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Thema: 9 Monate nach OP Psa steigt

  1. #11
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen

    Es gibt noch eine Studie von der Martini-Klinik, die auch eine Bestrahlung ab 0,1 empfiehlt.
    Lt. der Information für prostatektomierte Patienten schließt sich die Martini-Klinik wieder den internationalen und deutschen Empfehlungen an für eine Salvage-Bestrahlung ab einem PSA-Wert von 0,2 ng/ml. Bei rasch steigendem PSA könne die Bestrahlung ab 0,1 ng/ml beginnen.

  2. #12
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    Ein PSMA PET/CT wird bei PSA 0,5 häufig den Bestrahlungsplan ändern: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...733#post113733
    Abwarten bis 0,5 kann dasher sinnvoll sein. Es gibt Studien, die einen Vorteil bei Bestrahlung ab 0,2 sehen, jedoch wurde dabei niemals ein PSMA PET/CT zur Optimierung der Bestrahlung gemacht.

  3. #13
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    vielen Dank für Eure Meinungen / Erfahrungen.

    Ich habe am 30.09. ein Gespräch in der Strahlenklinik. Werde mich wohl so schnell wie möglich bestrahlen lassen. Obwohl, wie ich schon mal gelesen habe, liegt die Chance auf Heilung in meiner Situation gerade bei 30%

    viele Grüße
    Holger

  4. #14
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    Was Martin sagt. Laß dich in der Klinik auch zur Pet/Ct beraten. Nach Lektüre der zitierten Studie halte ich es für wahrscheinlicher, mithilfe dieser Technologie die Heilungschancen deutlich zu verbessern, als daß du dir durch eine 3 bis 6 Monate spätere Bestrahlung was vergibst. Und du sagst ja selbst, daß sie konventionell nur bei 30% liegt.

  5. #15
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    Hallo Holger,

    Frage? Gibt es bei Dir keine Empfehlung des Tumorboards?

    Bei mir gab es nach der Prostatektomie die Empfehlung des Tumorboards zu einer adjuvanten Radioatio der Prostataloge. Ich habe diese an der Uni-Klinik Erlangen durchführen lassen. (Bitte mein Profil beachten.)

    Grüße

    Dirk

  6. #16
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    Hallo Holger,

    jetzt muß ich doch noch fragen warum eine kurative Behandlung nur bei 30% liegen soll?

    Dirk

  7. #17
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    Nach ASTRO Konsens 2003 für "high risk" werden mehr als 65% Rezidive in 10 Jahren erwartet. "Tertiär Gleason 5" in 10% des PCa könnte nach heutigem Verständnis statt Grad 3 (Gleason 4+3) Grad 4 oder sogar 5 bedeuten, und das ist jeweils "high risk". Bei einer Diagnose mit 61 könnten 10 Jahre ein zu kurze Sicht sein; nach 15-20 Jahren sind dann die 30% wohl anzunehmen, und damit keine "Heilung" bezogen auf die mittlere Lebenserwartung des deutschen Mannes (außer man ist Raucher, dann reichen 10 Jahre Perspektive).

  8. #18
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    Also Rauchen die prostatakrebsspezifische Mortalität senkt. Ich fang trotzdem nicht damit an 😵 dann schon lieber Krebs 😉

  9. #19
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    Nope, senkt die generelle Sterblichkeit um ca. 10 Jahre.

  10. #20
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    Grüß dich Holger,

    bei mir war es ähnlich. Ich habe mich für die Bestrahlung entschieden, es hat nichts genützt außer Neuer Baustellen. Bedenke bei deinen Überlegungen das rein auf
    Verdacht Bestrahlt wird.
    Eine G68 PSMA Untersucht wäre gut, dann sieht man evtl. wo der Feind sitzt.

    Wünsche dir eine richtige Entscheidung.

    Manfred Seitz
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=107

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