Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 14 von 14

Thema: Strahlenproktitis, Z.n Prostatalogenbestrahlung, Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)

  1. #11
    Registriert seit
    19.05.2011
    Ort
    67065 Ludwigshafen
    Beiträge
    2
    Hallo Lothar,
    zur Info.bez. Gastro :Ich wurde seit Anfang der peranalen Blutungen im UKMannheim 6 X APC koaguliert +2 X mit 6%iger Formalinlösung
    1 X Versuch das Ulcus im Enddarmbereich mit Schlinge zu behandeln.
    Das deprimierende Ergebnis :Weiter peranale Blutungen!!!
    Zur Zeit versuche ich Budenofalk (Wirkst.: BUDESONID)3X 3mg 3-0-0.
    Auswertung Haemoccult-test am 13.05. vom HA ---in ca.30% der Stuhlproben(Proben engmaschig seit 01.05.-13.05.)
    Werde noch einen Versuch mit Budesonit als Zäpfchen 3mg Wirkstoff machen.
    Ich erwarte eigentlich keine Korrektur,aber die Hoffnung usw._____
    Morgen am 15.05.habe ich bei meinem Lugenarzt eine Termin,ich werde erfragen ob für mich(24 h Sauerstoffpflichtig)eine HBO Behandlung möglich ist?
    Meine Onkologin ist mit dem Thema Strahlenproktitis überfordert,sie begnügt sich damit den HB zwischen 10-11 mg /l zu halten.
    Viele Grüße aus Ludwigshafen
    Benedigt

    PS : Um den Mi.sinnvoll zu gestalten bekomme am Vormittag eine Blutkonserve ,und der Tag ist gerettet!!!
    in Frage kommt.

  2. #12
    Registriert seit
    28.01.2017
    Beiträge
    35
    Hallo

    hier für Interessenten eine Info zu Risiken und Nebenwirkungen der HBO
    https://hbo-aachen.de/hbo-therapie/nebenwirkungen/

    Aus eigener Erfahrung:
    Das Atemsystem plus Kreislauf sollte belastbar sein (wenn man ein bisschen Sport macht, ist das eigentlich gegeben)
    Problem: Schon ein leichter Infekt ("Husten") - erst recht mit daraus resultierender Ohrentzündung, Stirnhöhlenentzündung usw. usw. ist eine absolute Gegenanzeige.
    Wenn dann alles wieder o.k. ist - plus Sicherheitszeit - (Abklärung vorab beim Facharzt, z.B. HNO), kann man die ausstehenden Behandlungen lt. Behandlungsplan problemlos weiterführen.
    Das endgültige o.k. liegt natürlich beim Mediziner des Druckkammerbetreibers.
    Mit freundlichem Gruss
    Ulli

  3. #13
    Registriert seit
    28.01.2017
    Beiträge
    35
    Hallo,
    Ergänzung inbezug auf Proktitis vs. HBO

    - Inbezug auf strahleninduzierte Proktitis und Behandlungsmöglichkeit durch HBO möchte ich auf diese Arbeit aufmerksam machen

    „Behandlung radiogener Spätfolgen durch HBO ( Hyperbare Oxygenierung ). Eine Beobachtungsstudie bei 80 Patienten“
    https://docserv.uni-duesseldorf.de/s...e-2659/659.pdf

    - Zur eigenen Einordnung als PK- Patient (vor der Entscheidung für Bestrahlung oder eben danach) ist es interessant, in der Arbeit „Spätfolgen nach Radiologischer Behandlung“ nachzulesen. U.a. ist auch eine Übersicht über das im Fachbereich gebräuchliche „Staging“ nachzulesen)

    „Aktuarische intestinale und urologische Grad II/III-Spättoxizität nach definitiver, konformaler Bestrahlung von Patienten mit Prostatakarzinom“
    https://mediatum.ub.tum.de/doc/673885/673885.pdf

    Mit freundlichem Gruß
    Uli

  4. #14
    Registriert seit
    28.01.2017
    Beiträge
    35
    Hallo an alle Interessierten
    hier eine aktuelle Info einen Monat nach abgeschlossenen HBO- Behandlung d.h. 40 Sitzungen per HBO-Druckkammer- (zunächst erstmal als "Selbstzahler").
    Das Befinden ist gut- auffällige Schmerzen im Bauchbereich sind verschwunden(!).
    Blut am Stuhl aktuell äußerst selten(bzw. optisch nicht auffällig).
    Nach Information der behandelnden HBO- Ärzte ist eine Kontrolle d.h. Nachsorge in einer Proktologischen Praxis erst nach mehr als 6 Wochen nach Abschluß der HBO sinnvoll.
    Summa summarum subjektiv: Bin derzeit sehr zufrieden...
    Unabhängig davon bleibt die weitere PCA-Routinekontrolle beim Urologen bestehen (Staging war pTb3, Gleason 9).
    Mit freundlichem Gruß
    Uli

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •