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Thema: PSA von 3.16 auf 6.67 in 5 Jahren

  1. #31
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    Lieber, oder „ nicht doofer“ Karl ,
    nun hast du mich erwischt.

    Wir sind ein wenig vom Thema abgekommen.
    Nicht schlimm, unserem Dejavu geht es relativ gut, nachdem er ein paar Ratschläge bekommen hat.

    Bitte nicht missverstehen:
    Sport soll ja laut verbreiteter Meinung bei Krebs nicht schlecht sein.
    Ich kenne viele Frauen, die es trotzdem nicht geschafft haben, Ihren Krebs auf diese Weise in den Griff zu bekommen. Gerade die Bodybuilderinnen hatten Probleme. - Eine Freundin ist verstorben.

    Ich werde irgendwann einmal 70 Jahre alt.
    Ich kümmere mich heute mehr um meine Tochter, meine Frau, und um das alles, was ich noch nicht geschafft habe, oder das bisherige, das verwaltet werden muß.
    Da habe ich kaum noch Zeit für mich, um Sport zu treiben.

    Ich habe Krebs, lebe wohl nicht mehr lange.
    Genieße mein Leben überall da wo ich gerade bin.

    Mein Leben habe ich nicht verändert.
    Der Schock war damals groß, aber ich habe, außer an meinem Terminkalender, nichts am Leben verändert.
    Ich genieße das Leben.
    Aber nicht, weil es der letzte Tag sein könnte.
    Das hätte auch vor meiner Krebserkrankung (meine Seefahrt) der Fall sein können.

    Nööö, keine Angst,
    ich laufe nicht über die Straße, und lass mich vom Auto überfahren.

    Gruss
    hartmut

  2. #32
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    Lieber Hartmut, ich meine von dir einen Kommentar gelesen zu haben, Gleason 7b sei nicht mehr heilbar. Dem will ich nicht widersprechen, zumal mein Befund 90% G4 war. Ausgehend von dieser Erkenntnis muss ich erstmal so alt werden, wie du jetzt bist.

    Wenn du ein bisschen googelst nach "Tag könnte der Letzte sein" kriegst du sicher ein paar Anregungen. Nachfolgend nicht ganz meine Meinung, aber auch so kann man's verstehen:

    https://www.stevenaitchison.co.uk/li...-as-your-last/

    I say, forget about thinking that you may die tomorrow.

    Accept the present. Embrace everything that is going on around you.

    Recognize that you have problems, but realize that they aren’t going to last forever and that a better future awaits.

  3. #33
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    Lieber Karl,

    der Alden denkt doch so wie ich.
    Nur, dass ich den Menschen nicht jeden Tag etwas Gutes sage.
    Ich betreue ehrenamtlich übers Gericht Jugendliche. Da fliegen schon mal die Fetzen.

    Als ich 2005 die Diagnose, Tumor im Bauchraum bekam, war mein Leben zu Ende.
    3 lange Monate hatte es gedauert, bis festgestellt wurde, dass es sich um eine gutartige Gewebewucherung handelte.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Retroperitonealfibrose)

    Ich musste 2 Jahre hoch dosiert Cortison schlucken.
    Mir ging es nicht gut.
    Ich habe in dieser Zeit nicht gelebt, als wäre es mein letzter Tag.
    Theoretisch könnte ja jeder Tag mein letzter sein, deshalb hatte ich geschrieben „so ein Blödsinn“.
    Ich fahre 2 sehr schnelle Autos, die mein Leben sehr schnell beenden könnten.

    Das Dejavu wird es uns nicht für Übel nehmen, dass wir sein Anliegen entfremdet haben.
    Ich meine, er muss sich nicht zu sehr viele Sorgen machen.
    Vielleicht nennt er ja mal einen Namen, mit dem wir ihn ansprechen können.

    Gruss
    hartmut

    Nachtrag: Der mit seinem Lieblingshemd, unten, bin ich.
    https://www.uksh.de/170510_pi_1000ste_davinciop.html

    Wie du erkannt hast, viel jünger als du!

  4. #34
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    Hallo Hartmut,

    ich fahre zwei langsame Autos, auch die können mein Leben sehr schnell beenden!

    Dirk

  5. #35
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    Auf dem Weg zum MRI. Jeder Tag der letzte? Hm, weiß nicht, ob das die richtige Metapher ist. Ich habe beschlossen, jeden Tag dankbar zu empfangen und das beste draus zu machen, statt zu klagen, es könnte bald oder irgendwann mal vorbei sein. Gelingt mir aber nicht immer. Manchmal game ich, um mich vom Warten bis zum nächsten Testergebnis abzulenken.

  6. #36
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    Ich habe beschlossen, jeden Tag dankbar zu empfangen und das beste draus zu machen, statt zu klagen
    Ja Dejavu, so sehe ich es auch. Gewürzt mit etwas Humor.

    Nach meiner ersten Diagnose, Krebs im Bauchraum, hatte ich auch viel am PC gespielt.
    Überwiegend Anno 1602 und Command & Conquer, bis zum Sonnenaufgang.
    Das hatte mir damals sehr geholfen.

    Lieber Dirk, da habe ich ja mal wieder ins Fettnäpfchen getreten und übertrieben.
    Natürlich besitze ich die Autos nicht, oder sie sind noch nicht bezahlt.
    Manchmal neige ich zur Übertreibung.
    Aber mein erstes Fahrzeug war 1970 ein Opel Kadett mit Chromfelgen, kein Isetta.

    Gruss
    hartmut

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