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Thema: Bestrahlung ja oder....?

  1. #1
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    Bestrahlung ja oder....?

    Hallo liebe Miglieder,
    wie Ihr bereits in meinem Profil entnehmmen könnt, ich hatte am 01.06.2018 Da-Vinci Op mit Befund von R1.
    Seitdem habe ich regelmäßig die Psa ermitteln lassen, die liegt bis jetzt bei 0,008.
    Ein Urolog sagt mir, dass ich aufgrund von R1 bestrahlen soll, der andere Urolog meint, ich sollte abwarten, wenn der Wert hoch geht, sollte ich mit Bestrahlung anfangen, aufgrund der eventuellen Nebenwirkungen. Ich muss hinzufügen, dass mit Kontinenz zu 90 Prozent und mit Potenz zu 60 Prozent besser geworden ist.
    Ich würde mich über eine Emfehlung und einen Rat von euch sehr freuen. Viele Grüße, Solaris

  2. #2
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    Ich habe auch abgewartet bis der Wert bei 0,2 war. Est dann hat mir mein Urologe eine Überweisung dazu mitgegeben. Hat dann 2,4 Jahre angehalten, jetzt steigt der PSA wieder. Nächste Woche habe ich den 2. Termin zur PSA Messung.

  3. #3
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    "der andere Urolog meint, ich sollte abwarten, wenn der Wert hoch geht, sollte ich mit Bestrahlung anfangen, aufgrund der eventuellen Nebenwirkungen"

    Dem würde ich zustimmen. Du wirst wohl noch lange leben und das sollte möglichst mit wenig Nebenwirkungen sein. Es kann auch sein, dass der R1 Schnittrand ein Gleason 6 war (siehe Biopsie). Dann wäre wirklich keine Eile geboten. Das könnte man in einer Zweitbefundung noch klären lassen.

  4. #4
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    Zitat RPE Pathologie: "mit erreichen der Resektionsfläche mit der Gleason 4- Komponente,"
    Der Rand kann also sehr gut Gleason 4 sein. Trotzdem würde ich vor Erreichen von PSA=0,2 nicht bestrahlen. Bei 0,5 kann man heutzutage ein PSMA PET/CT machen, um die Stelle zu lokalisieren und den Bestrahlungsplan zu optimieren:
    Full JNM article_PSMA PET Impacts Radiotherapy Planning.pdf

  5. #5
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    Martin, ich hab gedacht das man ein PSMA PET/CT erst ab 2,0 machen sollt das man erst da etwas sieht.

  6. #6
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    Michi, der mittlere PSA-Wert in der zitierten Studie lag bei 0,48. 19% der Patienten unter 1,0 hatten einen "major impact on radiotherapy planning" - deutliche Auswirkungen auf den Bestrahlungsplan. Manchmal wurde auch schon unter 0,5 etwas gesehen, was normalerweise nicht behandelt und somit die kurative Absicht nicht erreicht worden wäre.

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