Seite 5 von 7 ErsteErste ... 34567 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 70

Thema: mein Ehemann ist erkrankt Fragen!

  1. #41
    Registriert seit
    23.02.2018
    Beiträge
    3
    Bekommt mein Mann zur Stärkung der Knochen....

    https://www.carepet.de/collagile-human-2er-set


    und zum Aufbau der Immunstärke....

    https://www.lactopia.de/produkt/probio-immun/

    es geht ihm deutlich besser.

    Schaut es euch mal an.
    Wir wünschen euch ein erholsames Wochenende!



  2. #42
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    69
    Danke Winfried für deine fachmännischen Tipps, ich habe erst jetzt in deinem Profil gesehen, dass du Mediziner bist.
    Mein Mann hat übrigens 10 Tage lang die maximale Medikamentendosis gegen Zoster (Aciclovir 800 mg , 6 x am Tag) eingenommen, die machen nicht nur im Gesicht den Zoster und den Herpes platt, sondern auch den gesamten Körper, mein Mann fühlte sich wie ein 90-Jähriger.


    #Hundefreund, danke auch dir für den Tipp zur Immunstärkung.....ich habe gerade gegoogelt, dass bei Hauterkrankungen jeder Art tatsächlich eine stark gestörte Mikroflora im Darm zugrunde liegt.
    Deshalb scheint es wirklich eine gute Idee zu sein die Darmflora aufzubauen. Mein Mann hat zwar keine Antibiotika eingenommen, aber er die starken Medikamente gegen Zoster genommen, außerdem ist vermutlich schon durch die Krankheit an sich die Darmflora gestört.
    Wir haben daher soeben "Bactisubtil" bestellt, ein anderes Medikament zum Aufbau der Darmflora mii ähnlichen Inhaltsstoffen, es wurde uns schon des Öfteren vom Hausarzt bei Antibiotika-Einnahme verschrieben, es enthält zusätzlich noch Zink und Selen......mal gespannt, ob es etwas hilft.

    Euch allen einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße Christel

  3. #43
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    69
    Hallo an alle,

    nach längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen und ein Statusbericht:
    Heute war wieder Stunde der Wahrheit, PSA < 0,07 /Testosteron wieder bei 5,65.....großes Aufatmen!!!!

    Die Bali-Reise hat mein Mann super überstanden, die mörderische Hitze hat er wesentlich besser weggesteckt als ich, trotz geringer Immunität hat er sich keinen Keim eingefangen, wir haben natürlich ständig die Hände desinfiziert.
    Mittlerweile ist er wieder ganz der Alte, er widmet sich wieder mit großem Eifer seiner Lieblingsbeschäftigung: Bauen und Renovieren.
    Einzige Einschränkung zeigt sich beim Fahrradfahren, mehr als 30 Min, sind nicht drin, denn er hat dann Schmerzen im Schritt....aber damit können wir gut leben.

    Ich wünsche auch euch solch gute Ergebnisse
    Liebe Grüße
    Christel

  4. #44
    Registriert seit
    30.10.2019
    Beiträge
    5
    Hast du dir schon mal überlegt eventuell eine Pflegerin zu organisieren wenn dein Mann so schwer erkrankt ist? Falls du dir eine heimische Pflege nicht leisten kannst gäbe es ja immer noch die Möglichkeit dich an eine ausländische Pflegegagnetur wie Prosenior-Betreuung.de zu wenden. Die haben was ich so gehört habe sehr sehr freundliche Pflegerinnen.

  5. #45
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.274
    Christel, mir kommt es immer wieder so vor wie wenn Radfahren eine Sucht ist. Wenn man dabei Schmerzen hat warum kann man dann nicht verzichten drauf. Ich habe schon vor über 20 Jahren mit dem Radfahren komplett aufhören müssen da ich kein Gleichgewicht mehr habe. Es war hart, aber es gibt was anderes. Ich mache alles so viel wie möglich zu Fuß da hat man ja auch Bewegung in der Luft.

