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Thema: Bleierne Müdigkeit als Spätfolge der IMRT-Bestrahlung?

  1. #1
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    Bleierne Müdigkeit als Spätfolge der IMRT-Bestrahlung?

    Kennt das sonst jemand, hier unter den Mitstreitern: Seit Monaten leide ich unter einer extremen Müdigkeit. Großes Blutbild: keine besonderen Auffälligkeiten, außer einem starken Eisenmangel.
    Ich meine mich zu erinnern, dass ich etwas über Müdigkeit nach IMRT-Bestrahlung gelesen habe. Finde den Link dazu leider nicht mehr. Im Beiblatt der Strahlenklinik ist unter den Spätfolgen auch nichts dergleichen vermerkt.
    Jemand eine Meinung dazu?

    Gruß
    Reinhold
    Caveat emptor!

  2. #2
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    Eisenmangel=Müdigkeit

    Hallo Reinhold,

    Seit Monaten leide ich unter einer extremen Müdigkeit. Großes Blutbild: keine besonderen Auffälligkeiten, außer einem starken Eisenmangel.
    Die Abklärung einer besonderen Müdigkeit beginnt in der Internistenpraxis mit der Abklärung eines Eisenmangels. Wie hoch ist das Ferritin?

    Winfried

  3. #3
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    @ Rellok

    Ferritin: 21,4 ng/ml = zu niedirg
    Eisenbindungskapazität: 465 ug/dl = zu hoch
    Hämoglobin 15,7 g/dl = normal

    Habe deswegen sofort den Hausarzt angerufen. Antwort: Müdigkeit hat mit Eisenmangel, zumal mit normalem Hämoglobin, nichts zu tun.

    Gruß

    R.
    Caveat emptor!

  4. #4
    Rudi61 Gast
    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Kennt das sonst jemand, hier unter den Mitstreitern: Seit Monaten leide ich unter einer extremen Müdigkeit. Großes Blutbild: keine besonderen Auffälligkeiten, außer einem starken Eisenmangel.
    Ich meine mich zu erinnern, dass ich etwas über Müdigkeit nach IMRT-Bestrahlung gelesen habe. Finde den Link dazu leider nicht mehr. Im Beiblatt der Strahlenklinik ist unter den Spätfolgen auch nichts dergleichen vermerkt.
    Jemand eine Meinung dazu?
    Hallo Reinhold,

    tippe leider auf Fatigue

    mehr Infos:
    Fatigue – chronische Müdigkeit bei Krebs - Die blauen Ratgeber
    https://www.krebshilfe.de/fileadmin/...r/051_0127.pdf


    Viele Grüße
    Rudi

  5. #5
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    Hallo Reinhold,
    fütter Dr. Google einfach mal mit den zwei Begriffen 'Eisenmangel' und 'Müdigkeit'!
    Übrigens dein Eisenmangel könnte auch mit deinen - an anderer Stelle erwähnten - Schweißausbrüchen zu tun haben (-->Schwitzanfälle können zu einem vermehrten Verlust an Eisen führen).

    Bzgl. Ursache übermäßiges Schwitzen sollte man auch die Schilddrüsenfunktion und den Blutzuckerspiegel checken.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  6. #6
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    Danke Roland!
    Blutzucker normal: 81 mg/dl
    Schilddrüse? Noch ne Untersuchung?! Geht mir alles auf den Keks!

    Gruß
    R.
    Caveat emptor!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    ...Noch ne Untersuchung?! Geht mir alles auf den Keks!
    Diagnostik ist oftmals leider langwierig und ein Puzzle-Spiel!
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  8. #8
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    In deinem Profil lese ich etwas über Polyneuropathie und Lymphödem im Oberschenkel, das wären genug Erklärungen für schwere Beine. Zur Thematik des Schweißausbrüche bin ich derzeit auch ein gebranntes Kind, ich sage immer im eigenen Saft baden, muss nachts den Schlafanzug auswringen und wechseln, dank der Einnahme von Oxycodon, das nehme ich derzeit wegen Schmerzen der Beine bei verengtem Spinalkanal. Vor 22 Jahren 3 Tage nach der großen OP erfolgte komplette Hodenentfernung, welches zu Schweißausbrüchen ohne Ende führte, damals 55 Jahre alt. Jetzt steht eine minimal invasive Dekompressions OP bevor.
    LG Volkmar

  9. #9
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    Seit meiner IMRT im Sommer bin ich auch von einer anhaltenden Müdigkeit und nächtlichem Schwitzen betroffen.
    Ich werde in meinem Blutbild auch die Eisenwerte checken.
    Auch bin ich seitdem anfällig für Infektionen (Bronchitis) und Muskelkrämpfen (trotz Einnahme von Magnesium).
    Eine zweimonatige Bestrahlung ist halt nicht ohne Nebenwirkungen, dass diese so lange dauern, damit habe ich nicht gerechnet.
    Lothar

  10. #10
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    Ich habe die IMRT Bestrahlungen seit 3 Monaten hinter mir. Natürlich sind die auch belastend und können auch noch länger nachwirken.
    Habe während dieser Zeit auch viel geschlafen, weil der Körper es offensichtlich so wollte.
    Was Du beschreibst, extreme Müdigkeit, kann ich eigentlich auch nicht einer Langzeit-NW einer IMRT zuordnen (ev. verminderte Aufnahme des Darms wichtiger Stoffe, habe ich auch noch nichts
    gefunden darüber). Auch Fatigue in Zusammenhang mit Krebs kann man ja eigentlich ausschliessen, den Krebs bist Du ja höchstwahrscheinlich ganz los.

    Müdigkeit kann soviele mögliche Ursachen haben, da würde ich erst mal die Schlafqualität während der Nacht genauer untersuchen wollen und ggf. da ansetzen.
    Hatte diesbezüglich auch mal ein ernstes Problem, aber das gehört jetzt nicht hierhin.

    Tritus

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