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Thema: Schmerzen nach der OP beim Sitzen

  1. #21
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    Die Entlassung mit Katheter scheint bei der Martiniklinik normal zu sein. Das kann man finden wie man will. Prüfung der Dichtheit der Naht an der Harnröhre erfolgt dann zu Hause. Auch das kann man finden wie man will. Ich würde mich allerdings peinlichst genau an die Anweisungen der Ärzte in Bezug auf die Belastbarkeit der Naht im Unterbauch (100 Tage 5 Kilo-Schein usw) halten. Wenn man nicht schwer (> 5 kg) heben muss, spricht mE nichts gegen die Bahnfahrt. Das ist wahrscheinlich entspannter als eine Autofahrt. Außerdem sollte man das deutlich erhöhte Tromboserisiko nach der Op im Auge haben! Lass dich von den Ärzten und drm sozialen Dienst beraten und dann entscheide dich für das Bequemste. Die Op ist kein Spaziergang und der Körper ist mit Reparaturen schon genug beschäftigt, da sollte man ihn nicht bei stören 😉

  2. #22
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Die Entlassung mit Katheter scheint bei der Martiniklinik normal zu sein. Das kann man finden wie man will. Prüfung der Dichtheit der Naht an der Harnröhre erfolgt dann zu Hause. Auch das kann man finden wie man will. Ich würde mich allerdings peinlichst genau an die Anweisungen der Ärzte in Bezug auf die Belastbarkeit der Naht im Unterbauch (100 Tage 5 Kilo-Schein usw) halten. Wenn man nicht schwer (> 5 kg) heben muss, spricht mE nichts gegen die Bahnfahrt. Das ist wahrscheinlich entspannter als eine Autofahrt. Außerdem sollte man das deutlich erhöhte Tromboserisiko nach der Op im Auge haben! Lass dich von den Ärzten und drm sozialen Dienst beraten und dann entscheide dich für das Bequemste. Die Op ist kein Spaziergang und der Körper ist mit Reparaturen schon genug beschäftigt, da sollte man ihn nicht bei stören 


    Hallo Colombo,

    hab noch mal nachgedacht. Mit der Bahnfahrt hat buschreiter gar nicht so unrecht. Evtl. könntest Du in der 1. Klasse die Füße hochlegen und den Urinbeutel bei Bedarf in der Toilette problemlos entleeren. Das Umsteigen ist wenn Du nichts tragen musst kein Problem. Das Füße hochlegen ist im Taxi wahrscheinlich so nicht möglich und zum evtl. Entleeren des Urinbeutels müsste eine kurze Pause gemacht werden.

    Ansonsten kann und muss ich buschreiter voll zustimmen: Lass dich von den Ärzten und dem sozialen Dienst beraten und dann entscheide dich für das Bequemste. Und halte Dich peinlichst genau an die Anweisungen der Ärzte in Bezug auf die Belastbarkeit der Naht im Unterbauch.

  3. #23
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    Moin Moin

    Danke euch allen für die Tipps und Hinweise. Werde diese nochmals in der M-K ansprechen und dann entscheiden.

  4. #24
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    Colombo, mir fällt gerade ein ich habe im Krankenhaus ein Sitzkissen bekommen so das ich nur auf den äußeren Backen gesessen bin. Die Mitte war frei. Auch verstehe ich nicht ganz das bei dir nicht beim ziehen des Katethers eine Dichteprüfung gemacht wird? Der Hausarzt kann das nicht.

  5. #25
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    Hallo Michi1

    Ich gehe hier vor Ort zum Urologen um den Katheter zu entfernen, ist eine sehr große Praxis mit meheren Urologen, dort wird auch operiert.

  6. #26
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    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Die Entlassung mit Katheter scheint bei der Martiniklinik normal zu sein. Das kann man finden wie man will.
    Moinsen,

    war zumindest 2013 bei mir und den Mitoperierten nicht normal, fast alle gingen ohne nach Hause - auch nach 5 Tagen. Dass die MK nicht "unnötig" lange die Betten belegen will steht aber ziemlich sicher fest. Wie in jedem anderen Krankenhaus auch wird vermutlich nach Fallpauschalen abgerechnet, so dass eine längere Verweildauer keinen wirtschaftlichen Vorteil bringt.

