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Thema: Alternative zur Chemotherapie? Selbstzerstörung des Krebses

  1. #21
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    Es muß doch die Frage erlaubt sein, warum die Weiterentwicklung beim Prostatakarzinom nicht nur stockend weiterverläuft, sondern zum Stillstand gekommen ist.
    Du hast Franz als Beispiel angeführt. Kannst du Franz DNA Entartung des PCa denn mit dem Hilferuf von KatrinRo und des Vaters DNA Entartung vergleichen?
    Ja, es gibt langandauernde Remissionen und es gibt auch Tumorprogresse. Meist dann durch die zunehmende Entartung "aggressiver" und Teile mit Resistenz. Die immer und immer wieder gemachten Erfahrungen und Tumorverläufe dieser Schwerbetroffenen können doch von der Schulmedizin nicht permanent ignoriert werden. Das aber geschieht seit Jahrzehnten.
    Ja. lieber Hans-J. Es ist so wie es halt jetzt ist. Jammern über mangelnde Forschungsaktivität in den letzten Jahrzehnten über Prostatakrebs nützt den heutigen Fortgeschrittenen gar nichts. Und den heutigen Fortgeschrittenen irgendwelche Wurmkuren als Hoffnung zu erwähnen, na ja, meine Meinung darüber habe ich auch schon geschrieben. Es geht ja nicht nur um die Nebenwirkungen. Aber in der verabreichten oralen Dosierung ist meiner Meinung nach auch keine Wirkung auf den Prostatakrebs zu erwarten, da wie geschrieben, der grösste Teil schon im Darm metabolisiert und systemisch nahezu unwirksam wird ausser man erhöht massiv die Dosis mit nicht kalkulierbaren Folgen.

    Aber dennoch, ich bewundere Deinen Pioniergeist mit dem Mebendazol, erstmals öffentlich einen Selbstversuch für die Heilung des Prostatkrebs zu wagen. Wir alle sind gespannt auf die hoffentlich guten Ergebnisse. Ich drücke jedenfalls alle Daumen.
    Ich glaube, ich kann für alle leicht, mittel und Schwerbetroffene schreiben, dass wir nichts mehr wünschten als ein heilendes Medikament ohne tödliche Nebenwirkungen.

  2. #22
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    Ich möchte nochmal auf meinen Beitrag am Anfang des Threads zurückkommen und auf die grundlegenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Bezug auf „ myc und Prostatakrebs“ verweisen:

    https://www.sciencedirect.com/scienc...35610803001971

    https://www.jci.org/articles/view/19035

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3092219/

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5333060/


    Lothar

  3. #23
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    Hallo Lothar,
    ein interessanter Forschungsansatz, aber leider über das Mausmodell noch nicht hinausgekommen, wie so vieles andere. Von einer möglichen Alternative zur Chemotherapie zu sprechen ist zu früh und weckt nur falsche Hoffnungen Schwerbetroffener.

    Zum Spiegel-Artikel in #1:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1276840.html

    Zitat
    "Die Forscher testeten den Mechanismus an einem Dutzend von Mäusen mit Dickdarm- und Lymphknotenkrebs. Konnten die Tiere kein ATF4 herstellen, entwickelte sich ihr Krebs nicht weiter. Das Verfahren wurde in isolierten, menschlichen Brust-, Darm- und Blutkrebszellen erfolgreich getestet. Ob es in einem vollständigen menschlichen Organismus genauso funktioniert, wissen die Forscher allerdings noch nicht."

    Ein weiterer, verständlich geschriebener Artikel (in deutscher Sprache) zur Einführung in das Thema:
    https://www.scinexx.de/news/medizin/...identifiziert/

    aber auch hier ist zu finden:
    "Die Forscher hoffen nun, dass ihr Ansatz schon bald in klinischen Studien erprobt werden kann. „Diese Arbeit könnte zu den so dringend benötigten neuen Behandlungsstrategien für Männer mit fortgeschrittenem und therapieresistentem Prostatakrebs führen“, hofft Nguyens Kollege Peter Carroll."

    "hoffen - könnte führen - hofft ..."

    Als auch Optimist sehe ich noch einen weiten Weg bis zu den ersten klinischen Studien.

    Franz


  4. #24
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    Hallo Franz,

    Du hast recht, dass man keine falschen Hoffnungen wecken darf.
    Die Forschungen auf dem Gebiet sind jedoch interessant.
    Vielleicht ist auch dieser Ansatz, wie die Immuntherapie, für zukünftig Betroffene relevant.
    Mir geht es hauptsächlich darum auf neuere Entwicklungen hinzuweisen.
    Wer hätte vor 10 Jahren daran gedacht, dass die PSMA-Diagnose und die Ligandentherapie neue Therapieansätze ermöglicht.

    Beste Grüße

    Lothar

  5. #25
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    Hallo Hans-J.,

    ich finde die Diskussion interessant.

    Die Dosierung von Mebendazol ist bei Wurmbefall mit 100 – 200 mg /Tag angegeben.
    Wie lange, und in welcher Dossierung müsste ich die Tabletten einnehmen, damit eine Wirkung gegen die Krebszellen eintritt?
    Verträgt sich das Medikament mit 50 mg /täglich Bicalutamid?

