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Thema: Alternative zur Chemotherapie? Selbstzerstörung des Krebses

  1. #11
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    Hallo Hans-J., leider habe ich es momentan nicht geschafft, Dir dies als private Nachricht zu schicken. Daher hier mal kurz gefragt: wäre denn aus Deiner Sicht das Mebendazol eine Empfehlung i. S. einer ultimativen ratio für die in letzter Zeit im Forum eingestellten wirklich fortgeschrittenen Verläufe?

  2. #12
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    Zur Verträglichkeit von Mebendazol

    z. B. die Patienteninfo zu VERMOX/Mebendazol
    https://www.patienteninfo-service.de.../uv/vermoxR/#1

    Auszüge aus der Patienteninfo
    - 2 Mebendazol, der Wirkstoff von VERMOX steht in Verdacht, Erbschäden zu verursachen.

    - 3 Anwendung je nach Wurmbefall ca. 3 Tage/100 – 200 mg

    - 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    Häufig:
    - Bauchschmerz

    Gelegentlich:
    - Bauchbeschwerden, Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen

    Selten:
    - Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie)
    - Überempfindlichkeit des Immunsystems einschließlich allergischer Reaktionen
    - Krampfanfälle, Schwindel
    - Leberentzündung (Hepatitis), veränderte Leberwerte
    - Hautausschlag, schwere Hautreaktionen, die mit Blasen einhergehen können; Mund, Hals, Augen und Geschlechtsorgane betreffen und die lebensbedrohlich sein können (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse), starke Schwellung der Haut und anderen Gewebes (am häufigsten der Lippen oder der Augen), entzündlicher Hautausschlag, Nesselsucht, Haarausfall


    Bei erheblich höheren Dosierungen als den empfohlenen Standarddosierungen und bei verlängerter Behandlungsdauer wurde neben den oben genannten Nebenwirkungen auch über Nierenentzündung und eine Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose) berichtet.

    Andere mögliche Nebenwirkungen
    Gelborange S (E110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

    Bei Einnahme zu hoher Arzneimengen oder wenn VERMOX für längere Zeit eingenommen wird, kann es zu einer Verstärkung der unerwünschten Wirkungen kommen. Es können Blut, Nieren- und Lebererkrankungen, Haarausfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten. Es kann in solch einem Fall von Ihrem Arzt medizinische Kohle gegeben werden. Weiterhin sind Kontrollen des Blutbildes und der Leberwerte zu empfehlen. Ein spezifisches Gegenmittel steht nicht zur Verfügung.


    Anmerkungen:
    Eine Einnahme über längere Zeit würde m. E. nach den zur Wurmbekämpfung vorgesehenen 3 Tagen Anwendung beginnen.

    Erinnert mich jetzt alles ein wenig an die Nebenwirkungen einer Docetaxel-Therapie:
    Neutropenie, Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, veränderte Leberwerte.

    Liebe Mitbetroffene, ruiniert euere angeschlagene Gesundheit nicht im Selbstversuch durch ein nebenwirkungsreiches Wurmmittel!
    Bei einer Chemo werdet ihr und eure Blut- und Leberwerte laufend vom Arzt überwacht und viele Nebenwirkungen können durch erprobte Beimedikation gemildert oder vermieden werden.



    Manchmal könnte man verzweifeln
    Franz

  3. #13
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    Franz, ich wäre mit der Bewertung etwas Vorsichtiger gewesen.

    Ich präferiere erst einmal in die Feinanalyse einzusteigen, alle Fakten zu sammeln, andere palliative Therapien gegenüberzustellen und dann in die Bewertung einzusteigen.
    Zur Feinanalyse möchte ich deine Grobanalyse ergänzen:

    4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

    1. Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    2. Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    3. Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    4. Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    5. Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    1. Häufig:
    - Bauchschmerz

    2. Gelegentlich:
    - Bauchbeschwerden, Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen

    3. Selten:

    - Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie)
    - Überempfindlichkeit des Immunsystems einschließlich allergischer Reaktionen
    - Krampfanfälle, Schwindel
    - Leberentzündung (Hepatitis), veränderte Leberwerte
    - Hautausschlag, schwere Hautreaktionen, die mit Blasen einhergehen können; Mund, Hals, Augen und Geschlechtsorgane betreffen und die lebensbedrohlich sein können (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse), starke Schwellung der Haut und anderen Gewebes (am häufigsten der Lippen oder der Augen), entzündlicher Hautausschlag, Nesselsucht, Haarausfall
    Bei erheblich höheren Dosierungen als den empfohlenen Standarddosierungen und bei verlängerter Behandlungsdauer wurde neben den oben genannten Nebenwirkungen auch über Nierenentzündung und eine Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose) berichtet.