  6. #46
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    69
    Zitat Zitat von Marianne Trimmel Beitrag anzeigen
    Hast du dir schon mal überlegt eventuell eine Pflegerin zu organisieren wenn dein Mann so schwer erkrankt ist? Falls du dir eine heimische Pflege nicht leisten kannst gäbe es ja immer noch die Möglichkeit dich an eine ausländische Pflegegagnetur wie Prosenior-Betreuung.de zu wenden. Die haben was ich so gehört habe sehr sehr freundliche Pflegerinnen.
    Sorry, aber davon ist mein Mann wirklich Meilensteine entfernt.

  7. #47
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    69
    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Christel, mir kommt es immer wieder so vor wie wenn Radfahren eine Sucht ist. Wenn man dabei Schmerzen hat warum kann man dann nicht verzichten drauf. Ich habe schon vor über 20 Jahren mit dem Radfahren komplett aufhören müssen da ich kein Gleichgewicht mehr habe. Es war hart, aber es gibt was anderes. Ich mache alles so viel wie möglich zu Fuß da hat man ja auch Bewegung in der Luft.

    Hallo Michi,

    natürlich wird mein Mann das Radfahren sein lassen, wenn es ihm zu viele Schmerzen bereitet. Aber er ist alles andere als ein Hardcore-Radfahrer, wir haben uns vor ein paar Jahren E-Bikes gekauft und fahren zusammen sehr moderat, weil es uns Spaß macht. Er hat sich jetzt einen Spezialsattel bestellt, der speziell nach Prostata-Op’s empfohlen wird, konnte ihn bis jetzt aber noch nicht ausprobieren.

    Ansonsten geht es ihm blendend, er ist wieder vom Bau-Virus erfasst und renoviert sein ehemaliges Elternhaus.
    Demnächst steht die zweite PSA-Messung seit seiner OP an, wir sind gespannt.


    Liebe Grüße und schönes Wochenende an alle
    Christel

  8. #48
    Registriert seit
    28.01.2019
    Beiträge
    69
    Einige Fragen an die Experten


    Ich lese hier seit kurzer Zeit wieder häufiger und merke, dass ich viele Dinge noch nicht verstanden habe.

    Frage 1:
    Während ich möglicherweise dem Gleason-Score zu viel Bedeutung zugemessen habe, war ich nun sehr erstaunt zu lesen, dass ein User bei einem PSA von 1000!!!!! nur einen Gleason-Score von 7a hatte, trotzdem aber gleichzeitig bei der Diagnose schon Knochenmetastasen gesichtet wurde. Bei einem Gleason von 7a überwiegen ja die weniger agressiven 3er Muster, das heißt also, dass die wenigen 4er Muster schon sehr früh Metastasen gebildet haben, ohne dass schon 5er Muster vorhanden sind......sorry, ist sehr laienhaft ausgedrückt. Eigentlich doch sehr untypisch....oder?

    Frage 2:
    Ich war bis jetzt der Meinung, dass es egal sei, ob der präoperative PSA-Wert nun 0,03 oder 0,08 beträgt, habe aber nun zumindest zwischen den Zeilen geglaubt herauslesen zu können, dass das NICHT der Fall ist, d.h. dass der Sprung von 0,03 auf 0,08 schon ein verdächtiger Anstieg bedeuten kann.....oder habe ich das falsch verstanden?

    Frage 3:
    Da mein Vater vor 6 Jahren an Prostatakrebs gestorben ist, kommen mir rückblickend beim Vergleich mit den hier veröffentlichten Krankheitsverläufen einige Fragen.

    Oktober 2010:
    Alter 77, PSA 97, Gleason 4+3 (tertiäres Pattern 5), keine Knochenmetastasen.
    Therapie: subkapsuläre Orchiektomie .......mehr nicht!!!!!!!????????
    PSA wurde weiterhin regelmäßig vom Hausarzt kontrolliert, leider fehlen mir die Befunde

    August: 2012
    starke Rückenschmerzen, Befund> multiple Knochenmetastasen im Bereich der LWS/ PSA 37.
    Therapie: Bicalutamid + palliative Strahlentherapie mit 30/3 Gy
    Therapie mit Bicalutamid musste 14 Tage später wegen Problemen mit den Nieren pausiert werden.
    Mein Vater wurde immer schwächer, Schmerzen in der Blase immer stärker, zum Schluss unerträglich...... er starb am 15. Oktober 2012.