    Gruss
    hartmut

  6. #26
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    @Lothar,

    lass mich noch einmal kurz Stellung beziehen für Tritus, Franz und Hartmut

    Tritus schrieb:

    Und den heutigen Fortgeschrittenen irgendwelche Wurmkuren als Hoffnung zu erwähnen, na ja, meine Meinung darüber habe ich auch schon geschrieben. Es geht ja nicht nur um die Nebenwirkungen. Aber in der verabreichten oralen Dosierung ist meiner Meinung nach auch keine Wirkung auf den Prostatakrebs zu erwarten, da wie geschrieben, der grösste Teil schon im Darm metabolisiert und systemisch nahezu unwirksam wird ausser man erhöht massiv die Dosis mit nicht kalkulierbaren Folgen.
    Ob es falsche Hoffnungen sind, wird sich herausstellen. Aber einer Heilung widerspreche ich. Lebensverlängerung bei geringen Nebenwirkungen in Gegenüberstellung zu Taxane war meine Itention.
    Ich habe deinen Hinweis der geringen Metabolisierung schon beim ersten Hinweis verstanden. Ja, es viel abgeführt leider nur zu 10% werden aufgenommen.
    Weißt du, wie hoch die biologische Verfügbarkeit erhöht werden kann durch FETTREICHES Essen? Die Verstärkung hätte dann zur Folge, dass die Dosis reduziert werden könnte, oder eine Verstärkung zur Folge hat ohne Dosoerhöhung.

    @Franz
    ich revidiere meine Aussage, das Mebendazol auch für Schwangere unbedenklich ist. Für Schwangere wird Mebendazol NICHT empfohlen. Ist eine Wurmkur ein Muß, dann nur unter ärztlicher Anleitung. Meine Aussage war hier falsch.
    Aber sooo toxisch wie es hier ausgeführt wurde, ist Mebendazol auch nicht.
    Schön, dass du den Sensivitätstest zur Eruierung vor Chemo gefunden hast. Das wurde hier schon öfter diskutiert und veröffentlicht. Aber die Resonanz war mehr als verhalten. Derjenige der eine Chemo ins Auge gefasst hat und durchführt, will keine Verunsicherung.

    @Hartmut,

    für deinen Krebs mache das nicht, du kannst die TZ gut mit Casodex kontrollieren. Da wir mittlerweile wissen, dass durch fettreiches Essen manche Medikamente besser biologisch verfügbar werden, versuche es doch einmal. Ich sehe 0 Risiko. Olivenöl + Casodex kann wunder wirken.

    @Lothar,

    wenn du c-myc, pten, p53 oder BCL 2 mit all ihren Proteinen, Suppressoren und Onkogenen diskutieren möchtest wird es kompliziert. Meine Erfahrung, da gehen nur noch wenige mit.
    Mein Tip, versuche Links in Deutsch um die Akzeptanz zu erhöhen.

    Gruss
    Hans-J.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Hans-J. Beitrag anzeigen
    @Franz ich revidiere meine Aussage, das Mebendazol auch für Schwangere unbedenklich ist. Für Schwangere wird Mebendazol NICHT empfohlen. Ist eine Wurmkur ein Muß, dann nur unter ärztlicher Anleitung. Meine Aussage war hier falsch.
    Aber sooo toxisch wie es hier ausgeführt wurde, ist Mebendazol auch nicht.
    Schön, dass du den Sensivitätstest zur Eruierung vor Chemo gefunden hast. Das wurde hier schon öfter diskutiert und veröffentlicht. Aber die Resonanz war mehr als verhalten. Derjenige der eine Chemo ins Auge gefasst hat und durchführt, will keine Verunsicherung.
    Danke Hans-J.,
    für die Korrektur deiner Aussage zu Mebendazol und Schwangeren.
    Meine Begeisterung für den CRT-Test konnte Rudi etwas bremsen, aber interessant finde ich die CRT-Test-Thematik trotzdem und werde sie weiterverfolgen.

    Franz

  8. #28
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    Statt Mebendazol nehmen manche Unerschrockene auch Fenbendazol, das für Hunde vorgesehen ist. Außer Empfehlungen von Joe Tippens auf Internetseiten habe ich nichts zur Wirksamkeit gefunden:
    https://www.cancertreatmentsresearch.com/fenbendazole/
    https://www.mycancerstory.rocks/sing...wn-perspective
    Bei Herrn Tippens kann man das Medikament auch sofort kaufen.

  9. #29
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    Guten Morgen,

    für die Beantwortung meiner Fragen, bedanke ich mich bei Hans-J. !

    Über die Wurmkur hatte Karl bereits berichtet.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...326#post116326

    Ich fand die Story interessant.
    https://www.mycancerstory.rocks/sing...wn-perspective

    Gruss
    hartmut

  10. #30
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    Ich werde wohl zukünftig meine Threadüberschriften spezifischer abfassen.
    Meine beiden inhaltlichen Beiträge befassten sich mit Forschungsergebnissen zu „myc“.
    Zu „Wurmkuren für Menschen und Hunden“ wollte ich nicht beitragen.
    Lothar

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