    4. Andere mögliche Nebenwirkungen
    Gelborange S (E110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

    Meldung von Nebenwirkungen

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
    Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
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    Auf Basis von 1. - 4. wäre jetzt Doxetaxel gegenüberzustellen und die daraus ergebenden Abweichungen zu interpretieren.
    Danach kann bewertet werden.

    Vielleicht finden sich Unabhängige die Doxetaxel entsprechend ausarbeiten und damit zur Auswertung beitragen?

    @Partner&Zuhörer,

    Hallo Hans-J., leider habe ich es momentan nicht geschafft, Dir dies als private Nachricht zu schicken. Daher hier mal kurz gefragt: wäre denn aus Deiner Sicht das Mebendazol eine Empfehlung i. S. einer ultimativen ratio für die in letzter Zeit im Forum eingestellten wirklich fortgeschrittenen Verläufe?
    Grundsätzlich bin ich mit einer Empfehlung sehr vorsichtig. Sofern jedoch alle Daten vorliegen - wie oben ausgeführt - und eine möglichst objektive Bewertung zulassen, liegt es im Entscheidungsbereich des Betroffenen, hier die nötigen Rückschlüsse zu ziehen und für sich eine Entscheidung zu treffen. Dieser kann man zustimmen oder seine Bedenken äußern.
    So funktioniert ein Dialog im Forum, so war es einmal und so sollte es wieder werden. Ich habe mich entsprechend ja schon öfter - auch im Rundumschlag - gegen die neu in Mode gekommene Abwatschpraxis hier geäußert und die damit einhergehenden Ausführungsveränderungen des Foristen durch Mitbetroffene die versuchten gemachte Ausführungen umzuetikekettieren.

    Damit möchte ich mich auch nicht weiter aufhalten, ich hatte = Vergangenheit alles gesagt.

    @Tritus
    Gleich kommt natürlich wieder mal eine Schimpftirade von Hans-J. gegen mich, aber ich werde das aushalten. Lieber wäre mir eigentlich eine sachliche
    Diskussion der wirklichen Zusammenhänge.
    Gleich kommt natürlich wieder mal ein Rundumschlag von Hans-J. gegen mich, aber ich werde das aushalten. Lieber wäre mir eigentlich eine sachliche
    Diskussion der wirklichen Zusammenhänge.
    Glaubst du, dass hierdurch eine sachliche Diskussion befördert wird?

    Hans-J.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Franz, ich wäre mit der Bewertung etwas Vorsichtiger gewesen.
    Hans-J.,
    ich habe keine Bewertung der von dir angedachten Mebendazolanwendung beim PCa geschrieben. Das siehst du falsch.

    Was in meinem Beitrag steht, sind lediglich Hinweise aus der Patienteninfo auf mögliche Nebenwirkungen im Rahmen der 3-tägigen Anwendung zur Wurmbekämpfung. Und es finden sich dabei auch Hinweise, dass es bei einer längerer Anwendung des Medikamentes zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen kommen kann.

    Und diese Nebenwirkungen haben mich veranlasst vor einer Anwendung im Selbstversuch zu warnen.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich ein seriöser Mediziner findet, der den Patienten bei dieser leitlinienfernen und unerprobten Krebsbehandlung begleitet.

    Franz

  5. #15
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    und für sich eine Entscheidung zu treffen. Dieser kann man zustimmen oder seine Bedenken äussern.
    So funktioniert ein Dialog im Forum, so war es einmal und so sollte es wieder werden. Ich habe mich entsprechend ja schon öfter - auch im Rundumschlag - gegen die neu in Mode gekommene Abwatschpraxis hier geäussert und die damit einhergehenden Ausführungsveränderungen des Foristen durch Mitbetroffene die versuchten gemachte Ausführungen umzuetikekettieren. Damit möchte ich mich auch nicht weiter aufhalten, ich hatte = Vergangenheit alles gesagt. Hans-J.
    Lieber Hans-J.

