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Thema: Verschobener parasitärer Beitrag

  1. #11
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    Rudi, einen Prognoserechner für deine Situation findest du hier.

    Ich habe deine Werte eingetragen und kam auf folgende Ergebnisse: Wahrscheinlichkeit, dass dein PSA 6 Jahre nach der Bestrahlung noch nicht wieder angestiegen ist: 21%. Hättest du parallel zur Bestrahlung eine Hormontherapie gemacht, wären es 47%. Memorial Sloan Kettering scheint somit Georg recht zu geben.

  2. #12
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    Ich muss mich immer wieder wundern wie mit solchen % hausiert wird. Wie und wer solte das feststellen. Ich wurde z.B. 4 Jahre vom Krankenhaus in dem meine OP gemacht wurde immer angeschrieben und habe die Seiten ausgefüllt. Seit einem Jahr höre ich nichts mehr. Das Krankenhaus in dem ich meine Bestrahlung gemacht habe hat sich überhaupt noch nicht gemeldet. Ist schon 3 Jahre her. Wie sollten da Daten erhoben werden.

  3. #13
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    Gute Frage, Michi. Wie ist das eigentlich mit dem Krebsregister? Mein Urologe ließ mich eine Zustimmung ausfüllen zum Eintrag. Können Krankenhäuser da zugreifen und den weiteren Verlauf verfolgen?

  4. #14
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    Unter dem von Karl verlinkten Nomogramm steht, dass es auf dieser Studie von Stephenson basiert. Dies ist eine statistische Auswertung der Daten von 1.540 Patienten, die in mehreren großen, amerikanischen Krankenhäusern bestrahlt wurden. Auf der Basis dieser Studie empfiehlt die deutsche S3 Leitlinie zwischen einem PSA Wert von 0,2 bis 0,5 ng/ml nach einer Operation mit einer Salvage Bestrahlung zu beginnen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Auf der Basis dieser Studie empfiehlt die deutsche S3 Leitlinie zwischen einem PSA Wert von 0,2 bis 0,5 ng/ml nach einer Operation mit einer Salvage Bestrahlung zu beginnen.
    Auch deutsche Kliniken führten solche Untersuchungen durch und kamen zum selben Ergebnis: Zwischen PSA = 0,2 und 0,5 ng/ml kein Unterschied, aber für je 0,1 ng/ml über die 0,5 ng/ml hinaus eine Verschlechterung des Ergebnisses um 3 %. Darüber wurde, glaube ich, auf dem DGU Kongress 2017 berichtet. Die Regel, in diesem Bereich die SRT anzugehen hat also eine gute Evidenz.

    Ralf

  6. #16
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    Karl, keine Ahnung was mit dem ausgefüllten Formularen passiert.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Karl, keine Ahnung was mit dem ausgefüllten Formularen passiert.
    Die Srahlenklinik in der ich zu Gast sein "durfte", sendet mir jedes Jahr einen Fragebogen zu. Auszufüllen ist, wie es mir physisch und psychisch geht und der letzte bekannte PSA-Wert. Die Klinik benötigt dies auf jeden Fall für Ihre interne Statistik, da zB von angehenden Patienten ja durchaus danach gefragt wird. Vermutlich werden die Zahlen auch für eine Zertifizierung benötigt. Ob es ein deutschlandweites (womöglich EU-weites) Sammelbecken für die Daten gibt, weiß ich leider nicht. Würde ich beim nächsten Mal anfragen.

    Gruß Achim

  8. #18
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    Wenn das so sein sollte dann verstehe ich nicht das ich jetzt nach 4 jahren keine Fragebögen mehr bekomme. Jetzt ist ja mein PSA wieder gestiegen und ich bekomme Hormontherapie. Ist das nicht mehr interessant für eine Statistik ?

  9. #19
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    Karl ganz lieben Dank, dass unterstützt Georgs belegte These ebenfalls. Ich werde bei meinem Termin a 9.7. mit der Professorin der Uniklinik Köln diese Thematik ansprechen. Frage ist nur, ob eine dann 3 Wochen nach Bestrahlungsende startende 6 monatige ADT genauso zu bewerten ist, wie eine vorbereitende ADT vor Bestrahlung, bzw. eine parallele ADT während der Bestrahlung ?
    lg an Alle
    Rudi

  10. #20
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    Bei einer Salvage Bestrahlung schon vorher mit ADT zu beginnen, das wurde meines Wissens nach noch nicht gemacht. Es wurde in den beiden Studien jeweils zu Beginn der Bestrahlung mit der ADT begonnen. Ob das Ergebnis erkennbar schlechter ist, wenn Du jetzt mit der ADT beginnst, weiß keiner.

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