Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 25

Thema: PSA nach OP und Bestrahlung

  1. #11
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.266
    Ich überlese so eine Antwort auch. Ist so schwierig da etwas heraus zu finden, das tu ich mir nicht mehr an. Bin ja nicht mehr der jüngste. Studieren fang ich nicht mehr an.

  2. #12
    Registriert seit
    24.03.2018
    Beiträge
    56
    Ich finde die Antwort des KID ziemlich eindeutig. Was erwartet Ihr, dass sie schreiben "dein Urologe erzählt Unsinn"?
    Im Allgemeinen:
    Das bedeutet nicht, dass PSA-Werte im definierten Nullbereich genau bei 0,000... ng/ml liegen müssen. Abhängig vom jeweiligen Messverfahren dürfen die Werte zwischen 0,0 und unter 0,2 ng/ml liegen, ohne dass von Tumorresten ausgegangen werden muss.
    Werte im Bereich der Nachweisgrenze (je nach Studie 0,0 ng/ml bis 0,2 ng/ml) können also auch noch postoperativ nachweisbar sein. Quellen sind kleine PSA-produzierende Drüsen neben Enddarm und Harnröhre sowie gutartiges Prostatagewebe im Bereich des Harnröhrenabsetzungsrandes.
    Und Konkret:
    Sollten die von Ihnen angegebenen PSA-Werte von 0,007 und 0,008 nicht falsch notiert sein und in der gleichen Einheit (ng/ml) Einheit gemessen worden sein, wie die zuvor gemessenen PSA-Werte, so besteht aber vermutlich kein Grund zur Sorge, denn kleine Schwankungen bei Werten unter 0,01 ng/ml können eine normale biologische Variation darstellen.
    Wenn du PSA-Werte schriftlich hast und die Maßeinheiten übereinstimmen (ng/ml), dann kannst du dich zurücklehnen, eine schönen Sommer genießen und auf den nächsten PSA-Wert in drei Monaten warten.
    Grüße, Nico

  3. #13
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.032
    Das sehe ich wie Nico.
    Einiges mögen zwar Textbausteine sein, aber es wurde doch detailliert auf die Situation eingegangen.

  4. #14
    Registriert seit
    18.04.2018
    Ort
    Raum Zürich
    Beiträge
    523
    Finde die Antwort des KID eigentlich sehr gut. Zuerst etwas allg. Teil, dann aber ziemlich konkret eingegangen auf die spezielle Situation.

    Ich würde die Grenze sogar erst bei 0.03 ng/mL ziehen, wo man vielleicht mal davon reden kann, dass jetzt etwas noch vorhanden sein könnte, was PSA produziert.
    Ich bin froh, dass mein Labor gar nie ein Wert < 0.03 ng/mL rausgibt (vielleicht ist es sogar derselbe Assay). Es gibt ja eh nichts zu therapieren oder zu sehen in einem PSMA PET unterhalb diesem Wert, und eine Berechnung von PSA Verdopplungszeiten ist genauso wenig sinnvoll.

    Also, auch ich wünsche Dir einen langen unbeschwerten Sommer und Du kannst getrost Deinem nächsten PSA Wert in 3 Monaten entgegensehen.

    Tritus

  5. #15
    Registriert seit
    24.03.2018
    Beiträge
    56
    Mike,
    sprich doch nochmal mit deinem Urologen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt nach einer fünfjährigen Fachausbildung so eine Empfehlung gibt. Ich denke, hier liegt eher ein Missverständnis vor.

  6. #16
    Registriert seit
    08.12.2017
    Beiträge
    21
    Hallo und Guten Morgen, danke euch für die Antworten. Ich habe mir jetzt erstmal ein Termin im Prostatakrebszentrum besorgt. Mal schauen was die sagen. Wünsche euch einen schönen Vatertag.

  7. #17
    Registriert seit
    14.04.2013
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    214
    Hallo Mike,

    mein erster Gedanke zu dem Urologen und dessen Vorschlägen bei einem PSA-Wert von 0,008 (!) war "was für ein Vollpfosten". Andererseits sehe ich nirgendwo in Deinem Bericht auf myProstate eine Maßeinheit zu den PSA-Werten, und die Leute vom KID wiederholen ihr "(ng/ml?)" bei jedem einzelnen Wert auch aus gutem Grund.

    Hast Du die Laborergebnisse je schriftlich vor der Nase gehabt? Bei mündlicher Übermittlung können sich die schrägsten Fehler ergeben. Das solltest Du unbedingt klären.

    Auch wenn das Fachwissen der Urologen, sagen wir mal, sehr ungleich verteilt ist, halte ich es für kaum zu glauben, daß die Vorschläge Deines Urologen auf den üblichen ng/ml beruhen. Wenn doch, sollte man jeden Patienten vor dieser Praxis warnen (auch wenn ich nicht wüsste, wie das anzustellen wäre).
    Gruß, Rastaman

  8. #18
    Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    2.018
    Die Situation ist nicht trivial. Man kann nicht von einem Rezidiv bei derart tiefen Werten sprechen, die Zukunft wird es zeigen. Ich würde sicherlich keine Diagnostik oder Therapie zu jetzigem Zeitpunkt machen.
    Man könnte ein PSMA-PET-CT bei einem Wert >0.2 ng/ml frühestens machen, ob man wirklich bis 0.5 ng/ml abwarten muss, ist Geschmackssache.

    Man darf auch nicht vergessen, dass das PSMA-PET-CT nur in einer Situation wirklich hilfreich sein wird: Wenn man Tumoraktivität entdeckt, die a) noch relativ umschrieben ist (z.B. 1-2 LK im Becken) und b) der PSA-Wer in nächster Zeit nicht rasant steigt.
    Das wären Hinweise für eine oligometastasierte Situation, wo man eventuell mit einer Lokaltherapie (OP und/oder Bestrahlung) noch eine kurative Chance hat.
    Das PSMA-PET-CT bringt aber keinen Vorteil, wenn man dabei 5 LK- und 3 kleine Knochenmetastasen entdeckt, da könnte man genauso abwarten und später das Ganze festlegen bzw. behandeln.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

  9. #19
    Registriert seit
    08.12.2017
    Beiträge
    21
    Hallo liebe Mitstreiter, ich habe nun alle Unterlagen zusammen. Okt18-Dez18 Bestrahlung PSA von 0,5 auf 0,21ng/ml abgefallen. FEB19 Termin beim Uro PSA jetzt bei 0,07ng/ml Mai19 PSA bei 0,08.Das ist jetzt der Stand der Dinge.

  10. #20
    Registriert seit
    21.01.2013
    Ort
    Köln
    Beiträge
    412
    Zitat Zitat von Mike0205 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Mitstreiter, ich habe nun alle Unterlagen zusammen. Okt18-Dez18 Bestrahlung PSA von 0,5 auf 0,21ng/ml abgefallen. FEB19 Termin beim Uro PSA jetzt bei 0,07ng/ml Mai19 PSA bei 0,08.Das ist jetzt der Stand der Dinge.
    Hallo Mike,

    der PSA-Wert war dann doch nicht 0,007 ng/ml, sondern 0,07? Ich habe mal ein PSMA PET bei ca. 0,20 machen lassen. Hat "leider" nichts gebracht. Meine Devise, Fallsüchtige nochmal aktiv werden müsste, wäre, einzelne Metastasen direkt anzugehen mit evtl. begleitender Hormontherapie. Bei 0,07 oder 0,08 ng/ml sähe ich persönlich erstmal keinen Handlungsbedarf...

    VG

    Achim

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •