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Thema: Auf ins Gefecht....

  1. #11
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    Moin Ulli

    Ich hoffe, du hast meine private Nachricht entdeckt ........

  2. #12
    Tomilein Gast
    Spertel,

    Deine missionarischen privaten Nachrichten sind nicht Sinn eines Forums zum öffentlichen Meinungsaustausch. Wir wissen ja deine Message der radikalen Art. Warum lässt du uns nicht an deiner Position teilhaben?

    Thomas

  3. #13
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    ......und das entscheidest jetzt du, was ich hier wie zu schreiben habe, Tomilein ?!?!

    Der Lacher zum frühen Morgen ist dir bestens gelungen !

    Es geht hier um das Anliegen von Ulli und nicht um dein Bedürfnis zur Diskussion.

    Wer ist übrigens "Wir" ? Ist es dein Wink mit dem Zaunpfahl, deine Claqueure auf den Plan zu rufen ?

    Schönen Tach noch......

  4. #14
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    Zitat Zitat von Tomilein Beitrag anzeigen


    Vielleicht ist aber genau auch diese "Kopfsache" die einem bewegt hier aufzuschlagen? Es geht also auch um eigenes Leid zu teilen. Glückwunsch, du bist hier richtig!

    .
    ja wahrscheinlich auch das..

    Erstmal Danke an alle für die Antworten und Meinungen.
    Am 15.05, nach den restl. Untersuchungen, ist noch ein Gespräch mit dem Urologen inkl. meiner Frau. da wird alles weiter besprochen und erklärt. Beim Diagnosegespräch war ich nicht so wirklich aufnahmefähig. Da gings auch nur um die Möglichkeiten allgemein, ohne Wertung.
    Aber: Auch wenn Tipps und Einschätzungen von Betroffenen helfen, bei der Entscheidung bin ich allein. Die kann und wird mir keiner abnehmen. Keiner ist so wie ich. Mit meinen/meiner Präferenzen, Erfahrungen, Verantwortung, Zielen, etc.
    Die Folgen muss ich alleine Schultern und nur vor mir verantworten.
    Ich halte euch auf dem laufenden.
    VG

    Ulli

  5. #15
    Tomilein Gast
    Weder will ich jemanden irgendwas verbieten oder sonst wer auf den Plan rufen sondern will an den Sinn eines Forums erinnern.

    Immerhin sind die Fragen hier öffentlich formuliert und nicht privat gestellt.

    Für die Forumskultur sind private Meinungen abträglich. Das ganz unaufgeregt.

    Thomas

  6. #16
    Tomilein Gast
    Ulli, du hast es richtig formuliert.

    Das Forum kann allemal nur ein winziges Puzzleteil zur Meinungsfindung sein. Die Entscheidung nimmt Dir keiner ab.

    Thomas

  7. #17
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    Zitat Zitat von Ulli68 Beitrag anzeigen
    Aber: Auch wenn Tipps und Einschätzungen von Betroffenen helfen, bei der Entscheidung bin ich allein. Die kann und wird mir keiner abnehmen. Keiner ist so wie ich. Mit meinen/meiner Präferenzen, Erfahrungen, Verantwortung, Zielen, etc.
    Die Folgen muss ich alleine Schultern und nur vor mir verantworten.


    Ulli
    So sieht das aus....die Verantwortung und die Konsequenzen Deiner Entscheidung musst Du alleine (mit Deiner Frau) tragen..Denn auch wenn es sich vllt blöd anhört, aber auch Deine Frau ist von Deiner Entscheidung betroffen und geht im Idealfall den ganzen Weg konsequent mit Dir mit.

    Nach einer RPE ist nichts mehr wie es vorher war....Du bist die erste Zeit inkontinent und (wenn Du Pech hast) auch auf Dauer impotent...das ist nunmal Fakt. Diesen Umstand musst nicht nur Du sondern auch Deine Frau schultern und damit klarkommen.

    Ich hatte z.B einen ptc2 7b (4+3) und die OP war meine einzige OPtion kurativ aus der Nummer PCA rauszukommen, was bisher auch gelungen scheint.
    Klar bin ich froh, das der Krebs vollständig entfernt werden konnte und somit zu 90% "raus aus dem Kopf" ist.
    Und doch nagen die Konsequenzen meiner Entscheidung an meiner Seele und am Selbstbewusstsein, weil die Potenz noch nicht wieder da ist....auch damit muss Mann (und die Frau an Deiner Seite) erstmal klarkommen....das sollte man nicht unterschätzen.

