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Thema: Alternative zur Chemotherapie? Selbstzerstörung des Krebses

  1. #41
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    Hans, wie kommst du drauf das ich nicht mitreden kann. Ist das keine Metastierung wenn der PSA nach Op und Bestrahlung wieder steigt ? Ich mache momentan eine Hormonemtzugstherapie.

  2. #42
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    Michi,

    ich denke an Metastasierung - viszeral und Knochen - dein PSA Anstieg sieht eher nach verbliebene PCa ZELLEN aus.
    Die können ruhend sein, so bleiben oder sich im Laufe der Zeit zu Tumorzellverbänden organisieren. Selbst wenn sie zu CTC = zirkulierende Tumorzellen werden, heißt das noch lange nicht dass diese metastasieren.

    Teste doch aus, ob die ADT, PSA reduziert. Ist doch keine Hektik angesagt. Wenn du nicht unter 0,07ng/ml kommst, versuche diese nicht kontinuierlich weiterzuführen, sondern steige aus und steige wieder ein bei ungefähr 5 ng/ml. ( Intermittieren )

    Metastasierung unter 10 ng/ml gibt es sehr, sehr wenig. Also, sei optimistisch. Obwohl ich auch schon diploide TZ erlebt habe die metastasierten.

    Hans-J.

  3. #43
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    Warum wird aber eitwas dagegen gemacht ? z.B. die 3 Monats Spritze .Sie ist nicht ganz ohne Nebenwirkungen aber man kann es aushalten.

  4. #44
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    Abschließend noch einige Bemerkungen zu Mebendazol:

    VERMOX ist ein Breitspektrum-Wurmmittel zur Behandlung gegen Rundwürmer und Bandwürmer.
    VERMOX wird angewendet bei Madenwurmbefall (Enterobiasis bzw. Oxyuriasis), Spulwurmbefall (Askariasis), Peitschenwurmbefall (Trichuriasis), Hakenwurmbefall (Ankylostomiasis), Bandwurmbefall (Taeniasis), Zwergfadenwurmbefall (Strongyloidiasis).
    Siehe Auszug aus der „Roten Liste“:


    https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/uv/

    1. Es als Mittel für die Behandlung von fortgeschrittenen Prostatakrebs zu bewerben und in den Verkehr zu bringen, ist ein Verstoß gegen das Arzneimittelrecht. Die Zulassung des Medikaments ist auf die o.g. Wurmtherapie beschränkt.

    2. Ein Arzt oder Facharzt wird dieses Medikament zur Krebstherapie werden verschreiben noch empfehlen.

    3. Schon der Einsatz als Wurmmittel ist nicht ganz ungefährlich:

    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie VERMOX einnehmen.VERMOX darf bei Leberfunktionsstörungen nur mit besonderer Vorsicht und nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch Ihren Arzt eingenommen werden. Ihre Leberfunktion sollte dabei regelmäßig kontrolliert werden.
    Wenn Sie Anzeichen und Symptome einer Lebererkrankung bei sich beobachten, wie Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder Druckempfindlichkeit des Bauches, brechen Sie die Einnahme von VERMOX ab und holen Sie ärztlichen Rat ein.
    Bei schweren Lebererkrankungen (Hepatopathien) und hoher Mebendazol-Dosierung wie z. B. bei der Therapie des Zwergfadenwurm-Befalls (Strongyloidiasis) und des Bandwurmbefalls (Taeniasis) sollte VERMOX nicht gegeben werden.
    Die gemeinsame Anwendung von Mebendazol und Metronidazol (ein Arzneimittel gegen Infektionen durch Bakterien oder Protozoen) sollte vermieden werden.
    Bei Behandlung von Wurmerkrankungen und der gleichzeitigen Gabe von Arzneistoffen zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Immunsuppressiva) und hier vor allem von Glukokortikoiden (Nebennierenrindenhormone) kann das Krankheitsbild insbesondere bei höheren Dosierungen oder längerfristiger Anwendung der Glukokortikoide u.U. ungünstig beeinflusst werden. Dies gilt vor allem bei potentiell invasiven (ins Gewebe eindringenden) Parasiten wie z. B. bei Zwergfadenwurm-Befall (Strongyloidiasis).
    Da eine Schädigung der weiblichen Eizellen bzw. des männlichen Samens nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen ist, sollten sowohl Patientinnen als auch Patienten, die eine Behandlung mit VERMOX durchführen, während der Behandlung eine wirksame Empfängnisverhütung ausüben.
    Bei Diabetikern sollte eine sorgfältige Überwachung des Blutzuckerspiegels erfolgen.“

    4. Ein Hinweis in diesem Forum, dass dieses Medikament in irgendeiner Form für die Behandlung von fortgeschrittenen Prostatakrebs vielleicht geeignet sein könnte, ist medizinisch unverantwortlich. Das Forum ist an die Leitlinien gebunden. Hinweise auf klinische Studien sind für die Betroffenen jedoch nützlich, da sie Hoffnung geben und die Möglichkeit bieten daran teilzunehmen. Mir ist keine Studie zu Mebendazol zur Krebstherapie bekannt.

