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Thema: PSA-Anstieg nach 15 Jahren

  1. #11
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    Hallo Reinhard,

    fs ist tagsüber sicher in der Praxis, daher vorab mein Hinweis.

    Unter Charitè Berlin habe ich gefunden:

    Wann ist die Implantation eines Goldmarkers erforderlich?

    Bei der Behandlung von atemverschieblichen Tumoren ist vor Therapiebeginn in der Regel die minimal-invasive Implantation eines Goldmarkers notwendig. Dieser etwa 5 mm lange Stift aus Gold wird dem Patienten in örtlicher Betäubung eingesetzt, da er aufgrund seines sehr guten Röntgenkontrastes immer die exakte Lage des Tumors erkennen lässt.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  2. #12
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    Danke, Harry...

    Mir war das im Prinzip schon klar, allerdings wusste ich nicht, ob dies wegen der vermeintlichen Empfindlichkeit der Harnröhre auch an der Anastomose möglich wäre.
    Mir scheint, dass solche Möglichkeiten in den meisten urologischen Praxen nicht bekannt sind; mein Doc weiss das garantiert nicht !

    Nun wissen wir es !

    Auch dir alles Glück der Welt......

  3. #13
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    Zitat Zitat von spertel Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, werter fs, für diese Auskunft, die mich nun wirklich beruhigt und weitere Nachfragen überflüssig macht.

    Könnten Sie noch mitteilen, wo diese Goldmarker/Cyberknife-Behandlung durchgeführt worden ist ?

    Mfg
    Die Fiducials hae ich gesetzt und die CyberKnife-Bestrahlung hat das Strahlen-(CbyerKnife)-Zentrum Hamburg, Langenhorner Chaussee 369 durchgeführt
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  4. #14
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    Hallo an alle,

    habe heute meinen aktuellen PSA-Wert erhalten: 0,67! Mein nächster Untersuchungstermin ist im November, dann werde ich hören, was mein Urologe vorschlägt. Habe heute auch meine PKHistorie eingestellt, vielleicht kann der eine oder andere von Euch mir raten.
    Grüsse von Gerhard

  5. #15
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    Gerhard,

    an unserer Empfehlung ändert sich dadurch nichts: ".... wir haben dann weiter abgewartet bis PSA 1.5 - 2.0 und dann eine PSMA-PET durchgeführt". Dein Urologe wird wahrscheinlich Hormontherapie empfehlen.

    Georg

  6. #16
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    Falls sich durch die Bidlgebung eine definierte Stelle eines vermutlichen Lokalrezidivs lokalisieren lässt, die auch nicht unmittelbar neben sensitiven Stellen wie dem Harnleiter liegt, würde ich auch eine HIFU-Behandlung in Betracht ziehen, bei der die entsprechende Stelle eben "verkocht" würde. Auch das ist sicherlich bislang "off-label" wie HIFU überhaupt, aber es scheint sich hier ja auch um eine seltene Situation zu handeln. Frage ist, ob die Stelle dann wieder "auffindbar ist. An sich könnte es Sinn machen, die HIFU gleich unmittelbar nach bzw. zusammen mit der Bildgebung einzuplanen, um eben gerade die Ortbarkeit zu gewährleisten.
    Eine Amputation ist keine Heilung,
    kann aber das kleinere Übel sein.

  7. #17
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    Ich war gestern zur Einholung einer Zweitmeinung im Krankenhaus und habe mich in der urologischen Ambulanz von einem Professor beraten lassen. Er ist der Meinung, dass ich bis zu einem PSA-Anstieg von 1,2 abwarten soll (es sei denn, der PSA-Wert verdoppelt sich auf unter 6 Monate), dann eine PET-Untersuchung machen lassen soll und das wahrscheinliche Lymphknotenrezidiv entfernen lassen soll. Hormontherapie hält er momentan noch nicht für nötig. Weiterhin empfahl er mir (aufgrund meiner immer noch andauernden Inkontinenz, 2-3 Vorlagen täglich) ein ATOMS-System. Hat jemand von euch damit Erfahrung? Wäre für Antworten dankbar, ansonsten werde ich die Empfehlung hinsichtlich des PSA-Anstiegs annehmen und abwarten. Grüsse von Gerhard

  8. #18
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    Zitat Zitat von Gerhard Beitrag anzeigen
    Ich war gestern zur Einholung einer Zweitmeinung im Krankenhaus und habe mich in der urologischen Ambulanz von einem Professor beraten lassen. Er ist der Meinung, dass ich bis zu einem PSA-Anstieg von 1,2 abwarten soll (es sei denn, der PSA-Wert verdoppelt sich auf unter 6 Monate), dann eine PET-Untersuchung machen lassen soll und das wahrscheinliche Lymphknotenrezidiv entfernen lassen soll. Hormontherapie hält er momentan noch nicht für nötig. Weiterhin empfahl er mir (aufgrund meiner immer noch andauernden Inkontinenz, 2-3 Vorlagen täglich) ein ATOMS-System. Hat jemand von euch damit Erfahrung? Wäre für Antworten dankbar, ansonsten werde ich die Empfehlung hinsichtlich des PSA-Anstiegs annehmen und abwarten. Grüsse von Gerhard
    Gerhard,
    ich war in einer ähnlichen Situation. Ca. 8 1/2 Jahre nach Prostatektomie in 2006 (s. mein Profil) stieg mein PSA von <0,07 ng/ml 2014 langsam bis Januar 2018 auf 0,49 ng/ml. Nach Durchführung eines PET/CT wurde eine Lymphknoten Metastase festgestellt. Im Februar 18 wurde diese mittels Lymphadenektomie entfernt, seither wieder PSA < 0,07 ng/ml. S. auch mein Profil und http://www.myprostate.eu/?req=user&id=124

    Alles Gute, Volker
    Mein Beitrag zu myprostate.eu
    http://www.myprostate.eu/?req=user&id=124

  9. #19
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    Hallo Volker,

    das lässt mich hoffen, danke

  10. #20
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    Der Professor hatte offensichtlich unsere Beiträge gelesen, wenn er abwarten bis 1,2 ng/ml empfiehlt und keine Hormontherapie.

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