    In diesem Sinne, alles Gute für Deine Entscheidungsfindung

  8. #18
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    @ Georg

    Ich schätze deine Beiträge sehr, die für alle Fortgeschrittenen äusserst hilfreich sind. Ich bin nach nunmehr 14 Jahren (noch) nicht "fortgeschritten", lese diese trotzdem mit großem Interesse.

    Allerdings ist die Aussage einem unbeleckten Neubetroffenen gegenüber, "man könne sich in -5- Jahren immer noch gefahrlos operieren lassen"
    unter aller Kanone, und bei deiner Kompetenz eigentlich unter aller Würde...und sogar gefährlich !!!

    Man sollte sich hier seiner Verantwortung schon bewußt sein, was man hier an geballter Kompetenz unter das Volk bringt. Hier geht es um Krebs, und es ist eben kein Reise-oder "Dschungel-Camp-Fan-Forum", wo Fehleinschätzungen ohne Konsequenzen bleiben.

    Ich hatte exakt -4- Jahre vor Diagnose und OP noch einen gemessenen PSA-Wert von 0,6 ng/ml !!

    Trotzdem war mein Befund "pT3a, Gleason 4+4 und multiple innerprostatische Kontakte des Tumor zum Lymphsystem" bereits höchst grenzwertig.
    Mein Befund in der Stanze war so minimal, weniger als 1mm ! Gleason-Score 2+3 !, so dass auf Grund des Stanzenbefundes eine Prognose sehr fragwürdig ist.

    Besonders bei einer Lebenserwartung von mehr als 20 Jahren sollte hier mit Ratschlägen zur Gelassenheit deutlich sorgfältiger umgegangen werden.

    Richtig ist, dass Ulli die Entscheidung treffen muss, obwohl auch diese Aussage nicht plausibel ist.

    Meine Entscheidung 2005 hat damals mein Urologe getroffen: Dieser ist dafür ausgebildet und zum Zeitpunkt der Diagnose hatte ich nicht das Wissen, dass mir eine vernünftige Entscheidung möglich gewesen wäre. Genau aus diesem Grund habe ich ihn aufgesucht.

    Meine Entscheidung war lediglich, dass ich der Entscheidung meines Urologen Folge geleistet habe.

    Es war alles richtig.......

  9. #19
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    spertl, genau so argumentiere ich auch immer. Und zwar: "Der URO wird schon wissen was zu machen ist, er macht das ja schon viele Jahre und hat bestimmt immer wieder dazu gelernt". Ich bin damit bis jetzt auch gut gefahren.

  10. #20
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    Zitat Zitat von spertel Beitrag anzeigen
    Meine Entscheidung war lediglich, dass ich der Entscheidung meines Urologen Folge geleistet habe.

    Es war alles richtig.......
    Hi spertel,
    genauso bin ich auch mit meiner Diagnose umgegangen...Zwar hat mir mein Urologe nach der gesicherten Diagnose noch offen gelassen eine Zweitmeinung einzuholen, aber was hätte es gebracht?
    In dem Moment war es mir wichtig keine Zeit zu verlieren, denn die Chancen auf einen kurativen Erfolg werden mit der Zeit ja nicht besser.
    Hätte ich mich nach der Diagnose auf endlose Diskussionen und Ratschläge eingelassen, hätte mich das nur noch zusätzlich verunsichert.
    Daher hab ich mich auch erst NACH DER OP hier angemeldet, nachdem mir durch die OP-Folgen erste Zweifel an meiner Entscheidung kamen.

    Jetzt , mit einigen Monaten Abstand, kann ich für mich auch sagen: ALLES RICHTIG GEMACHT, denn mal abgesehen von der noch vorhandenen Impotenz (die mir zugegebener Maßen noch einige psychische Probleme bereitet) kann ich mein Leben wieder so wie vor der OP leben...Zumindest was die körperliche Fitness anbelangt. Und das Wissen darum, dass der Tumor vollständig entfernt werden konnte und noch nicht gestreut hatte, trägt ja auch zur Lebensqualität bei.

    Also abzüglich der Potenz würde ich mal sagen hat sich die Lebensqualität wieder auf 95% eingependelt...Ist ja auch irgendwie ein Erfolg

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