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Thema: Hemmschwelle vor der Prostatektomie

  1. #51
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    Besser zu den 57% die erst nach 10 Jahren oder nie ein Rezidiv erleiden...

  2. #52
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    Solches Prozedere in einer öffentlichen Klinik habe ich bei meiner ersten Biopsie auch erlebt. Ein Unterschied wurde nur beim Arztgespräch gemacht: da wurde ich vorgezogen, alle anderen mußten warten. Sowohl dort als auch bei meinen Darmspiegelungen wurde ich immer als erster morgens behandelt. Das war es dann auch.
    Der Grund ist: Klinikaufenthalte werden für alle Patienten nach den gleichen Fallpauschalen abgerechnet. Die Klinik bekommt nur mehr Geld für einen PKVler, wenn er Einbettzimmer oder andere Wahlleistungen bucht (was auch jeder andere machen kann). Diese Mehreinnahmen bedeuten aber auch höhere Kosten.
    Der Arzt oder Chefarzt allerdings rechnet seine ärztliche Leistung in der Klinik gemäß GOÄ ab, und das gibt meistens mehr Geld als für einen GKV-Versicherten, entsprechend mehr Service.

  3. #53
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    Zitat Zitat von Werner01 Beitrag anzeigen
    Nein. Die Richtlinie war nur noch bis 18:00 am Vortag zu essen und bis 0:00 etwas zu trinken.
    Keine Entleerung oder Einlauf vor der OP.
    Das macht es vorher für den Patienten angenehm, hinterher allerdings...
    Leitlinie und Zertifizierung beschäftigen sich mit solchen Kleinigkeiten nicht, das liegt im Ermessen der "guten ärzlichen Praxis".

  4. #54
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    Zitat Zitat von MartinWK
    Besser zu den 57% die erst nach 10 Jahren oder nie ein Rezidiv erleiden...
    Hab Dank Martin für die Korrektur. So rasch kommt man aufs falsche Gleis, wenn man nicht richtig hinguckt bzw. richtig denkt.




    nicht nachlassen

  5. #55
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    Zitat Zitat von MartinWK
    Wenn du Pech hast (bei 25% der Patienten), hast du innerhalb der nächsten 5 Jahre ein Rezidiv.
    So langsam komme ich ans Grübeln ob Deiner Einlassungen?? Sind es dann nicht 75 %??
    nicht nachlassen

  6. #56
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    Lieber Martin,

    der Richtigkeit halber: es wären dann also 75 %, die nach 5 Jahren kein Rezidiv haben!

    Herzliche Grüße

    Harald
    nicht nachlassen

  7. #57
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    Liebe Mitbetroffene,

    nach längerer Zeit möchte ich mich nochmals hier melden und meine Erfahrungen weitergeben.

    Nach meiner Prostata-OP am 12. Juni war ich zur REHA vom 26.6 bis 17.7 in der Kraichgau-Klinik
    in Bad Rappenau.
    Bei der Auswahl stand zunächst die Nähe (60 bis 70 km) im Vordergrund.
    Grundsätzlich kann ich die REHA ebenfalls empfehlen. Neben den Angaben im folgenden tragen
    die Gespräche mit anderen Betroffenen zur "Psycho-Hygiene" bei.
    Wie die meisten Prostataoperierte ist, wenn keine Metastasen vorliegen, das Hauptproblem die
    Inkontinenz. Das ist bei mir ebenfalls der Fall. Ich kann nur empfehlen sich nicht zu hohe Ziele
    diesbezüglich zu setzen. Am Anfang macht man einen sogenannten PAD-Test, mit diesem Test
    soll festgestellt werden wieviel Urin, sagen wir mal, daneben geht. Bei mir waren es 14,2 %.
    Nach 2 Wochen habe ich den Test wiederholt da waren es noch 7,7 % gewesen, deshalb sollte
    man nicht mit der Erwartung und dem Ziel in die REHA gehen anschließend "Clean" zu sein,
    das ist die Ausnahme. Nach Aussage der Klinik kommen die meisten mit einem Wert von
    10 bis 20 Prozent. Nach einem halben Jahr nach der OP sollen 50 Prozent wieder kontinent
    sein.

    Hier noch ein paar Angaben zu der Klinik:
    positiv: ich war sowohl mit den Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften sehr zufrieden. Ich wurde
    freundlich behandelt, die Übungen der Therapeuten haben mich weiter gebracht, es ist
    hier allerdings auch Selbstdisziplin erforderlich. Ich bin noch nie so gründlich von
    einem Arzt untersucht worden wie hier.
    Vor der Rezeption befindet sich der Kurpark hier kann man je nach befinden kleine
    Spaziergänge oder auch größere machen. Der Kurpark wir sehr gut gepflegt.
    negativ: Ist sicherlich keine Phänomen dieser Klinik sondern betrifft auch viele andere
    Krankenhäuser. Keine Klimaanlage im Zimmer und im Speisesaal soll sie schon
    länger ausgefallen sein. 26.6 und 30.6 gab es Rekordtemperaturen. Bitte
    dann nach einem Ventilator nachfragen. Im Sommer möglichst ein Zimmer im
    Nordflugel belegen (ich war im Südflügel).
    Das Essen war für meinen Geschmack mittelprächtig gewesen aber irgendwann sind ja
    die 3 Wochen auch rum und Cafes in der Nähe gibt es genug.

  8. #58
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    Am 12. Juni wurde ich am Prostatakrebs operiert. 2 Wochen danach kam ich in die REHA.
    Seit 26. Juli in der beruflichen Wiedereingliederungsphase, Ab 20. August arbeite ich
    wieder normal.
    Heute habe ich einen neuen Meilenstein erreicht - ich brauche keine Einlagen mehr.
    Also 9 Wochen nach der Operation - ich bin damit sehr zufrieden, denn nach Aus-
    sage der REHA sind 50 Prozent nach 6 Monaten wieder kontinent.

  9. #59
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    Zitat Zitat von Werner01 Beitrag anzeigen
    Heute habe ich einen neuen Meilenstein erreicht - ich brauche keine Einlagen mehr.
    Glückwunsch.

  10. #60
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    Gratuliere auch dazu. "Neidisch bin". Hab gerade im Internet wieder 120 Stck bestellt. Ganz ohne gehts bei mir nicht einmal mit künstlichen Schließmuskel.

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