  7. #27
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    Mal eine kritische Anmerkung...

    Solange Patienten die blutige Entlassungen mitmachen und die Risiken in Kauf nehmen wird auch weiter an der Entlassungsschraube gedreht.. Pflege bringt halt weniger Geld. Ambulantes Operieren am Fliessband fast keine Vision mehr.

    Gute Kliniken und Alternativen gibt es Deutschland genug.

    Thomas

  8. #28
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    Zitat Zitat von Niko52 Beitrag anzeigen
    Ich bin auch in der Martini-Klinik operiert worden. Die Entlassung war am 4.Tag nach der OP. "Blutige" Entlassungen sind der Kostenersparnis geschuldet.
    Ein Kostendefizit wird die Martini-Klinik als führende Einrichtung bzgl. PCa-OPs wohl nicht einfahren. Insofern sollte man an dieser Stelle nicht vergessen die Intention der Kosteneinsparung zu erwähnen, nämlich die einer Gewinnmaximierung.

    Grundsätzlich bin ich ebenfalls für eine frühe Entlassung, denn die häusliche Umgebung bietet bei sichergestellter Versorgung in aller Regel das bessere "Heilklima". Trotzdem halte ich eine Entlassung am 4. postoperativen Tag nach offener RPE für zu früh und sowohl aus ärztlicher Perspektive als auch aus Patientensicht für ziemlich mutig, da zu diesem Zeitpunkt das akute Risikopotential für Komplikationen (Blutung, Entzündung, Thrombose, Embolie, Herz-Kreislauf-Probleme, Ausscheidungsstörungen von Nieren und Darm,...) noch vorhanden ist.

    Treten solche Komplikationen dann zuhause auf, kann man diese als Patient oft schlecht einschätzen. Man ist sich unsicher, ob man den Arzt verständigen soll, weiterhin ist er vielleicht auch nicht gleich erreichbar und letztendlich muss man sich ja dann in dieser erschwerten Lage doch wieder in die Klinik/Arztpraxis begeben - im schlechtesten Fall mit dem Rettungswagen - und es vergeht zudem wertvolle Zeit bis gehandelt wird.

    Was ich damit sagen will, es ist nicht immer unbedingt von Vorteil alles bis zum Letzten auszureizen. Jeder kann das natürlich für sich selbst entscheiden, man sollte sich nur seines Handelns bewusst sein.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  9. #29
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    Ich musste eigentlich nach einer Op immer fragen ob ich nicht bald entlassen werden kann. Zu lange war ich in keinem KH. Nur bei der Prostata OP war ich nicht so schnell wieder auf den Beinen.

  10. #30
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    Moin Manni,

    hier mal eine kleine Orientierung für Dich:
    12.04.2013 RPE /offen
    17.04.2013 bin ich aus der Helios-Klinik Kiel entlassen worden.
    22.04.2013 Entfernung des Katheders unter Röntgen-Kontrolle in der Urologischen Praxis.

    Ich bin selbst die 70 Km mit dem Auto hin- und zurück gefahren.
    Es war eine kleine Klinik mit nur 20 Zimmern/ 30 Patienten.
    Der Parkplatz befindet sich direkt neben der Klinik.
    Auch die Fahrten zum Urologen nach Kiel bin ich selbst gefahren.

    Schmerzen hatte ich nach OP ca. 14 Tage beim sitzen.
    Durch ein 10 cm dickes Kissen, das ich ständig bei mir hatte, waren die Schmerzen aber erträglich.
    Probleme bereitete mir ca. 4 Monate der Darm.
    Hier hatte ich ständig das Gefühl auf die Toilette zu müssen, obwohl nur eine sehr leichte Verstopfung vorlag.

    Gruss
    hartmut

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