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Thema: Plötzliche PCA Diagnose - wie geht es weiter - wer / was kann helfen?

  1. #31
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    Hallo Thomas,

    trotz der Metastasen würde ich die Prostataloge bestrahlen lassen. Dies empfiehlt seit neuestem die amerikanische Leitlinie und dies wird wohl auch in der nächsten Version der deutschen Leitlinie so stehen. Du musst nicht warten, bis die nächste Leitlinie erscheint, der Krebs muss jetzt optimal therapiert werden.
    Der PSA Wert wird bei Deiner jetzigen Therapie wohl noch weiter sinken.

    Dein Urologe hält nichts von genetischen Untersuchungen, da dies in der deutschen Leitlinie nicht vorgesehen ist und er wohl auch kein Labor kennt, wo man dies machen lassen kann. Und ein PARP-Inhibitor wäre derzeit wohl off-label anzuwenden. Also nichts für einen niedergelassenen Urologen.

    Ich würde mir an Deiner Stelle einen Termin bei Dr. Bögemann an der Uniklinik Münster geben lassen um dort eine Zweitmeinung zu Deinem jetzigen Therapiekonzept einzuholen. Ich glaube auch, Dr. Bögemann wäre bereit eine solche Gen-Untersuchung machen zu lassen.

    Georg

  2. #32
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    Hallo Thomas,
    Der Testosteronwert liegt bei 0,27 ng/ml.
    und damit über Kastrationsniveau. Im Juni war dein Testo noch unter der Nachweisgrenze. Trotz fortgeführter ADT mit Pamorelin und Zytiga ist der gestiegen. Das kann ich mir nicht erklären. Da müssten ja beide Testosteronhemmer nicht mehr richtig wirken. Sehr merkwürdig.
    Tut mir leid, dass ich dir da jetzt keinen besseren Kommentar geben kann. Eventuell weiß ja eine von unseren Koryphäen mehr. Was sagt denn dein Urologe dazu?

    Arnold

  3. #33
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    Hallo Arnold,

    Danke für den Hinweis. Ich habe mal im Kalender nachgeschaut.

    die 1. Pamorelin_Spritz erhielt ich in der 17. KW. Urlaubsbedingt war die aktuelle Blutabnahme und 2. Pamorelin-Spritze in der 31. KW. Also nicht nach 12 Wochen (3. Monaten) sondern 2 Wochen drüber.
    Dies könnte vielleicht den Anstieg des Testosteron erklären und wäre auch ein Hinweis darauf, dass die ADT während der Zytiga-Einnahme fortgeführt werden sollte. Das wurde ja auch schon mal anders diskutiert?!

    Dem Rat von Georg werde ich folgen (Bestrahlung Prostataloge/ Gen-Untersuchung) und hoffe, dass ich auf dem richtigen Wege bin.

    Dank an alle -

    Thomas

  4. #34
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    Hallo,

    der PSA liegt nach 4 Monaten ADT mit Pamorelin und 2 Monaten Zytiga jetzt bei 3,28 ng/ml und halbiert sich somit alle 4 Wochen von einem Ausgangswert von 44,73 ng/ml aus.
    Die Therapie scheint insoweit zu wirken und ich hoffe, es geht so weiter.

    Ich habe eine Grafik gesehen (PSA Reponse is Predictive of Outcome) wonach der PSA-Wert nach 7-Monaten ADT einen Hinweis auf den weiteren Verlauf der Erkrankung geben soll?!
    So habe ich die Hoffnung, dass in den verbleibenden 3 Monaten der PSA-Wert noch weiter deutlich sinkt.

    Für November ist ein erneutes PSMA PET CT vorgesehen, dann soll auch über die Möglichkeit einer Bestrahlung der Prostata-Loge entschieden werden.

    Grüße an alle -

    Thomas

  5. #35
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    Nach einer Bestrahlung der Prostata wird der PSA Wert nochmal deutlich sinken.

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