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Thema: Schmerzen nach der OP beim Sitzen

  1. #11
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    Michi,
    es wird die Harnröhre mit der Blase vernäht, nicht die Harnleiter. Die paarig angelegten Harnleiter verbinden die Nieren mit der Blase. Sie sind bei einer RPE nur insofern involviert, als dass sie während der OP zum Schutz vor einer Verletzung temporär geschient werden können.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  2. #12
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    Ich weiß, ich werde hier im Forum immer berichtigt.
    Aber ich habe bis jetzt noch nicht versucht gescheiter wie der Arzt zu sein. Dafür ist mir sogar das jetzige Leben zu schön um es mir mit Theorie zu versauern.

  3. #13
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    Ok Michi,
    werde ab sofort auf deinen Gemütszustand Rücksicht nehmen und dich nicht mehr berichtigen.

    Dann darfst du allerdings auch nicht mehr erwarten, deine Fragen, wie unlängst zur Bildgebung (PSMA-PET/CT <--> Szintigraphie), beantwortet zu bekommen.
    Schließlich will ich dein Leben nicht mit zuviel Theorie belasten und dir gegenüber nicht klüger als ein Arzt erscheinen.

    Gruß
    Roland
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  4. #14
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    Hallo
    Ich antworte mal der Reihe nach:
    Michi1: zu deiner Frage. Nein ich werde hier vor Ort bei meinem Urologen den Katheter ziehen lassen, so ist es mir im Vorgespräch in der Martini Klinik erklärt worden. Mir wäre die Rückreise mit gezogenem Katheter doch zu riskant :-)

    RalfDM: Das mit der eigens finanzierten Taxi-Rückreise habe ich auch schon im Betracht gezogen, wenn ich keinen Taxischein vom Arzt bekomme. Mit der Bahn würde ich 1. Klasse fahren, meine Frau kommt dann und trägt den Koffer :-D.

    Rolando: Das ich 4-5 Stunden Reisezeit habe ist der Klinik bekannt. Habe deshalb am 17.2. ein Zimmer im Hotel gebucht, da ich am 18.2. um 8:30Uhr vorstellig sein muss. Eine Zugverbindung gibt es leider so früh nicht. Mir wurde auch gesagt das es egal wäre ob ich aus München oder sonstwo anreise, um 8:30Uhr habe ich da zu sein.

  5. #15
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    Hallo

    Meine Frage war ja folgende: Hat man schmerzen beim Sitzen, 4-5 Tage nach der offenen OP.

    Oder anders gefagt; nach wie vielen Tagen (Wochen) ist man beim längeren sitzen schmerzfrei :-D

  6. #16
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    Moin Colombo,

    das kann Dir keiner seriös vorhersagen, da bei jedem anders. Bei mir ging es damals ganz gut, ich hatte allerdings nur 30 Minuten nach Hause. Dort konnte ich aber problemlos sitzen.
    Du musst ja auch während der Bahnfahrt nicht pausenlos sitzen sondern kannst zwischendurch aufstehen. Schwer tragen ist allerdings nicht erlaubt.......

    Gute Reise

    Uwe

  7. #17
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Eine Frage an die Operierten, die eine offene OP hinter sich haben.
    Wie ist der Schmerzverlauf nach der OP?
    Nach wie vielen Tagen kann man wieder beschwerdefrei sitzen und Autofahren?

    Müsste ca. 4-5 Tage nach der OP mit der Bahn (3 x Umsteigen) 4,5 Stunden nach Hausen reisen, ist das ohne große Schmerzen machbar?

    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Habe wohl vergessen etwas zu erwähnen. Entlassen werde ich mit einem Katheder & Urinbeutel (wird an der Wade befestigt). Es geht quasi nur um das Sitzen, nach der OP und dann zu Hause. bez. auf dem Weg nach Hause mit der Bahn.

    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Das "Abenteuer" ist nicht auf meinem Mist gewachsen :-). So habe ich es im Vorgespräch in der Martini Klinik erfahren, das ich nach ca. 4-5 Tagen nach der OP entlassen werde. Vielleicht bekomme ich ja von der Klinik einen Taxi-Schein dieser würde von der Kasse bezahlt werden.

    Hallo Colombo.

    die beste Lösung wäre natürlich der Taxischein bzw. Transportschein, am wenigsten Belastung für Dich und am wenigsten Kosten für Dich.

