Ein freundliches Hallo in die Runde!
Ich war noch nie Mitglied eines Forums und bitte auftretende Fehler zu entschuldigen.
Ich heiße Martina und mache mir Sorgen um meinen Vater.
Zur Vorgeschichte:
Oktober 2018 Harnverhalt, Dauerkatheteranlage, PSA 20,0
November 2018 Biopsie, Gleason 7b, PSA 30
7.12.18 RPE bei PSA 60, im Vorfeld MRT, CT, Knochenszin. Ohne Befund, postoperativ 1 positiver Lymphknoten
Völlige Inkontinenz, Gleason 9, SCHOCK!!!
PSA im Januar vor AHB immer noch 17
1. 3 Monatsspritze Profact
März bis Ende Mai Bestrahlung der Prostataloge und der Lymphabflusswege, PSA bei Bestrahlungsende 0,6. Bis dahin gingen wir vom kurativen Ansatz aus, der Radiologe war zufrieden, wir auch, aber nur eine Woche!!!
Anfang Juni zeigte das Knochenszintigramm eine Metastase im Schambein, kann LT. Radiologe aufgrund der erfolgten Bestrahlung nicht bestrahlt werden. Der Radiologe und der Urologe meinten, dass die Metastase auch im November schon da war, eben nur nicht sichtbar. Kann das sein, dass Metastasen auch unter AHD so schnell wachsen? Was halten Sie von den 4 wöchigen Infusionen zum Knochenschutz, die uns angeboten wurden, aber irgendwie nur halbherzig und nicht als unbedingt notwendig?
Aktuell liegt der PSA bei 0,38. Testosteron bei 20, da weiß ich die Einheit leider nicht. Der Urologe sagte, alles wäre gut. ABER müsste der PSA nicht schneller und tiefer abfallen? Wäre ein Wechsel auf ein anderes Medikament zu empfehlen? Nächste Woche haben wir wieder einen Termin und ich möchte mich doch etwas vorbereiten. Mein Vater möchte sich nicht näher mit seiner Erkrankung beschäftigen. Der Urologe sagte, an Prostatakrebs stirbt man nicht. Und daran hält er fest. Ich sehe das anders und bin sehr besorgt.
Ich bin Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar und wünsche Ihnen alles Gute.
Martina