    Entschuldige bitte, dass ich basierend auf meinen bisherigen Erfahrungen einen weiteren Rundumschlag von Dir in Betracht gezogen habe. Es freut mich natürlich ausserordentlich, dass Du Dich in Zukunft nur noch auf sachlichen Dialog beschränken willst, und will meine Erwartungen entsprechend ausrichten. Deshalb versuche ich, ansatzweise meine Sichtweise zu Deinen aufgeworfenen Fragen darzustellen:
    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Du benutzt die Wörter wirksame etablierte Therapie. Trifft diese Aussage denn überhaupt zu? Bedauerlicherweise kenne ich keinen Fortgeschrittenen, der durch eine wirksame etablierte Therapie eine Heilung erfahren hätte. Denn Therapie heisst nichts Anderes als den Betroffenen zu einer Heilung zu verhelfen. Tun das die derzeitigen palliativen Massnahmen oder verzögern sie nur das Tumorgeschehen ohne zu heilen. Da sollten wir uns ehrlich machen und dem Betroffenen in diesem Stadium weniger von Therapien erzählen, sondern die Wahrheit und vor allen Dingen die Nebenwirkungen nicht unter den Tisch kehren. Es muss auch die Frage erlaubt sein, ob die Nebenwirkungen und der Verlust an Lebensqualität die bescheidenen Lebenszeitverlängerungen rechtfertigen. Hinzu kommt keine Heilung nur Palliation. Palliation soll Schmerzen reduzieren und Lebensqualität verbessern. Tun das die "wirksamen etablierten Therapien" denn?
    Die Wahrheit und die Nebenwirkungen der etablierten Therapien sind ja wohl bestens erforscht und es wird nichts unter den Tisch gekehrt. Es behauptet ja niemand, dass eine Chemo oder eine ADT zur Heilung führen. Es gibt auch Therapien für chronische Erkrankungen, welche keine Heilung anbieten aber eine signifikante Lebensverlängerung unter akzeptabler Lebensqualität, und für mich zählen da bewiesenermassen z.B. eine ADT + Chemo oder ADT + Abirateron bei fortgeschrittenem PCa dazu. Palliative Therapie ist vielleicht auch nicht die richtige Bezeichnung für eine solche lebensverlängernde Therapie, aber wie sagt man sonst ? Wenn Du wirklich eine heilende Therapie anzubieten hast, dann verrate sie uns doch bitte.
    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Die Hoffnung auf neue Verbesserungen mit DNA, molekularer Genetik, Immunstimmulation u.a. erscheint mir seriöser als an alten systemischen - auf den ganzen Körper mit allen Zellen - und nur zum Teil funktionierenden und leidvollen "angeblichen Therapien" weiter festzuhalten.
    Da sind wir vollkommen einer Meinung, für bessere Therapien für unsere Kinder oder Enkel. Aber mit Hoffnung allein hat man noch gar keine Therapie und fortgeschrittener Krebs bei heutigen Patienten bedarf nun mal einer raschen Intervention (was hätte Franz denn anstelle der ADT+Chemo machen sollen, Deiner Meinung nach ?). Jahrelang auf die Wunderpille warten ?
    Leider hat sich ja unterdessen rausgestellt, dass bisherige Immuntherapien nur in ganz wenigen Konstellationen beim PCa anwendbar sind. Für wenige Fälle sicher ein Versuch wert.

    Ich wiederhole mich vielleicht, aber irgendetwas heute als Hoffnung für fortgeschrittene PCa Patienten zu verkaufen, was bisher noch nie ein Mensch eingenommen hat für die Bekämpfung des Prostatakrebs, ist schlicht nicht seriös und führt zu unnötiger Verunsicherung für diejenigen Patienten, welche vor einer Chemo oder einer ADT/Abirateron/Enzalutamid u.a. Anwendung stehen. Und auch das muss man fairerweise den fortgeschrittenen PCa Patienten sagen. Es muss von mir aus auch nicht unbedingt eine etablierte Therapie sein, aber eine erste kleine klinische Prüfung sollte erfolgreich überstanden worden haben. Ich lese auch gerne weiter von Dir über die neuesten Forschungsaktivitäten, danke für Deinen Einsatz.


    Tritus

  6. #16
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    Zitat Zitat von tritus59 Beitrag anzeigen
    Palliative Therapie ist vielleicht auch nicht die richtige Bezeichnung für eine solche lebensverlängernde Therapie, aber wie sagt man sonst ?
    Hallo Tritus,
    hier habe ich versucht "palliativ" etwas zu erläutern.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...dlung-beim-PCa

    Franz

  7. #17
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    Tritus:

    Leider hat sich ja unterdessen rausgestellt, dass bisherige Immuntherapien nur in ganz wenigen Konstellationen beim PCa anwendbar sind. Für wenige Fälle sicher ein Versuch wert.

