hallo Rolando
    Das "Abenteuer" ist nicht auf meinem Mist gewachsen :-). So habe ich es im Vorgespräch in der Martini Klinik erfahren, das ich nach ca. 4-5 Tagen nach der OP entlassen werde. Vielleicht bekomme ich ja von der Klinik einen Taxi-Schein dieser würde von der Kasse bezahlt werden.

  7. #7
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    Must du dann diesen Weg in ein paar Tagen wieder machen um den Katheter wieder los zu werden ?

  8. #8
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    Hallo Colombo,
    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Vielleicht bekomme ich ja von der Klinik einen Taxi-Schein dieser würde von der Kasse bezahlt werden.
    das würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall in Anspruch nehmen, oder Du nimmst Dir auf eigene Faust ein Taxi, wenn Dich niemand mit dem Auto abholen kann. Auch das müsste die Kasse bezahlen.
    Wenn Du aber partout mit dem Zug fahren willst, dann suche Dir vorher die Verbindungen raus und rufe einen Tag oder so vor der Fahrt bei den Bahnhofsmissionen der Unterwegsbahnhöfe an, dass die Dir dabei helfen, den Koffer von dem einen Zug zum anderen zu bringen, Begründung: Schwere Bauchoperation. Fünf oder sechs Tage nach der OP ist die Wunde noch viel zu frisch als dass Du sie belasten dürftest. Und das tust Du, wenn Du einen Koffer herumwuchtest.

    Ralf

  9. #9
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    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Das "Abenteuer" ist nicht auf meinem Mist gewachsen :-). So habe ich es im Vorgespräch in der Martini Klinik erfahren, das ich nach ca. 4-5 Tagen nach der OP entlassen werde. ...
    Hallo Colombo,

    bin mir nicht so sicher, ob der Arzt im Vorgespräch deinen Heimweg mit berücksichtigt hat. Das liegt ausserhalb seines Kerntätigkeitsbereichs - aber natürlich sollte er trotzdem auch dafür Sorge tragen.
    Habt ihr überhaupt explizit über deine lange Rückreise-Situation gesprochen?

    NB:
    Ich hatte früher mal einen Patienten, der 3 Tage nach einer Totalendoprothesen-OP am Kniegelenk selbständig als Fahrer mit dem PKW auf der Autobahn von München nach Stuttgart nach Hause gefahren ist - wohlgemerkt, mit dem Einverständnis der behandelnden Ärzte!
    Wie nicht anders zu erwarten, handelte er sich dabei eine langwierige Entzündung im Kniegelenk ein. Das hätte es nicht gebraucht. Ich konnte damals ob dieses Vorgangs nur mit dem Kopf schütteln.

    Manchmal schießen die Ärzte auch über's Ziel hinaus, in ihrem Bestreben die Zeit bis zur Rekonvaleszenz immer weiter abzukürzen - immerhin konnten sie anschließend damit werben, dass ihre operativen Fähigkeiten das Autofahren bereits kurz nach der OP möglich machen.

    Roland
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  10. #10
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    colombo, bei mir wurde erst die Dichtheitsprüfung gemacht und zwar wird ja die Harnleiter mit der Blase vernäht und die muss absolut dicht sein. Nachher ist der Katheter entfernt worden und erst dann wurde ich entlassen. Dazu hatte ich halt 7 Tage Krankenhausaufenthalt. Ich musste dann nicht mehr zur Nachuntersuchung ins KH.

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