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Thema: Harndrang bei Füllung der Blase zur Strahlentherapie

  1. #1
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    Harndrang bei Füllung der Blase zur Strahlentherapie

    hallo Mitbetroffene,


    Betroffen heißt in meinem Fall: zunehmende quälende Dranginkontinenz unter einer Strahlentherapie (nach jetzt 8 Bestrahlungsterminen) der Prostata. Bei mir liegt ein Bauchdeckenkatheter und ich soll für die noch 4 Wochen andauernde Bestrahlung zum Schutz der Blase mindestens 150 ml Flüssigkeit in derselben vorhalten.
    Ich klemme also 1 Stunde vorher den Katheter ab und trinke.
    Nach relativ kurzer Zeit, unmittelbar vor der Bestrahlung selbst, tritt ein unwiederstehlicher Harndrang ein, sodaß ich wieder etwas Flüssigkeit ablassen muß. (manchmal dann zuviel)
    Ich suche also ein Medikament, daß mir für die nächsten 4 Wochen erlaubt, 150 ml (gerne mehr) Flüssigkeit für jeweils etwa 1/4 Stunde zu halten.
    Kann mir jemand eine Empfehlung geben? (Mictonorm ??)


    Vielen Dank für Antworten

    mit freundlichen Grüßen
    Reinhard

  2. #2
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    Ich würde Spasmex probieren.

    Viele Grüße, Niko.

    Edit: ich habe nochmal nachgesehen. Mictonorm und Spasmex haben eine ähnliche Wirkung.

  3. #3
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    Hallo Reinhard,

    ich sollte und habe eine Stunde vor der Bestrahlung 1 Liter Wasser getrunken.
    Auch ich konnte das Wasser nicht immer halten, sodass ich den „Trinkplan“ etwas nach vorne verschoben habe.
    Ich habe dann jeweils die halbe Menge 1 Stunde und 30 Minuten vor der Bestrahlung getrunken.

    Vgl. meinen ausführlichen Thread:

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...nterst%FCtzung

    Viele Grüße

    Lothar

  4. #4
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    Hallo Niko, hallo Lothar,

    danke für Eure Informationen.
    Ich habe einen Suprapubischen Katheter und wenn kurz vor dem "Auflegen" der Drang unerträglich wird, lasse ich etwas in den Beutel ab.
    Das ist dann aber sehr schwer, nicht zuviel abzulassen.
    Ich werde es mal probieren, 30 Tr. Novalgin 1 Std. vor Bestrahlung zu nehmen; vielleicht ist der Drang dann nicht so schmerzhaft und etwas besser auszuhalten.

    Gruß
    Reinhard

  5. #5
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    Ich habe immer ca. einen halben Liter 1 Std vor der Bestrahlung getrunken. Da ich ja komplett Inkontinent war musste ich mir mit einer Penisklemme helfen. Der Druck war dann bis nach der Bestrahlung auszuhalten aber dann musste es schnell gehen.

  6. #6
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    Hallo Michi1,

    danke für den Tipp!
    Das werde ich zur Sicherheit mal ausprobieren.
    Ich habe heute festgestellt (wurde hier glaube ich auch schon mal thematisiert) daß es leichter ist, vor der Bestrahlung (ab 1,5 - 2 Std.) so viel zu trinken, wie möglich und
    dann bis etwa 1/2 Stunde vor der Bestrahlung abzulassen. In der 1/2 Stunde läuft meine Blase dann mit bis zu 250 ml voll und macht aber nicht mehr Druck als wenn sich gut 100 ml
    konzentrierter Urin in 1 Std gesammelt hat. Liegt es vielleicht daran, daß konzentrierter Urin grundsätzlich mehr Druckreiz verursacht oder läßt sich die Blase vom schnelleren Füllen
    "überrumpeln". Mein Vorteil: Ich kann unmittelbar nach dem Aufrichten das Ventil des Beinbeutels öffnen. (einer der schönsten Momente des Tages ;-))

    Reinhard

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