    Ich wiederhole mich vielleicht, aber irgendetwas heute als Hoffnung für fortgeschrittene PCa Patienten zu verkaufen, was bisher noch nie ein Mensch eingenommen hat für die Bekämpfung des Prostatakrebs, ist schlicht nicht seriös und führt zu unnötiger Verunsicherung für diejenigen Patienten, welche vor einer Chemo oder einer ADT/Abirateron/Enzalutamid u.a. Anwendung stehen. Und auch das muss man fairerweise den fortgeschrittenen PCa Patienten sagen. Es muss von mir aus auch nicht unbedingt eine etablierte Therapie sein, aber eine erste kleine klinische Prüfung sollte erfolgreich überstanden worden haben.
    Es muß doch die Frage erlaubt sein, warum die Weiterentwicklung beim Prostatakarzinom nicht nur stockend weiterverläuft, sondern zum Stillstand gekommen ist.
    Sowohl die Immuntherapie in Kombination mit anderen Therapieformen hat besonders bei Frauen einen gravierenden Schub erhalten. Mit beachtlichem Ergebnis.
    Beim PCa wird indessen weiter an der ADT mit allen Spielarten festgehalten, als gälte es das 100 jährige Jubiläum - seit Huggins/Hodgins - dieser palliativ, lebensverlängerden "Therapie" zu feiern.
    Ehe ein blamables Ergebnis.

    Mir erscheint es sinnvoller, die angeheizte Nachfrage und Festhalten an der ADT kritisch zu betrachten und nicht in blindem Gehorsam den Leitlinien zu folgen, besonders dann nicht, wenn die DNA eine hohe Entartung = Entdifferenzierung anzeigt. Betrachtet man die verbogenen Chromosomen - hier Mehr- und Minderbelegung - beim PCa, die offenbar sich nur auf 8 bezieht, ist es unverständlich, dass sich die Forschungslabore - mit geringem Interesse - an diesen Fakten als Ansatz neuer Therapieformen betätigen. Im Gegensatz dazu wird stark an den Telomeren gearbeitet.

    Leider aber sind die Forschungsergebnisse hier auf die Lebensverlängerung gerichtet als durch die Telomerendenverlängerung zur Vermeidung der Aneuploidie.
    Offenbar ist mit Anti Aging mehr Geld zu verdienen.

    Du hast Franz als Beispiel angeführt. Kannst du Franz DNA Entartung des PCa denn mit dem Hilferuf von KatrinRo und des Vaters DNA Entartung vergleichen?
    Natürlich gibt es dem Betroffenen Hoffnung, wenn die diploiden- und ein geringer Anteil tetraploider Tumorzellen auf ADT und Chemo ansprechen. Und natürlich ist diese noch leicht entartete Tumorzellpopulation hoch PSA sensibel.
    Auf Basis dieser Ausgangslage kannst du doch keine seriöse Aussage treffen auf anhaltende Remission. Sicherlich sind das die Fälle die in Bildgebung und PSA Rückgang gerne angeführt werden, dem Betroffenen und Mitbetroffenen durch Veröffentlichung Hoffnung machen. Aber wie trügerisch ist diese Hoffnung?

    Ja, es gibt langandauernde Remissionen und es gibt auch Tumorprogresse. Meist dann durch die zunehmende Entartung "aggressiver" und Teile mit resistenz.

    Und wie sieht es bei Katrin Ro aus? Bei den entdifferenzierten Tumorzellen mit hohem Mutationsanteil, Tumorstammzellen, Therapieresistenz.
    Hat man hier in der Therapiesequenz alles richtig gemacht? Die Entartung der Tumorzellen durch die Therapie begünstigt? Kritische Fragen die einer kritischen Würdigung unterzogen werden sollten. Jetzt bitte nicht ausweichen, oder verschweigen, unter den Tisch kehren. Und welche Rolle spielt hier die immer wieder vorgebetete Lei(d)linie?

    Es muß doch klar sein, dass bei den Hilferufen dieser Betroffenen die Wahrheit "Austherapiert" nur zögerlich oder gar nicht gegeben wird. Der Betroffene muß nachfragen.
    Ist das Aufzeigen von Medikamenten - die z.B. für Parasiten, Würmer - die schon seit Jahren zugelassen sind und - auch bei Schwangeren zugelassen sind - ein derartiges Gift wie es hier angedeutet wurde?

