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Thema: Verschobener parasitärer Beitrag

  1. #1
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    Verschobener parasitärer Beitrag

    Ich hoffe, dass mein Thema hier im Thread richtig aufgehobenist, ich wollte jedenfalls vermeiden, wieder einen neuen Thread zu eröffnen
    Ich benötige einmal die Expertise der Fachleute hier im Forum.
    Bei PSA 6,1 ng/ml wurde ich im November 2018 operiert(Prostatektomie da Vinci)
    pT3A, Gleason4+4, R0, M0, N0
    7 Wochen nach der OP lag der tiefste PSA Wert bei 0,08ng/ml, man spricht also von einem persistenten PSA. In Abständen von jeweils 4Wochen stieg dieser Wert dann auf 0,091, 0,104, 0,135 und 0,17 im April 2019.
    Bei 0,17 startete die Salvage Bestrahlung über 8,5 Wochen =39 Bestrahlungen a‘ 1,8 gy.
    Nun heute am letzten Tag der Bestrahlung ist der PSA Wert von0,17 auf 0,12 gefallen.
    Man spricht davon dass es 6-8 Wochen nach Bestrahlung dauernkann, bis der PSA ggf. mit etwas Glückin den Nullbereich abfallen kann.
    Frage an die Experten, ob sich das mit eurem Wissen decktund vor allem aber folgende Frage:
    Kann man dadurch bedingt, dass der PSA Wert während derBestrahlung nicht weiter angestiegen ist, sondern schon jetzt leicht gesunkenist, darauf hoffen, dass es sich in der Tat eher um ein Lokalrezidiv gehandelt hat ?
    Würde mich sehr freuen, wenn ein paar Profis hier im Forumdazu etwas sagen könnten.
    LG Rudi
    Geändert von RalfDm (21.06.2019 um 22:27 Uhr) Grund: Der Beitrag und die Antworten auf ihn wurden von der Administration aus einem anderen unbetroffenen thread herausgelöst

  2. #2
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    Bei mir wurde erst 3 Monate nach Bestrahlung der erste PSA Wert gemessen. Er war dann wieder auf <0,07. Ein anderer Wert, also geringer wurde mir erklärt ist viel Zufall. Die Laborwerte sind dann ungenau. Ich war auf jeden Fall zufrieden damit und habe mir lange Zeit keine Gedanken mehr gemacht.

  3. #3
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    Durch den persistierenden PSA Wert nach der Operation würde ich mich auf die sichere Seite legen und eine begleitende Hormontherapie von sechs Monaten machen. Dies wird wohl demnächst in die Leitlinien aufgenommen werden, auf der Basis der GETUG-16 Studie von Carrie:

    https://abstracts.asco.org/239/AbstView_239_263231.html
    ".... confirm that this strategy can be considered as the new standard for salvage treatment after radical prostatectomy"

    Bei der primären Bestrahlung wird immer eine Hormontherapie kombiniert und die Studie zeigt, dass dies auch für eine Salvage-Bestrahlung sinnvoll ist. Mit einer begleitenden ADT kann man aber nicht erst in einem halben Jahr anfangen! Ich halte diese adjuvante Hormontherapie für wichtiger, als zu wissen, wie sich der PSA Wert ohne diese entwickelt. Das könnte nämlich das Argument des Urologen gegen die ADT sein.

  4. #4
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    Meine Hormontherapie habe ich erst 2 Jahre nach der Bestrahlung angefangen da dann der PSA wieder leicht gestiegen ist. Nach 2 Monaten war er dann wieder unter 0,07.

  5. #5
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    Michi,

    man hat festgestellt, dass die Kombination von Bestrahlung und ADT eine bessere Wirkung hat als Bestrahlung allein. Das ist der Grund warum man es zusammen machen muss und nicht zwei Jahre später, wenn man diesen Effekt nutzen will. Manchmal reicht auch Bestrahlung ohne ADT, aber ich hatte empfohlen es zur Sicherheit zu machen. Und sechs Monate sind zu ertragen. Du musst ja bis an Dein Lebensende Hormontherapie machen, zumindest ist dies der Plan Deines Urologen.

    Georg

  6. #6
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    Hallo Rudi,
    Bin leider kein Experte aber vielleicht hilft es ja ein wenig.
    Vor ca.1,5 Jahren war der Beginn meiner Logen Bestrahlung.Ich habe meinen Urologen und den Strahlenarzt nach einer begleitenden Hormontherapie gefragt.Beide sagten mir, dass es in meinem Falle nicht gemacht werden muss.
    So habe ich natürlich als Laie beiden vertraut.
    Nach der Bestrahlung, kann es nach Aussage des Strahlenarzt, bis zu einem, manchmal sogar 1.5 Jahre dauern bis der tiefste Punkt erreicht wird.
    Meinen bisherigen Verlauf kannst Du ja im Profil sehen.
    VG Ralf

  7. #7
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    Ralf,

    fast alle Ärzte werden heute sagen, es muss nicht gemacht werden. So steht es ja in der Leitlinie. Aber eine Studie mit 743 Patienten, die über 5 Jahre beobachtet wurden, hat für mich eine erhebliche Bedeutung.

    Wenn die Leitlinie sagt, man soll eine primäre Bestrahlung mit 36 Monaten Hormontherapie kombinieren, so wird das allgemein gemacht, sicher ist sicher. Aber sechs Monate bei einer Salvage Bestrahlung ist dagegen überflüssig? Also ich habe es gemacht, ganz einfach weil man keine zweite Chance bekommt und es nicht nachholen kann. Die ADT allerdings mit Bicalutamid.

    Georg

  8. #8
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    Hallo Georg,
    Ich kann Dir da aus heutiger Sicht nur zustimmen.
    Eigentlich sollten die Strahlenärzte in der heutigen Zeit dann auch diese Studien und den Nutzen kennen.
    Zumal in dieser Strahlenpraxis bzw. Verbund zig Fälle behandelt werden.
    VG Ralf

  9. #9
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    Ich hoffe, dass mein Thema hier im Thread richtig aufgehobenist, ich wollte jedenfalls vermeiden, wieder einen neuen Thread zu eröffnen
    Nein Rudi,
    du bist hier nicht richtig aufgehoben.
    Das sind Sonjas (Frau 40) Seiten.

    Ich benötige einmal die Expertise der Fachleute hier im Forum.
    Mach doch einfach einmal ein neues Thema für Dich persönlich auf.

    Liebe Sonja, ich denke immer noch, dass alles einigermaßen gut bleibt/wird.
    Lass Dich nicht verunsichern.

    Gruss
    hartmut

  10. #10
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    Auch wenn ich lt. Hartmut hier nicht richtig aufgehoben bin,danke ich euch allen für eure Beiträge. Georg danke ich werde deine nachvollziehbare Antwort und Verlinkung am 9.Juli in der Uniklinik Köln zur Sprache bringen.
    Dir auch vielen Dank Ralf, wir sind in unserem Verlauf ja recht ähnlich, auch wenn dein Gleason Score deutlich besser abschneidet. Michi deine Post`s lese ich schon länger und drücke dir weiterhin die Däumchen.
    Ich werde, sobald es etwas interessantes gibt, weiter berichten, und ja Hartmut ich mache dann einen neuen Thread auf, nichts für ungut
    LG und ein schönes WE
    LG Rudi

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