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Thema: Starker PSA Anstieg nach früher kombinierter ADT / Chemo

  1. #41
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    Hallo Lothar,

    oh, PSA runtergegangen, sieh an.

    Ist eine genaue molekulargenetische Untersuchung geplant? Speziell BRCA2 spricht z.B. überdurchschnittlich gut auf platinbasierte Chemo an. Ich finde in deinem Fall eine genetische Untersuchung sinnvoll für weitere Therapieentscheidungen.

    Alles Liebe
    Nat

  2. #42
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    Liebe Nat,
    danke für den Hinweis. Die Ärztin der Martiniklinik hat so etwas vor. Mir sind auch 7 Röhrchen Blut abgenommen worden, da stehen wahrscheinlich auch noch mehr Tests als die o.g. 4 Tumormarker dahinter.

    Da sich der Krebs nach der Chemo so explosiv vermehrt und gestreut hat, war ihre erste Befürchtung, dass die Zellen schon so entartet sind, dass auch das Xtandi nicht mehr wirken könnte. Das hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet, aber ich soll alles sehr engmaschig kontrollieren lassen.

    Nächste Woche bin ich in Berlin in der Charite wegen einer eventuellen Lu177 Therapie, wie es mir hier im Forum ja von Georg, Franz und unserem Urologen vorgeschlagen worden ist. Ich bin dort in der Klinik für Nuklearmedizin, vielleicht schlagen die ja auch noch andere "Gemeinheiten" gegen die Lebermetastasen, wie z.B. SIRT vor (und danach Lu177, um den Rest zu erledigen).

    Übernächste Woche habe ich dann ein ausführliches Gespräch in der Martiniklinik und dann treffe ich meine Entscheidung.

    Die platinbasierte Chemo ist mir dabei sehr unsympatisch, da ich inzwischen durch meine Therapien doch etwas Kraft verloren habe.

    Ich habe den Mut noch nicht verloren, werde weiter kämpfen und auch noch Einiges mit mir anstellen lassen, bin allerdings inzwischen auch zu der Erkenntnis gekommen, dass eine gewisse Lebensqualität erhalten bleiben muss.

    Liebe Grüße
    Lothar

  3. #43
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    Lieber Lothar,
    die Lu-Therapie wäre auch unsere erste Wahl in deiner Situation gewesen. Von einer Chemo mit Platin kann ich nur abraten. Die haut einen um. Von Lebensqualität kann da keine Rede mehr sein.
    Ich drück dir die Daumen, dass die Charite die Therapie macht. XTANDI verstärkt zusätzlich die Wirkung.
    Viel Glück!
    Lg Anita

  4. #44
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    Hallo Lothar,

    entschuldige bitte, dass ich dir bisher nicht geantwortet habe, aufgrund der neuen Situation.

    Du hast ca. 10 Knochenmetastasen ohne Kortikalisbefall. Diese T.Z. Anhäufungen sind also z.Z. noch nicht akut. Die Lymphknoten auch nicht. Der Doc hat recht, die Leber.
    Kläre es weiter ab durch eine MRT. Dann weißt du, welcher Quadrant/Sektion betroffen ist und kannst bei Kenntnis der Lokalisation DORT lokal rangehen. Z.B. mit der Radiofrequenzablation. Nicht mit der Radio Chemo Embolisation.

    Lies bitte mein letzter Beitrag in DNA............Forschungspools..... Hier sind die unterschiedlichen Mutationen genau beschrieben, wenn das passt, versuche in die Triton III zu kommen. Bei Chemo und Lu 177 bist du draußen.

    Versuche Zeit zu gewinnen und das Risiko einer weiteren Mutation in der Leber durch Hitze auszuschalten.
    Du kannst mich privat über email gerne kontaktieren.

    Sorry, für meine Abstinenz hier, ich habe meine Gründe dafür.
    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass jede Intervention im METASTASIERTEN Zustand weitere Mutationen erzeugen, sodass die JETZIGEN neuen Therapieansätze dort nicht greifen können.
    Daraus resultiert, dass die therapieinduzierten Mutationen vermieden werden sollten. Besonders dann, wenn man Aussicht auf eine Immuntherapie erhalten könnte.

    Du siehst, dass die Liste über die neuen Erkenntnisse der Mutationen ......DNA..........Forschungspools ..... immer länger wird.

    Hans-J.

  5. #45
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass jede Intervention im METASTASIERTEN Zustand weitere Mutationen erzeugen, sodass die JETZIGEN neuen Therapieansätze dort nicht greifen können.
    Hallo Hans-J.,
    womit lässt sich deine Aussage untermauern ? Gibt es dazu aussagekräftige Studien aus dem klinischen Bereich ?

    Franz

  6. #46
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    Hallo Franz,

    ganz einfach, durch die Forschungsstätten, die an der Entwicklung von Medikamenten arbeiten, die an der Achillesverse der Entartung durch Mutation arbeiten.
    Das längerwerden der Liste habe ich ja eingestellt, durch die DNA Sequenzierung wurde festgestellt, dass sequenzierte M. vor Behandlung mit X diese Entartung aufwies und nach Behandlung noch einige neue hinzu kamen.

    In den Forschungspools ist das Fakt, bei der Pharma weiß man offenbar noch nicht so genau, ob diese Erkenntnis vermarktbar oder schädigend ist.
    Da Chemo ein Ausschlusskriterium bei der Immuntherapie ist, wird sich wohl die Begeisterung bei der Pharma in Grenzen halten.

    Die Molekulargenetik und Onkologie ist gefragt. Letztlich sind sie am Zahn der Zeit.

    Z.B. So wurde aus Olaparib, Talazoparib, Rucaparib, usw. usw. mit schon erheblich längeren therapiefreien Zeiten für die Betroffenen.
    Alles ist in Bewegung, Neue Erkenntnisse sind fließend, Stillstand ist tödlich.

    Recherchiere einmal, lohnt sich. Triton. Aus dem Nähkästchen darf ich nicht plaudern.

    Hans-J.

  7. #47
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Da Chemo ein Ausschlusskriterium bei der Immuntherapie ist...
    Ja leider. Lothar hatte schon eine Chemo mit Docetaxel.
    Eine Studienteilnahme (falls BRCA oder ATM Mutationen vorhanden) hätte aber auch noch den Nachteil, dass man randomisiert wird und dann mit 50% Wahrscheinlichkeit doch mit den jetzigen Therapieansätzen behandelt würde.

    Tritus

  8. #48
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    Tritus59,

    ja, alles richtig, tritus.

    es gibt noch an wenigen Studienplätzen die Möglichkeit, in den Arm "Chemo" platin vorbehandelt zu kommen. Es müßte Triton II sein. Vielleicht lohnt sich für Lothar da nachzuhaken.

    Da ich am Dienstag in Köln bin, werde ich dort nachfragen, ob der Arm noch offen ist, oder ich lass nachschauen, an welchem Studienort der Arm noch offen wäre.

    https://www.onvista.de/news/clovis-o...2018-139474677

    Hans-J.

  9. #49
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    Hans-J, Tritus und alle Anderen,
    Vielen Dank für Eure Diskussion und Eure Hilfe. Auch wenn ich mich mal nicht einschalte, so verfolge ich diese Diskussionen mit grossem Interesse.
    Lothar

  10. #50
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    Bei Olaparib wurde die Phase III Studie erfolgreich abgeschlossen und dieses Mittel wird wohl bald in den USA für Prostatakrebs zugelassen. Dann kann man das auch vor der europäischen Zulassung mit einigem Aufwand in Deutschland bekommen.
    https://www.astrazeneca.com/media-ce...-07082019.html

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