    Die immer und immer wieder gemachten Erfahrungen und Tumorverläufe dieser Schwerbetroffenen können doch von der Schulmedizin nicht permanent ignoriert werden. Das aber geschieht seit Jahrzenten.

    @Partner&Zuhörer schrieb knapp aber fundiert.

    Hallo Hans-J., leider habe ich es momentan nicht geschafft, Dir dies als private Nachricht zu schicken. Daher hier mal kurz gefragt: wäre denn aus Deiner Sicht das Mebendazol eine Empfehlung i. S. einer ultimativen ratio für die in letzter Zeit im Forum eingestellten wirklich fortgeschrittenen Verläufe?
    Dieses muß immer der Betroffene selber für sich entscheiden.
    Ich habe für mich entschieden es genau nach Vorschrift zu versuchen und würde auch eine intermittierende Einnahme in mehreren Zyklen nicht scheuen.

    Hans-J.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Ist das Aufzeigen von Medikamenten - die z.B. für Parasiten, Würmer - die schon seit Jahren zugelassen sind und - auch bei Schwangeren zugelassen sind - ein derartiges Gift wie es hier angedeutet wurde?
    Hans-J.,
    bist du des Lesens unkundig oder warum verdrehst du den Text der Patienteninfo ?
    Deine Anmerkung zur Anwendung von Mebendazol bei Schwangeren ist unverantwortlich!

    Zitat aus Patienteninfo VERMOX (siehe link in #12):

    "Mebendazol, der Wirkstoff von VERMOX steht in Verdacht, Erbschäden zu verursachen.
    VERMOX sollte daher in der Schwangerschaft nicht gegeben werden, insbesondere nicht während des ersten Trimesters, es sei denn, dies ist nach ärztlicher Konsultation unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung dringendst erforderlich."

    Hier eine andere Quelle zu Mebendazol und Schwangerschaft (Tab. 1): kontrainduziert !!
    https://www.pharmazeutische-zeitung....der-wurm-drin/


    Franz

  9. #19
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    Franz,

    Parasiten: Da steckt der Wurm drin | Pharmazeutische Zeitung

    19.05.2015 - Eine Alternative zu Mebendazol ist eine Einmaldosis von 400 mg Albendazol. .... Die Nebenwirkungen hängen ab von Höhe und Dauer der Medikation .... Psoriasis und Autismus laufen, ebenso wie Studien mit Larven des ...

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de › Ausgabe 21/2015


    1. Im Cache

    Zum Querlesen:

    https://www.springermedizin.de/hirnt...moren/12309592

    https://www.pharmazeutische-zeitung....en-hirntumore/

    Bei letztem wird Vincristin gnadenlos als wirkungslos bei Gioblastome entlarvt. Mebendazol aber als noch Nebenwirkungsarm und wirksam ausgeführt.



    Bei der beschriebenen Dosis im deinem angeführten letzten Link überkommt mich auch das Grausen. Aber wir hatten doch Mebendazol mit 100mg ausgesagt und darauf bezogen.

    Vermox SOLLTE bei Schwangeren in den ersten Monaten (Trimesters) nicht gegeben werden.................es sei denn ........................

    1. Was macht eine schwangere Frau in den Tropen oder hier bei lebensgefährlichem Befall mit - unbehandelt - tödlichem Verlauf?
    2. Was macht ein schwerbetroffener PCa Betroffener nach Versagen von Chemo, ADT's, Luthetium und Anbieten von Cabazitaxel?
    Zu 2. Annehmen, Ablehnen, oder evtl. das Original Mebendazol 100 mg versuchen.

    Hättest du auch #13 gelesen zur Objektivierung der NW hättest du meine Lesart verstanden.

    Es ist auch möglich, dass die Quellen sehr unterschiedliche Ausführungen zu den Nebenwirkungen machen und jeder meint nun, er hätte die richtige Ausführung gemacht.

  10. #20
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    Hans-J.,

    meine starken Bedenken zur Anwendung von Mebendazol beim PCa habe ich in den letzten Beiträgen mehrmals deutlich zum Ausdruck gebracht.
    Eine Weiterführung der Diskussion halte ich nicht für sinnvoll, unsere Meinungen zum Mebendazol liegen zu weit auseinander und ich ziehe mich aus diesem Thema zurück.

    Franz

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