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Thema: Wie weiter nach Chemo und AHT XTANDI und Zytiga

  1. #11
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    Nico, das dürfte wohl richtig sein, aber eine Metastase in der Ohrspeicheldrüse? Davon habe ich noch nicht gehört.

    "Leber SUVmean 2,7" - da zeigt sich eine Metastase in der Leber. Die sollte dringend behandelt werden, z.B. mit Lu177.

  2. #12
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    Moin,

    leuchten nicht die Bereiche, in denen sich physiologisch auch PSMA befindet nicht auch ? - die Speicheldrüsen gehören m.W. dazu....

    Grüße

    Uwe

    P.S. genau das ist so auch im Befund von Adam im anderen Thread aufgelistet....."regelrechte Nuklidanreicherung in den Kopfspeicheldrüsen"

  3. #13
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    Hallo,
    vielen Dank für eurer Meinungen.
    Wir haben einen Aufnahmetermin am 29.10. und hoffen, dass die Behandlung anschlägt. Das im PET eine Metastase in der Leber gefunden wurde ist schon blöd. Der Befund ist an ich ein Widerspruch, den sie schreiben, es liegen keine viszeralen M.vor, die parenchymatösen Oberbauchorgane (Leber, Milz,Bauchspeicheldrüse) sind unauffällig. Die Speicheldrüsen und Tränendrüsen wurden im Gespräch erwähnt. Es wäre normal, dass sie leuchten. Es handelt sich nicht um Metastasen. Wir gehen es an. Vielleicht gewinnen wir noch gute Lebenszeit.
    Er wird dienstags aufgenommen und muss wegen der Strahlung bis Freitag stat. bleiben.
    Ich werde über den Ablauf berichten. Bis jetzt waren wir mit der Uniklinik sehr zufrieden.
    LG Anita

  4. #14
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    "SUV" - ich zitiere mal aus Koehler_Rebecca.pdf (S. 25):
    "Um über den Behandlungserfolg innerhalb einer Studiengruppe Aussagen treffen zu können, haben sich eine Reihe von SUV Parameter bewährt. Zu diesen zählen SUVmean, SUVmax und SUVpeak. SUVmax entspricht dem maximalen SUV-Wert einer Tumorregion. Zahlreiche Studien verwenden den SUVmax als Parameter für die Nuklidaufnahme, welcher jedoch zu einer unsicheren Quantifizierung führt, da es sich nur um einen einzelnen Voxel-Wert handelt und dieser somit sehr anfällig für Rauschen ist [23-26]. Fasst man die SUVmax Werte einer Patientengruppe zu einem statistischen Mittel"zusammen, so spricht man defintitonsgemäß vom mittleren SUVmax ± SD. Aufgrund der hohen Rauschanfälligkeit des SUVmax wurde der SUVpeak als stabilere Alternative vorgeschlagen [27]. Dieser ist definiert als der durchschnittliche SUV-Wert einer Region
    gleicher Größe um den SUVmax herum."
    Der ideale mittlere Wert im Körper ist definitionsgemäß 1, aber einige gesunde Organe reichern auch an, so daß auch 2 noch normal ist.
    SUVmean ist der Mittelwert über einen Bereich ("ROI" = region of interest), im obigen Befund also der mittlere Wert der Leber. Dieser wird angegeben, um die Schwelle für das SUVpeak einer anderswo bestehenden Metastase besser definieren zu können. Nochmal aus der genannten Arbeit:
    "Ein SUVpeak der mindestens das 2,4-fache des mittleren SUV des gesunden Lebergewebes betrug, war die optimale Schwelle für die Trennung von niedriggradigen und hochgradigen Läsionen,..."
    Hier geht es um Sarkome, aber das Verfahren ist (wenn auch nicht mit dem Faktor) auf andere Karzinome zu übertragen.

    Anita, eine Lebermetastase ist bei deinem Mann nicht gefunden worden; ebenso keine Speicheldrüsenmetastase, dort ist die Aufnahme ohnehin immer stark.

  5. #15
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    Anita,

    meist fasst der Radiologe am Ende des Berichts zusammen, welche Metastasen und Tumorherde er gefunden hat. Adam hat seinen Befund eingestellt, da kann man dies gut sehen unter "Nuklearmedizinischer Befund":
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...051#post119051
    Wenn in dieser zusammenfassenden Beurteilung nichts von einer Lebermetastase steht, so wurde auch keine gefunden.

    Georg

  6. #16
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    Hallo,
    ersteinmal vielen Dank für eure Unterstützung. Ich möchte eine erste Rückmeldung über die erste beandlung mit Lu-177 geben. Letzte Woche war mein Mann vom Dienstag bis Freitag in der Uniklinik Homburg. Es wurde ein Nierenszintigraphie und eine Schilddrüsenszintigraphie durchgeführt. War alles i.O., am Mittwoch bekam er dann das Lutetium verabreicht. Die Speicheldrüsen wurden dabei gekühlt. Mit Vor- und Nachlauf hat es ca. 2 Std gedauert. Er hat alles wunderbar vertragen. Am donnerstag wurde mit einer Gammakamera kontrolliert, ob das Mittel an den richtigen Stellen angedockt hat. Freitag konnte er morgens wieder nach Hause. Der nächste Termin ist in 6 Wochen ( am 9.12.) vorgesehen.
    Bis jetzt geht es ihm sehr gut. Seid gestern ist auch das Lmphödem in den Beinen verschwunden. Ob das jetzt eine Folge der Therapie oder ob es das Ergebnis unserer tägl. Lmphdrainage und Kompressionstherapie ist, kann man nicht sagen. Das Ergebnis zählt... Warten wir es mal ab, wie es weiter geht. Ich halte euch auf dem Laufenden.
    Lg Anita

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