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Thema: Mein alternativer Weg

  1. #51
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    Hallo zusammen!
    Wie gewohnt, setze ich meinen Bericht fort. Der neue PSA-Wert vom 18.11.2019 betrug nun 7,46.
    Das ist natürlich etwas enttäuschend, nachdem der Wert ja zuletzt zurück gegangen war. Etwas schwer, das nun zu interpretieren, da der Wert bisher nicht ein einziges Mal bei zwei Messungen in die gleiche Richtung gegangen ist, sondern mal nach unten mal nach oben.
    Da sich der Wert immer noch unter meinem höchsten gemessenen Wert bewegt (8,12), werde ich es mit dem Cannabisöl weiter versuchen, da ich eigenlich ein sehr gutes Gefühl dabei habe.
    Überlege noch, ein paar Änderungen hinsichtlich der Dosis und des Öls zu machen. Das muss ich aber noch klären und werde entsprechend darüber berichten.
    Sollte mein PSA-Wert über meinen bisherigen höchsten Wert springen, werde ich mich wohl für eine zusätzliche Therapie entscheiden, z.B. Protonenbestrahlung oder IRE. Auch wenn es für diese Methoden noch keine große Evidenz gibt, so glaube ich, dass sie gerade in Verbindung mit dem Cannabis durchaus wirksam sein können. Sozusagen die Therapie selbst zur Zerstörung der Krebszellen und Cannabis zur Verhinderung eines erneuten Ausbruchs oder zur Zerstörung der noch übrigen Zellen.
    Aber vielleicht täusche ich mich.

  2. #52
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    Hallo erneut!
    Der neue Wert vom 16.12.2019 beträgt: 7,03.
    Wie bereits im vorherigen Beitrag geschrieben, solange der Wert nicht über meinen höchsten gemessenen Wert springt, gehe ich davon aus, dass der Tumor zumindest nicht wächst und versuche es weiter auf diese Weise.

  3. #53
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    Toll, wie Du das machst. So unaufgeregt auch mit einem GS 3+4 PCa umzugehen, ohne aktive Therapie, Hut ab. Nicht jedermanns Sache, aber der bisherige PSA Verlauf gibt Dir recht.
    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg. Da der PSA Wert jetzt seit einiger Zeit nicht nach oben ausbricht, hast Du meiner Meinung schon Zeit, den weiteren Verlauf erst mal gelassen zu beobachten.

    Heinrich

  4. #54
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    Hallo Heinrich,
    danke für Deine Worte. Es tut manchmal gut, zu hören, wie andere das sehen. Ich bin zwar geduldig, doch manchmal schon etwas skeptisch, da ich eigentlich erwartet hätte, der Wert würde sich langsam, aber stetig nach unten bewegen.
    Der Punkt ist aber, wie Du schreibst, dass der Wert nicht nach oben ausbricht, was mich ruhig schlafen lässt.
    Nächste Woche kommt der nächste Wert, mal sehen, was passiert.

  5. #55
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    Hallo!
    Neuer PSA-Wert vom 13.01.20: 7,56
    Das fühlt sich wieder wie das Treten auf der Stelle an. Allerdings hatte ich bei der Blutabnahme ein Gespräch mit menem Urologen und er sieht die bisherigen Werte eher positiv, weil der Wert nicht nach oben ausgebrochenn ist, was man im Normalfall erwaret hätte. So mache ich einfach weiter. Werde mit der Dosis nunmehr an die Grenze des Verträglichen gehen und schauen, was passiert.

  6. #56
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    Hallo auch,
    Dein Test tritt zwar etwas auf der Stelle , aber wir wissen ja nicht, ob ohne Cannabis Dein Wert schon wesentlich höher wäre. Hier noch eine Info zu Cannabis. Hört sich alles gut an, aber um aussagefähige Studien kümmert sich wohl niemand.

    https://medizin-heute.net/cannabis-t...NqAYhdnygfQy6U

    Reiner

  7. #57
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    Hallo Reiner,
    danke für den Link, sehr interessant.
    Ja, es scheint auf den ersten Blick auf der Stelle zu treten, doch mein Arzt meinte, dass eben man eigentlich einen Anstieg erwartet hätte, so dass es möglicherweise so ist, dass der Tumor nicht wachsen kann, jedoch weiterhin besteht. Es könnte auch sein, dass dann, sollte es tatsächlich wirken, ein plötzlicher "Zusammenbruch" der Zellen eintritt. Auf jeden Fall könne man noch weiter probieren.
    Da ich nun das Zeug von der Apotheke bekomme und es erheblich günstiger ist als auf dem Schwarzmarkt, habe ich nun die von Rick Simpson empfohlenen 60 g zusammen und werde nunmehr diese versuchen, innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums einzunehmen, in der Hoffnung, dass dann eine Verbesserung zu beobachten ist.

  8. #58
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    Es ist wieder mal soweit. Der nächste PSA-Wert beträgt: 7,07.
    Was heißt es für mich? Im Grunde keine Veränderung. Der Tumor scheint nicht wirklich zu wachsen, aber auch nicht zu schrumpfen.
    In einer solchen Lage tendiere ich nunmehr dazu, eine zusätzliche Therapie ins Auge zu fassen und dabei die Cannabis-Anwendung fortzuführen.
    Da ich die stark invasiven Maßnahmen vermeiden möchte, tendiere ich zu lokalen Behandlungsmethoden, hier wiederum zum IRE.
    Werde also demnächst die ersten Gespräche dazu führen und zugleich mit meiner Methode weiter machen, vielleicht passiert noch was.

  9. #59
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    Hier noch ein interessanter Link zum Thema:
    https://www.naturheilkunde-krebs.de/...krebs-faszien/

  10. #60
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    Hallo mit einander.
    Der aktuelle Wert beträgt 8,56. Damit muss ich wohl oder übel dieses Experiment als gescheitert ansehen.
    Dazu ein kleines Fazit: es ist gelungen, den Tumor (bzw. den PSA-Wert) über mehrere Monate lang realtiv konstant zu halten, jedoch nicht zu bekämpfen, so dass eine andere Therapie notwendig wird.
    Nebenwirkungen: neben dem Rausch, den wohl jeder anders empfindet, sehr guter, tiefer Schlaf, verbesserte Gedächtnisleistungen (merklich!), leichtes Frösteln. Anfangs Appetitanregung, später durch hohe CBD-Dosen Appetitmangel.
    Mit der Nahrungsumstellung, gesunder Ernährung und viel Bewegung hat es zumindest mit sich gebracht, dass ich einiges abgenommen hatte und mich nun sehr fitt fühle.
    Im Grunde habe ich weiterhin die Überzeugung, dass Cannabis hier durchaus eine Wirkung hat. Möglicherweise muss eine bessere Verabreichungsform gefunden werden? Betrachte diese Zeit auf jedenn Fall nicht als verlorene Zeit, zumal ich mich besser kennen gelernt habe und diverse Erfahrungen mit mir selbst machen konnte, was auch zu diversen Umstellungen und letztendlich einer verbesserten Lebensqualität führte.
    Wie auch immer. Bei diesem Sprung des PSA-Wertes werde ich direkt eine weitere Therapie in Angriff nehmen. Inzwischen habe ich von IRE eher Abstand genommen und tendiere zu HIFU als fokale Therapie, möglichst über die Harnröhre. Termine in der Uni Heidelberg und einer Privatklinik, ebenfalls in Heidelberg, sind schon gemacht.
    Falls jemand Detailfragen hat, bitte gern.

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