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Thema: Unsicherheit zur laufenden Therapie

  1. #41
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    Martin,

    beim Erstgespräch muss der Strahlentherapeut entscheiden, ob er die Sache weiter verfolgt oder nicht. Dann ist es am besten, man bringt schon den Bestrahlungsplan mit, vor allem wenn der Bericht sagt, die Knochenmetastase sei (versehentlich) mitbestrahlt worden. Er wird den Plan nur anfordern, wenn er nach dem Gespräch überzeugt ist, die Bestrahlung durchführen zu können.

    Die Übertragung des Plans geht zwar theoretisch per EDV aber nach meiner Erfahrung wird oft der Einfachheit halber auf die Anforderung des Plans verzichtet ("das können wir auch so") oder es dauert Wochen bis das Sekretariat die Pläne von der vorherigen Strahlentherapie beschafft hat.

    Georg

  2. #42
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    Ich hoffe doch nicht, dass das Wochen dauert🙄
    Diese Warterei ist zermürbend...
    Wir mussten einen Bogen unterschreiben dass wir mit dem Einholen anderer Befunde einverstanden sind.
    Schönen Tag euch

  3. #43
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    Georg, es ist immer besser, alles mitzubringen, damit von Anfang an die Ratschläge und Entscheidungen der Ärzte auf Fakten basieren und nicht auf einem flüchtigen Durchsehen eines Befundberichtes. Die von dir geschilderte Problematik kenne ich aus anderen Situationen. Ich würde beim potentiellen Empfänger versuchen herauszufinden, was er braucht. Dann würde ich es beim Vorbehandler selbst anfordern und mitbringen oder vorher weiterleiten. Der Nebeneffekt ist, dass die Ärzte sehen, dass man ernsthaft mitarbeitet (wiewohl es auch welche gibt, denen davor graut).
    Wenn der Empfänger nichts weiter sagt oder es heißt "Befundtext reicht" muss man beim Vorbehandler eben alles verlangen.
    Ich verweise hierzu auf den Ratgeber des Bundes zu Patientenrechten: Ratgeber_Patientenrechte.pdf

    Wenn die Knochenmetastase "versehentlich" mitbestrahlt wurde, geht das vielleicht nicht aus dem Plan hervor, sondern nur aus dem Protokoll.

  4. #44
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Wenn die Knochenmetastase "versehentlich" mitbestrahlt wurde....
    Ja, wenn das wirklich so wäre, und die Dosis wäre genügend gewesen (bei mir waren es 28 x 2 Gy bei einer Kreuzbeinmetastase), dann wäre im besten Fall die Metastase schon erledigt, resp. sie wird im Verlaufe der nächsten Wochen, Monate weiter zugrunde gehen.

    Allerdings würde dies mein Glaube an die Zielgenauigkeit der modernen Strahlentherapie erheblich erschüttern; das Schambeim verläuft doch nicht durch die Prostata noch liegt es in den in den Lymphabflusswegen. Es hat sicher auch etwas abbekommen, sollte aber in einem Bereich gelegen haben, wo es weder der Metastase was anhaben kann, noch eine weitere zielgenaue Bestrahlung ausschliesst. Das müssten die Radiologen aber schon selber herausfinden.

  5. #45
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    Hallo Tritus,
    So steht es im Arztbericht an den niedergelassenen Urologen, Mitbestrahlung mit 50 G.
    Ich dachte, dass damit dann wohl die Lymphabflusswege gemeint waren.
    Liebe Grüße
    Martina

  6. #46
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    Die Prostata stößt vorne unten an das Schambein. Das kann mitbestrahlt worden sein.

  7. #47
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    Bin auch interessiert, was die Radiologen schlussendlich entscheiden werden. Vielleicht lag die Metastase ja wirklich (zufällig) komplett im 50 Gy Bestrahlungsfeld, das könnte sie dann auch mit der Zeit zerstören. Ich denke, die gute Nachricht für Martina ist die, dass die Metastase entweder schon vernichtet ist oder durch eine nachfolgende Cyberknife Bestrahlung unschädlich gemacht werden kann.

    Bezüglich der Wartezeit würde ich, wie Georg auch argumentieren, dass es auf ein paar Wochen länger oder kürzer nicht darauf ankommt. Dass jeder Tag Wartezeit mit Unklarheit an den Nerven zehrt, kann ich noch sehr nachvollziehen. Fachlich können wir vom Forum bezüglich dieser Bestrahlungsgeschichte wohl nicht mehr viel beitragen. Die Radiologen in Güstrow sind sicher Experten genug, da richtige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, und euch dementsprechende Empfehlungen zu geben.

  8. #48
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    Ich danke euch sehr und wünsche euch alles Gute
    Ich werde weiter berichten....
    Martina

  9. #49
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    Allen einen guten Morgen,
    Ich wollte mich kurz melden kann aber leider nichts Neues berichten. In Güstrow habe ich heute nachgefragt, da bisher keine Rückmeldung kam. Nun sollen wir noch einmal in Rostock vorstellig werden. So ganz verstehe ich das nicht....
    Ich werde berichten
    Martina

  10. #50
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    Martina,

    meine Erfahrung ist, dass die Kliniken meist nicht sehr vertriebsstark sind. Schriftliche Anfragen per Email oder Post werden nicht beantwortet und auf telefonische Anfragen wird man abgewimmelt.

    Es geht nur einen Termin zu vereinbaren und die Sache persönlich vor Ort zu besprechen. Nur darauf scheint das System ausgerichtet zu sein.

    Georg

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