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Thema: Strahlenproktitis, Z.n Prostatalogenbestrahlung, Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)

  1. #11
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    Hallo Lothar,
    zur Info.bez. Gastro :Ich wurde seit Anfang der peranalen Blutungen im UKMannheim 6 X APC koaguliert +2 X mit 6%iger Formalinlösung
    1 X Versuch das Ulcus im Enddarmbereich mit Schlinge zu behandeln.
    Das deprimierende Ergebnis :Weiter peranale Blutungen!!!
    Zur Zeit versuche ich Budenofalk (Wirkst.: BUDESONID)3X 3mg 3-0-0.
    Auswertung Haemoccult-test am 13.05. vom HA ---in ca.30% der Stuhlproben(Proben engmaschig seit 01.05.-13.05.)
    Werde noch einen Versuch mit Budesonit als Zäpfchen 3mg Wirkstoff machen.
    Ich erwarte eigentlich keine Korrektur,aber die Hoffnung usw._____
    Morgen am 15.05.habe ich bei meinem Lugenarzt eine Termin,ich werde erfragen ob für mich(24 h Sauerstoffpflichtig)eine HBO Behandlung möglich ist?
    Meine Onkologin ist mit dem Thema Strahlenproktitis überfordert,sie begnügt sich damit den HB zwischen 10-11 mg /l zu halten.
    Viele Grüße aus Ludwigshafen
    Benedigt

    PS : Um den Mi.sinnvoll zu gestalten bekomme am Vormittag eine Blutkonserve ,und der Tag ist gerettet!!!
    in Frage kommt.

  2. #12
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    Hallo

    hier für Interessenten eine Info zu Risiken und Nebenwirkungen der HBO
    https://hbo-aachen.de/hbo-therapie/nebenwirkungen/

    Aus eigener Erfahrung:
    Das Atemsystem plus Kreislauf sollte belastbar sein (wenn man ein bisschen Sport macht, ist das eigentlich gegeben)
    Problem: Schon ein leichter Infekt ("Husten") - erst recht mit daraus resultierender Ohrentzündung, Stirnhöhlenentzündung usw. usw. ist eine absolute Gegenanzeige.
    Wenn dann alles wieder o.k. ist - plus Sicherheitszeit - (Abklärung vorab beim Facharzt, z.B. HNO), kann man die ausstehenden Behandlungen lt. Behandlungsplan problemlos weiterführen.
    Das endgültige o.k. liegt natürlich beim Mediziner des Druckkammerbetreibers.
    Mit freundlichem Gruss
    Ulli

  3. #13
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    Hallo,
    Ergänzung inbezug auf Proktitis vs. HBO

    - Inbezug auf strahleninduzierte Proktitis und Behandlungsmöglichkeit durch HBO möchte ich auf diese Arbeit aufmerksam machen

    „Behandlung radiogener Spätfolgen durch HBO ( Hyperbare Oxygenierung ). Eine Beobachtungsstudie bei 80 Patienten“
    https://docserv.uni-duesseldorf.de/s...e-2659/659.pdf

    - Zur eigenen Einordnung als PK- Patient (vor der Entscheidung für Bestrahlung oder eben danach) ist es interessant, in der Arbeit „Spätfolgen nach Radiologischer Behandlung“ nachzulesen. U.a. ist auch eine Übersicht über das im Fachbereich gebräuchliche „Staging“ nachzulesen)

    „Aktuarische intestinale und urologische Grad II/III-Spättoxizität nach definitiver, konformaler Bestrahlung von Patienten mit Prostatakarzinom“
    https://mediatum.ub.tum.de/doc/673885/673885.pdf

    Mit freundlichem Gruß
    Uli

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