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Thema: Steigender PSA

  1. #21
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    Manfred, ich habe mir dein Profil auf myprostate angesehen und bin beeindruckt, wie effektiv die Bestrahlung der Lymphmetastasen als Zweit-Therapie war. In der Broschüre von Prof Schostak ist diese Behandlung eines systemischen Rezidivs nicht erwähnt, obwohl es bei dir 4 Jahre gedauert hat, bis der PSA wieder auf Werte um 4 ng/ml angestiegen ist. Länger wirkt eine Hormontherapie, die du jetzt immer noch machen kannst, meist auch nicht. Wäre sehr interessant zu wissen, ob das sogar noch als Dritt-Therapie wiederholt werden kann.

    Was genau ist jetzt eigentlich der Grund, dass die Richtlinien eine Bestrahlung bei 6 Metastasen ablehnen? Wenn ich den Befund richtig verstanden habe, sind 3 Metastasen lokalisiert und es gibt möglicherweise 3 weitere Metastasen im Bereich des Mediastinums und Lungenstiels? Oder sind Bestrahlungen im Mediastinum wegen der Nähe zum Herzen zu gefährlich?

  2. #22
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    Ich warte ja immer noch auf einen positiven Bescheid zwecks Besprechung von der Uni Regensburg. Mit Prof. Nuacevic von Cyberknife München treffe ich mich am 16.05.19.

    War kein Problem einen Termin zu bekommen. Ich bin AOK versichert.

    Da ich auch zu Prof. Schostak einen guten Draht habe werde ich evtl. auch nach Magdeburg fahren um die Angelegenheit zu besprechen. Herr Schostak hat mir schon sehr
    geholfen, vor allem die Angst vorm PSA-Wert genommen. Jetzt sind jedoch Fakten vorhanden und es muß was unternommen werden.

    Grüße
    Manfred Seitz

  3. #23
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    Manfred, nicht das Du enttäuscht bist, mit dem jetzigen Befund des PSMA PET/CTs wirst Du bei Deinen Terminen nur die Empfehlung bekommen: beginnen Sie mit Hormontherapie. Daher hoffte ich, der Befund könnte noch in Regensburg "korrigiert" werden in dem die kontrollbedürftigen Punkte erstmal abgeklärt werden. Ansonsten kannst Du folgendes erwarten:

    Deine Urologin wird sagen: am besten beginnen wir sofort.
    Prof. Schostak wird sagen: wenn der PSA Wert über 10 steigt, was ja wohl in Kürze erfolgen wird, beginnen Sie mit Hormontherapie.
    Prof. Gschwend wird sagen: wir können es erstmal noch mit Bicalutamid versuchen. Oder er empfiehlt eine Lymphadenektomie.
    Prof. Muacevic wird sagen: beginnen Sie mit Hormontherapie. Sprechen Sie alles weitere mit Ihrem Urologen ab.

    Georg

  4. #24
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    Danke dir Georg,

    du hast mich schon mal auf alle Eventuellen Möglichkeiten vorbereitet. Was sagst du dazu, als Einstieg es erst mal mit 150mg Bicalatumid zu versuchen. Das hat ja mein
    Käpt`n Hartmut auch vorgeschlagen.............Schau mer a mal was die Ärzte dazu sagen.

    Gruß
    Manfred

  5. #25
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    Nach Durchsicht bei myprostate: https://de.myprostate.eu/?req=user&id=107&page=psa könnte ich mir vorstellen, dass 50 mg täglich ausreichen sollten. Auch ich habe vor meiner Bestrahlung vor 12 Jahren lediglich 50 mg mit Erfolg eingesetzt.
    nicht nachlassen

  6. #26
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    Ich würde vier Wochen 150 mg nehmen und dann die Dosis auf 50 mg reduzieren. Dabei wird man den PSA Wert überwachen und sehen ob man damit "zufrieden" ist. Leitliniengerecht sind nur 150 mg Bicalutamid.

    Grundsätzlich würde ich ergänzend den befallenen Lymphknoten "zu Leibe rücken". Die Möglichkeiten haben wir aber bereits diskutiert.

  7. #27
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    Kurzform

    Guten Morgen lieber Manfred,

    1 Monat 150 mg Bica,
    danach PSA messen,
    dementsprechend auf 50 mg Bica reduzieren.
    Sollte 6 bis 12 Monate wirken.
    Danach PSA wieder steigen lassen, und weitere Therapien angehen.
    Mit Chance ist der Nebenbefund verschwunden, und kannst evtl. die L-knoten bestrahlen lassen.

    Gruss
    hartmut

    (ich sehe gerade, georg war schneller )

  8. #28
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    Zitat Zitat von Manfred Seitz Beitrag anzeigen
    Danke dir Georg,

    du hast mich schon mal auf alle Eventuellen Möglichkeiten vorbereitet. Was sagst du dazu, als Einstieg es erst mal mit 150mg Bicalatumid zu versuchen. Das hat ja mein
    Käpt`n Hartmut auch vorgeschlagen.............Schau mer a mal was die Ärzte dazu sagen.

    Gruß
    Manfred
    Es lohnt sich, den folgenden Link anzuklicken:

    https://www.viomedo.de/prostatakrebs...takrebs#102861

    Da wird erschöpfend zum Thema Hormonblockade berichtet.
    nicht nachlassen

  9. #29
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    Wie schon mitgeteilt hat sich meine Urologin mit dem Befund der Uni Regensburg an eine Tumorkonferenz gewand. (Prof. Nuacevic hat mir den Bericht und die Bilder der Uni genau erklärt. Er könnte es mit seinen Gewissen nicht vereinbaren mich mit Cyberknife zu bestrahlen. Er hat mir auch Prof. Bauer empfohlen und zu gleich einen Termin vereinbart, natürlich ging das nur auf Rechnung).

    Meine Urologin erklärte mir das weitere Vorgehen: Erstmal 50mg Bicalutamid für ca 10 Tage einnehmen (zur Vorbereitung???)
    Dann will sie mir die 3Monatsspritze Leuprone/Leuprorelin geben !!!

    Da sie meine Fragen mir nicht genau erklären konnte, fahre ich am Freitag nach München zu Prof. Bauer um etwas mehr Licht in das Dunkel zu bringen

  10. #30
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    Moin,Moin,

    Wie schon mitgeteilt hat sich meine Urologin mit dem Befund der Uni Regensburg an eine Tumorkonferenz gewand. (Prof. Nuacevic hat mir den Bericht und die Bilder der Uni genau erklärt. Er könnte es mit seinen Gewissen nicht vereinbaren mich mit Cyberknife zu bestrahlen. Er hat mir auch Prof. Bauer empfohlen und zu gleich einen Termin vereinbart, natürlich ging das nur auf Rechnung).
    Manfred,
    die genaue Erklärung von Prof. Nuacevic,wie ist die denn ausgefallen ?
    was haben die Bilder denn hergegeben ?
    den Termin bei Prof. Bauer den müsstest Du dann selbst zahlen oder?

    habe bei mir halt auch das Problem mit der unklaren Befundung leider.
    mit der Hormontheraphie bin ich ja auch schon lange unterwegs.

    gute Wünsche

    Gruß

    Adam

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