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Thema: 9 Monate nach OP Psa steigt

  1. #1
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    9 Monate nach OP Psa steigt

    Moin,

    ich habe heute den PSA Wert 9 Monate nach OP erhalten. 0,03. Das war die 3. Messung nach OP und der Wert ist immer gestiegen. Steht auch in meinem Profil.

    Kann ich die Hoffnung aufgeben das ich ohne Nachbehandlung davon gekommen bin? Mein Urologe ist diese Woche krank, meinte aber alles unter 0,2 wäre im grünen Bereich.

    Danke + Gruß
    Holger

  2. #2
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    Hallo Holger,

    immer er mit der Ruhe.
    Erst ab PSA 0,2 liegt ein biochemisches Rezidiv vor.
    Mit Deinen Pathologiewerten kann Du recht zufrieden sein, insbes. GL 7b, R0 und L0.
    PSA-Werte können schwanken und bei diesem geringen Niveau (0,03) sind Messungenauigkeiten nicht ausgeschlossen.
    Ich würde die nächste Messung in 3 Monaten entspannt abwarten.

    Viele Grüße

    Lothar

  3. #3
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    Moin Lothar,

    mir bleibt ja nichts anderes übrig als die nächste Messung abzuwarten.

    Es war mir aber vorher schon klar als der Wert von <0,01 auf 0,01 gestiegen war das sich da was tut. Wäre die OP erfolgreich verlaufen, dürfte der PSA doch nur fallen und keine Bewegungungen nach oben.

    Dann muß ich wohl damit leben, das ich wohl bald bestrahlt werde obwohl ich so gehofft habe das mit der OP das Thema durch sei.

    vielen Dank nochmal und viele Grüße

    Holger

  4. #4
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    Moin Holger,

    ob Du bald oder überhaupt bestrahlt werden musst, weißt Du nicht.
    In meinem zertifizierten Prostatazentrum sagte man mir, dass sich gar nicht so selten der PSA-Wert zwischen 0,2 und 0,4 einpendelt.
    Siehe auch hier:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...n-auf-lt-0-008

    Bei mir hat die Entwicklung zum Rezdiv 6 Jahre gedauert (siehe mein Profil).
    Und dann geht die Welt auch nicht unter, siehe mein Thread:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...nterst%FCtzung

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Lothar

  5. #5
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    Hallo,

    habe heute meinen neuen PSA Wert erhalten. 0,15

    Verlauf
    06.09.2018 = < 0.01
    07.12.2018 = 0.01
    15.03.2019 = 0,03
    14.06.2019 = 0,07
    13.09.2019 = 0,15

    ca alle 3 Monate verdoppelt. Mein Urologe hat mir gleich eine Überweisung zur Bestrahlung geschrieben, mit der Begründung lieber übertherapiert als zu spät.

    Was ist eure Meinung dazu? Soll ich lieber noch warten bis der PSA zwischen 0,2 und 0,5 liegt, oder nehme ich das jetzt so wie mein Uro sagt.

    Danke + Gruß
    Holger

  6. #6
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    Hallo Holger, mein Mann ist in der fast identischen Situation (s. Profi). Er wartet bis 0,2 ab, um dann alles weitere zu besprechen. Angedacht ist ein PSMA-PET-CT. Der Hausurologe schließt sich fast immer dem vorgeschlagenen Vorgehen von Professor Schostak in Magdeburg an. Dieser hält vom "Blind drauf los bestrahlen" in der Situation meines Mannes nicht. Besser die Bildgebung abwarten.

    Von den "Profis" hier im Forum wirst du bestimmt wertvolle Tipps erhalten.
    Viele Grüße, Sonja

  7. #7
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    Holger,

    bis die Bestrahlung beginnt wirst Du die 0,2 überschritten haben. Warten bringt daher wohl keinen Vorteil. Mit dem Strahlentherapeuten solltest Du besprechen, ob Du auch die Lymphabflusswege bestrahlen sollst oder ob dies später möglich ist, wenn der PSA Wert steigen sollte. Ich würde die Bestrahlung mit 6 Monaten Hormontherapie kombinieren. Kann aber gut sein, dass der Arzt dies für nicht erforderlich hält. Würde aber die Wirkung der Bestrahlung etwas verbessern.

    Georg

  8. #8
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    Hallo Holger,

    Deine PSA-Entwicklung deutet auf ein biochemisches Rezidiv hin.
    Vor der Bestrahlung würde ich jedenfalls ein PSMA-PET/CT machen lassen.
    Wenn man bei der Bildgebung einen örtliches Logenrezidiv oder ein Lymphknotenrezidiv sieht, kann man die Bestrahlung danach ausrichten.
    Aufgrund des frühen und relativ schnellen PSA-Steigerungsverlaufs und dem GC 7b würde ich Dir - wie Georg - eine begleitende Hormonbehandlung empfehlen.

    Viele Grüße

    Lothar

  9. #9
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    Ein PSMA PET zeigt bei einem PSA Wert von 0,2 noch sehr wenig:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...lkar#post94067
    Wenn man dann Lymphknotenmetastasen im Becken sieht, kann man die mitbestrahlen. Sieht man dann Lymphknotenmetastasen außerhalb des Beckens oder Knochenmetastasen wird der Arzt Hormontherapie empfehlen. Ich nicht unbedingt.

    Aber zu warten, bis der PSA Wert so weit gestiegen ist, dass man etwas mit dem PSMA PET etwas sieht, kann nach diesen Studien zu spät sein:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...lkar#post92890
    Es gibt noch eine Studie von der Martini-Klinik, die auch eine Bestrahlung ab 0,1 empfiehlt.

    Von diesen beiden Alternativen die "richtige" zu bestimmen ist nicht möglich. Wenn man bereit ist die Bestrahlung mit Hormotherapie zu kombinieren, kann man eher bis 0,5 warten und dann ein PSMA PET machen. (gem. Miller)

    Georg

  10. #10
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Es gibt noch eine Studie von der Martini-Klinik, die auch eine Bestrahlung ab 0,1 empfiehlt.
    Eben! Die Tendenz der PSA-Entwicklung ist eindeutig, eine PSAVZ kann bei diesen niedrigen Werten allerdings nicht seriös berechnet werden. Du (Holger) hast jetzt noch eine Chance, durch eine Bestrahlung der Prostataloge vielleicht geheilt zu werden.

    Ralf

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