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Thema: PSA Anstieg und CRP Erhöhung 4 Wochen nach erstem PSAM Liganden Zyklus

  1. #1
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    PSA Anstieg und CRP Erhöhung 4 Wochen nach erstem PSAM Liganden Zyklus

    unser update:

    am 5.3 2019. erster Zyklus von Lu177 PSMA Liganden Therapie - gut vertragen - keine Beschwerden - PSA 12

    seit einer Woche starke Schmerzen im Bereich des rechten Schenkelhalses - Metastase bekannt...

    Kontrolle heute am 10.4.2019:

    CRP 54 und PSA 20

    das ist doch echt blöd....warum hilft die Therapie nicht....oder kann es nach 4 Wochen so ein starkes flare up geben.....

    ...vielleicht hat ja jemand aufbauende Worte....

    Katrin 😢

  2. #2
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    Die Strahlendosis ADDIERT sich in den folgenden Kursen.
    Bei der ersten hat es noch nicht gereicht - das ist aber nicht ungewöhnlich und
    deswegen wird erst nach der zweiten Anwendung überhaupt auf ein Ansprechen geachtet.
    Andererseit zeigen die vermehrten Schmerzen, das Lu177 an der richtigen Stelle angedockt hat.
    Daher aktuell einfach zusätzlich Schmerzmittel und erst nach 2. bis 3. PRLT auf PSA und Bildgebung achten
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  3. #3
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    Zitat Zitat von KatrinRo Beitrag anzeigen
    ....oder kann es nach 4 Wochen so ein starkes flare up geben.....
    Ja, P-RLT kann das auch. Hab dies bei dem einen oder anderen Verlauf in myprostate.eu auch gesehen.
    Denke, dies ist auch ein gutes Zeichen für das Ansprechen auf die Therapie (durch die Zerstörung der PCa Zellen, gelangt so mehr PSA ins Blut).
    Wegen des höheren CRP Wertes braucht man sich auch keine grossen Sorgen zu machen, aber das brauche ich Dir als Ärztin auch nicht weiter zu erklären.

    Tritus

    PS: Also bitte wieder

  4. #4
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    Danke für eure Antworten....leider ist heute am Tag des 2. Zyklus der PSMA Therapie der CRP Wert auf 117 ....heisst das der Tumor ist zwischenzeitlich explodiert???? Bis auf die Schmerzen im Bein und nun auch leichten Schmerz in der bekannten LWK3 Metastase hat er keinen Infektfokus...ich fass es nicht, es ist so furchtbar, dass nichts helfen möchte...

    Katrin

  5. #5
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    Katrin,

    Prostatakrebs wächst langsam und explodiert nicht. Ich habe auch noch nicht gehört, dass der CRP Wert als Maß für den Progress von Prostatakrebs verwendet wurde. Und ich habe wirklich viel gelesen. Ob die Therapie hilft oder nicht bestimmt man mit einem PSMA PET/CT einige Wochen nach dem 2. Zyklus. Dann sieht man ob sich die Tumorherde verkleinert haben oder teilweise ganz verschwunden sind. Ansonsten sollte der PSA Wert zurückgehen, dass sollte man aber auch nicht direkt nach der Therapie messen. Die zerstörten Zellen können PSA ausschütten.

    Georg

  6. #6
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    ja eigentlich weiss ich das ja auch, aber solche Laborwerte machen mich immer total fertig - und wenn man selbst Ärztin ist (wenn auch nicht in diesem Fachgebiet) und auch keinen Kollegen geschweige dann kompetenten behandelten Onkologen um Rat und Begleitung fragen kann, ist es echt schwer....und die Last die auf meinen Schultern liegt ist nicht klein, wenn es um den eigenen Papa geht, der im Endeffekt auf mich baut...ich bin so dankbar in diesem Forum zu sein und bin um alle Worte dankbar !!!!! DANKE

  7. #7
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    Das Ideal ist wohl, jeden fremden Patienten so intensiv zu behandeln, als wäre er ein Freund oder Verwandter, und jeden Freund oder Verwandten so zu betrachten als wäre er ein ein Patient. Die Praxis sieht anders aus. Wenn es um die Gesundheit meiner Kinder geht, fällt es mir sehr schwer, nüchtern und ruhig die Situation zu beurteilen - da bin ich ein schlechter Ratgeber. Aber einem Unbekannten im Forum kann ich ganz nüchtern die Fakten und logischen Folgerungen auflisten.

  8. #8
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    Danke Dir! ...und was sagen die nüchternen Fakten und Folgerungen ? CRP CRP sein lassen und abwarten was in ein paar Wochen das PET CT sagt, denn etwas anderes würde man jetzt sowieso nicht machen, stimmts....morgen läuft ja im Rahmen der PSMA Giganten Therapie ein Kontroll CT, wenn das unverändert ist, was die groben Strukturen angeht, dann heisst es halt abwarten und auf Besserung warten...wir therapieren ja nun auch keine Laborwerte schön, aber ich habe das Gefühl das es ihm leistungsmässig schon eher schlechter geht, zudem hat er 2kg abgenommen, isst schlecht und hat eben sie Schmerzen im Bein...sonst gehts aber ganz gut, muss ich sagen...keine Infektneigung, fährt kleine Fahrradrunden, mäht noch selbst den Rasen, schläft gut ... ich wohne mit ihm zusammen, daher sehe ich eben auch die tägliche Situation...bin daher vielleicht etwas zu feinfühlig, aber so ist es eben in eine "Herde" ...

  9. #9
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    Katrin,

    ein Onkologe kennt sich mit den Details einer PSMA Therapie nicht aus. Es bleibt nur, die behandelnden Ärzte in der nuklearmedizinischen Abteilung zu befragen, sonst kann keiner qualifizierte Antworten geben. Oder eben Patienten, die die Therapie hinter sich haben.

    Am besten holst Du Deinen Vater aus dem Krankenhaus ab und bist beim Abschlussgespräch dabei, um mit den Arzt Deine Fragen zu diskutieren. Ansonsten musst Du eine Fragenliste an Deinen Vater senden, und er soll sich die Antworten des Arztes sofort schriftlich notieren.

    Das Immunsystem ist noch bis zu neun Monate nach der Docetaxel Therapie geschwächt. Vielleicht hat Dein Vater doch irgendeinen Infekt.

    Georg

  10. #10
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Ich habe auch noch nicht gehört, dass der CRP Wert als Maß für den Progress von Prostatakrebs verwendet wurde. Und ich habe wirklich viel gelesen. Georg
    In dieser aktuellen Studie gibt es Hinweise auf den Zusammenhang des CRP-Wertes der Vorbehandlung mit dem OS - Wert!
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30569186

    "The pretreatment CRP value was also associated with OS (HR 1.07, 95% CI 1.009–1.14, p = 0.02), while the other pretreatment values (PSA level, hemoglobin, LDH, ALP) were not."

    Und
    "However, of all the known factors, only CRP level was significantly associated with OS in our cohort."

    Man sollte bei den CRP-Werten (falls vorhanden) der Vorbehandlungen nachschauen.

    Franz

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