    Lothar

  5. #45
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    @Michi,

    es liegt ja an dir vorzutragen, dass du den PSA steigen lassen möchtest z.B. auf 2-3 ng/ml, dann eine PSMA/PET/CT anzuleiern und anhand der Bildgebung exakt die Stellen zu orten, wo was sein könnte.
    Ist was sichtbar, einen kurativen Ansatz verfolgen. ( Moderner Linearbechleuniger usw. )

    @Lothar

    Es als Mittel für die Behandlung für Prostatakrebs zu bewerben und in den Verkehr zu bringen, ist ein Verstoß gegen das Arzneimittelrecht. Die Zulassung des Medikaments ist auf die o.g. Wurmtherapie beschränkt.
    Die Betroffene, die ich anspreche, wurden schon VOR JAHREN mit den besten Wünschen als austherapiert - höflich umschrieben - nachhause entlassen.
    Da diese sehr viel auch die Chemo machten und sich mit sehr unterschiedlichen Medikamenten noch Jahre nach "austherapiert" lebten, haben sie gesamt zwischen 12-20 Jahre noch gelebt.

    Als ultimo ratio wurde auch einigen B. nochmals Chemo angeboten. Kein angenehmer Tod.
    Was glaubst du, was die nachhause geschickten B. ein Verstoß gegen das Arzneimittelrecht interessiert?

    Hat die Schulmedizin - außer Opiate - etwas Anderes zu bieten?
    Sterben müssen sie, ohne Schulmedizin scheint es wirklich weniger Nebenwirkungen zu geben und sie können Lebenszeit schinden mit den merkwürdigsten Medikamenten.
    Recherchiere doch einmal, wie schnell die B. - nach strenger Ausrichtung an die Schulmedizin - leben und die mündigen, die über den Tellerrand schauen und auch ausprobieren und sich austauschen. Der Unterschied ist gravierend.

    Jetzt weiß ich auch, warum diese Zielgruppe hier so gut wie nicht mehr vertreten ist.
    Ganz einfach, weil sie keiner versteht.

    Hans-J.

  6. #46
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    Ich hatte zwei Krebstote in der unmittelbaren Verwandtschaft und einen Nachbarn der an Darmkrebs sterben wird.
    Ich nahm als Nicht-Fortgeschrittener auch an der Diskussion und Beratung von fortgeschrittenen Prostatakrebs teil.
    Wieso soll ich das nicht verstehen?!
    Unglaublich!

  7. #47
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    Ich habe mich im Verständnis auf die mündigen, sehr sachkundigen Schwerbetroffenen hier angeführt, bezogen. Das geht aber auch klar aus dem Text hervor. Die haben die ADT's durch alle Spielarten, die Taxane hinter sich, Bestrahlungen und bei weiterführenden Taxane abgewunken. Auch der Hinweis von Ärzten, dass sie dann sterben würden, hat sie nicht davon abgehalten noch einige/viele Jahre zu leben. Wirklich unglaublich.
    @Lothar mache dich doch einmal schlau, wo und wie Mebendazol auf die entarteten TZ wirken könnte. Cimetidin, Astralagus, Artemisinin, Natriumdichloacetat usw.
    Letztlich brauchen doch die Schwerbetroffenen keine Wurmkur. Also muß es doch einen anderen Wirkmechanismus geben.

  8. #48
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Lieber Franz, Interessierte,
    Die Ansprache bei dir durch die Chemo ist kein Gradmesser für andere auf gleichen Erfolg. Das würde die Betroffenen in falsche Hoffnung wiegen. Die Hilferufe - hier - aber auch meine emails sagen etwas ganz Anderes aus. Sei froh, optimistisch und eine lange Zeit in Remission.
    Lieber Hans-J.,
    das kann ich so nicht stehen lassen. Frühe Chemo bei hoher Metastasenlast hat bei vielen Schwerbetroffenen, natürlich nicht bei allen, erstaunliche Ergebnisse beim Gesamtüberleben erbracht. Hier ein link auf die bekannte CHAARTED-Studie.

    https://link.springer.com/article/10...015-018-4085-9

    Franz

  9. #49
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    Lieber Franz,

    ich sehe zwar keinen Dissenz
    das kann ich so nicht stehen lassen. Frühe Chemo bei hoher Metastasenlast hat bei vielen Schwerbetroffenen, natürlich nicht bei allen, erstaunliche Ergebnisse beim Gesamtüberleben erbracht.
    Ich wiederhole mich noch einmal:
    Ja, sei froh, dass es heute möglich ist, dass die Chemo frühzeitig gegeben wird. Früher ein TABU, bei Metastasierung bei der Schulmedizin immer schön der Reihe nach.
    KEINE OP; KEINE CHEMO.
    Nur ADT bis zur Kastrationsrestenz. Bestrahlen war möglich. Tumorlastsenkung FEHLANZEIGE.

    Ich hatte auch die Wirkungsweise der Chemo auf unterschiedliche Entartungen der DNA ausgeführt. Hast eben Glück gehabt.

  10. #50
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    Danke Franz,

    nur zugelassene Medikamente und die Einhaltung von wissenschaftlich abgesicherten Leitlinien lassen in Studien Rückschlüsse auf ein verbessertes Gesamtüberleben zu. Zum statistisch nachweisbaren Nutzen von allen Betroffenen.
    Auf dieser Grundlage lassen sich optimierte und weiterentwickelte Therapien realisieren.

    Lothar

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