Ich bin 48. Seit 7 Jahren mit BPH disagnostiziert. PSA +-3. 32g. War von 5 Jahren zum letzten Mal beim Urologen. Hab während einiger Zeit Pradif-T genommen, dann, vielleicht wegen mehr Sport, besserer Ernährung war das Medikament nicht mehr nötig. Ich könnte mehr oder weniger normal aufs WC. In letzter Zeit hat sich die Situation aber verschlechtert, das noch übrige Pradif-T hat nicht speziell geholfen (abgelaufen?), und so bin ich wieder zum Doktor. Die Prostata scheint leicht gewachsen zu sein (34g). Tasten und Ultraschall war aber nicht besonders auffällig. Doktor: “Scheint so weit i.O. Ich ruf Sie an, falls die PSA-Werte ungewöhnlich sind.”

Dann krieg ich das Telefon. “Ihre Werte sind leicht gestiegen.” Was heißt leicht? PSA 6.67.

Ich weiß, dass es viele Fehldiagnosen gibt, dass Velofahren, Ejakulation 24h vor dem Test usw. den Wert steigern können, aber so viel ich weiß ist man bei 6.67 schon in einem ziemlich auffälligen Bereich.

Meine nächste Messung ist in 4 Wochen. Ich flippe aber langsam etwas aus. Soll ich die Messung vorverlegen? Kann der Wert nur wegen BPH so hoch sein? Was macht ihr, um cool zu bleiben? Ich hab das Gefühl etwas in dem Bereich zu spüren. Ein leichtes Stechen oder so. Wie bei einer kleinen Verdauungsstörung. Nichts Schlimmes, aber es ist immer latent da. Kann das von einer zusätzlichen Entzündung kommen?

In meiner Familie kommt BPH vor (Opa) aber, so viel ich weiß, kein Prostatakrebs, dafür aber Magenkrebs (Oma), Lymphom (Mutter), 2x Darmkrebs (Onkel und Tante). Was ich bei meiner Mutter mitgemacht habe, wünsch ich meiner Frau und va. unseren kleinen Kindern gar nicht. Freilich hab ich selbst auch Angst und der Ausblick auf fehlgeschlagene Operationen stimmt mich auch nicht besonders heiter...