    Am besten gleich das Sekretariat der Klinik anrufen und die lange Anfahrt nach der schweren OP schildern.
    Mit der Bitte um einen medizinisch notwendigen Taxischein bzw. Transportschein. Und mit der Bitte das die Klinik den Taxischein bzw. Transportschein für Dich bei Deiner Krankenkasse beantragt.
    Freundlich bleiben aber nicht abwimmeln lassen. Zur Not evtl. das Haftungsrisiko der Klinik erwähnen.
    Ggf. (telefonisch) den Arzt darum bitten.

    Der Urinbeutel stört beim normalen Gehen jeher weniger.
    Ist wahrscheinlich problematischer wenn Du ohne Urinbeutel entlassen wirst. Da Du dann evtl./wahrscheinlich öfters schnell Wasserlassen musst. Hier würde ich Dir eine Windelhose empfehlen.


    Sprich den Arzt vor der Entlassung nochmals auf die lange Heimfahrt an, ob es medizinsiche Probleme dabei geben könnte!



    Viel Glück bei der OP
    und viel Grüße


    Rudi


    PS.: Lass Dir unbedingt von Pfegepersonal das Bauchhalten beim Niesen (nach der OP) erklären.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Colombo Beitrag anzeigen
    Rolando: Das ich 4-5 Stunden Reisezeit habe ist der Klinik bekannt. Habe deshalb am 17.2. ein Zimmer im Hotel gebucht, da ich am 18.2. um 8:30Uhr vorstellig sein muss. Eine Zugverbindung gibt es leider so früh nicht. Mir wurde auch gesagt das es egal wäre ob ich aus München oder sonstwo anreise, um 8:30Uhr habe ich da zu sein.
    Anreise ist nicht gleich Abreise.
    Bin mir nicht wirklich sicher, ob mit der Klärung deiner Einweisung über das Klinik-Sekretariat automatisch die mögliche Problematik deiner langen Heimreise nach Entlassung schon erkannt bzw. berücksichtigt wurde.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  9. #19
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    Hallo Colombo,
    bei mir ist die OP zwar schon fast 14 Jahre her (Juli 2005) und ich weiß nicht, ob der Aufenthalt im Krankenhaus sich so sehr verändert hat. Nach genau einer Woche nach der OP wurde morgens der Katheter gezogen und den Tag über die "Dichtheit" (Miktionskontrolle) geprüft. Am darauffolgenden Morgen bin ich dann entlassen worden und selbst mit dem Auto ca. 70 km direkt ins Büro gefahren, wo ich gleich durchgehend ca. 4 Stunden ohne Probleme am Schreibtische gesessen habe. Ich hatte selbst direkt nach der OP keinerlei Schmerzen und habe auch nie Schmerzmittel benötigt. Auf eine AHB habe ich verzichtet, hab bei einer befreundeten Krankengymnastin 14 Tage lang morgens eine halbe Stund lang Beckenbodengymnastik gemacht. Bin seit der OP "knochentrocken" und die anfängliche Dysfunktion hat sich auch wieder ziemlich normalisiert. Hab 4 Wocchen nach der OP wieder Golf und nach 6 Wochen Tennis gespielt. Den mir empfohlenen 3 monatigen Verzicht mit dem Fahrrad zu fahren habe ich 2 1/2 Monate ausgehalten, bin dann wieder - anfangs vorsichtig - wieder mit dem Rennrad los.

    Ich kann nicht so ganz verstehen, weshalb man dich mit "angeschlossenem" Katheter nach hause schickt, wenn der doch ohnehin nach 6 - 7 Tagen gezogen wird. Braucht man den Platz im KH? Sprich doch mal mit dem Operateur.

    Beste Genesungswünsche
    Bernard

  10. #20
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    Ich bin auch in der Martini-Klinik operiert worden. Die Entlassung war am 4.Tag nach der OP. "Blutige" Entlassungen sind der Kostenersparnis geschuldet.

    Der Katheter sollte 14 Tage nach der OP, an einem Freitag, entfernt werden. Mein Operateur meinte, wenn der Urologe nicht am Freitag könne, nicht am Donnerstag entfernen, sondern am Montag!

    So kurz nach der OP geht es meist nicht ohne Schmerzen. Mir hat die ersten Wochen ein Sitzring geholfen.

    Viele Grüße
    Niko

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