    Mich beschäftigt bis heute die Frage, weshalb bei ihm alles so schnell ging, er hatte bei der Diagnose den gleichen Gleason-Wert wie mein Mann, ein Gleason-Wert, der doch alles andere als ein Todesurteil bedeutet. Mein Vater war Privatpatient in der Uniklinik.......und trotzdem frage ich mich heute, ob er nicht ausreichend behandelt wurde?

    Ich weiß, es ist nicht einfach, das nachträglich zu beurteilen, trotzdem interessieren mich eure Einschätzungen.

    Liebe Grüße, Christel

  9. #49
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.044
    Beim Gleason werden Größe und Form der Zellen, das Aussehen der Zellkerne und eventuell einige Marker angefärbt: was da genau auf der DNA kaputt ist, wird nicht gesehen (und könnte selbst dann heutzutage nur teilweise interpretiert werden), so daß zwar statistisch ein höherer Gleason auch einen schnelleren oder schlechteren Verlauf bedeutet, aber etliche Fälle anders liegen.

    PSA-Werte und -verläufe sind insoweit kritisch, weil (a) Ausgangspunkte häufig nicht bekannt sind (also die Werte, als man noch gesund war) (b) PCa und BPH jeweils zum PSA beitragen (c) und vor allem Hochrisiko-PCa häufig wieder mit sehr wenig PSA einhergehen (auch unter der Marke von 4,0).

    Metastasen benötigen nicht nur eine PCa-Zelle, die besonders munter ist, sondern mehrere andere Faktoren, die der übrige Körper erfüllen muss, damit sie sich einnisten und vermehren kann. Beim Einen klappt das nie oder jahrelang nicht, beim Anderen geht das ruckzuck. Wenn aber schon einmal eine Metastase nachgewiesen ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass weitere bestehen bzw. sichtbar werden.

  10. #50
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    796
    Zitat Zitat von Espera Beitrag anzeigen
    Frage 1:
    Während ich möglicherweise dem Gleason-Score zu viel Bedeutung zugemessen habe, war ich nun sehr erstaunt zu lesen, dass ein User bei einem PSA von 1000!!!!! nur einen Gleason-Score von 7a hatte, trotzdem aber gleichzeitig bei der Diagnose schon Knochenmetastasen gesichtet wurde. Bei einem Gleason von 7a überwiegen ja die weniger agressiven 3er Muster, das heißt also, dass die wenigen 4er Muster schon sehr früh Metastasen gebildet haben, ohne dass schon 5er Muster vorhanden sind......sorry, ist sehr laienhaft ausgedrückt. Eigentlich doch sehr untypisch....oder
    Hallo Christel,

    PSA 1000 und Gleason 7a, das liest sich nach meiner Erstdiagnose.
    Knochenmetastase war nicht das große Problem, sondern die multiplen Lungenmetastasen. Und jede Menge verdächtiger Lymphknoten.
    Zum Gleason-Wert: Er wurde durch Biopsie aus meiner Prostata, damals 80 ml groß ermittelt. Ob die schlimmsten Bereiche der Prostata dabei getroffen wurden, das ist schwer zu sagen.
    Den genauen Gleason-Wert ermittelt der Pathologe nach Entfernung der Prostata und der liegt dann meist etwas höher.
    Bei mir kam aufgrund der fortgeschrittenen Metastasierung eine Operation nicht in Frage, sondern eine palliative Behandlung in Form von sofortigem Hormonentzug und früher Chemo. Mit meinen multiplen Lungenmetastasen und einem PSA über 1000 (Ende Messbereich Labor) bin ich sicher ein Sonderfall. Bisher habe ich nur von wenigen Betroffenen mit ähnlicher Erstdiagnose gelesen.

    Franz

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •